Grenzgaenger Forum

Autor Thema: Grenzgänger Corona  (Gelesen 21817 mal)

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Offline RomanH

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Grenzgänger Corona
« am: 12. März 2020, 21:03:27 »
Gerade im Netzt gefunden


https://www.frontaliers-grandest.eu/fr/actualites/teletravail-et-coronavirus-qu-en-est-il-de-la-securite-sociale?fbclid=IwAR0qzIs49YRnRbtPT08gq6Wh0RUwyYXgeKp2IyN0sMxUHzwOgl2Y97pQkCc


Ein in Frankreich lebender Arbeitnehmer, der für ein Grenzunternehmen arbeitet, kann eine bestimmte Anzahl von Tagen im Jahr telearbeiten, ohne dass dies Auswirkungen auf seine soziale Sicherheit hat. Diese Schwelle entspricht einer Arbeit von weniger als 25% seiner Zeit in seinem Wohnsitzland und dem Erhalt von weniger als 25% seines Gehalts dort. Diese Schwelle wird über ein Kalenderjahr hinweg bewertet.

Wird diese Schwelle überschritten (d.h. Arbeit im Wohnland mit 25 % oder mehr der Arbeitszeit/des Arbeitsentgelts im Wohnland), muss der Arbeitnehmer dem Sozialversicherungssystem des Wohnlandes angeschlossen sein und für sein gesamtes Einkommen dazu beitragen.

Problem mit dem Coronavirus: Was ist zu tun, wenn diese Schwelle überschritten wird?
Spezifischer Fall von Telearbeit im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Das französische Ministerium für soziale Sicherheit betrachtet die Situation als Fall höherer Gewalt. Telearbeit, die unter diesen außergewöhnlichen Umständen eingerichtet wird, sollte daher nicht zu einer Änderung der Zugehörigkeit des betreffenden Arbeitnehmers zu seinem üblichen System der sozialen Sicherheit führen.

Wenn also ausnahmsweise die 25 %-Schwelle wegen des Coronavirus überschritten wird, ist vorgesehen, dass der Grenzgänger dem Sozialversicherungssystem seines Arbeitslandes angeschlossen bleiben kann (ohne in das Sozialversicherungssystem seines Wohnlandes wechseln zu müssen).

Diese Elemente wurden an die für die soziale Sicherheit zuständigen europäischen Kollegen weitergeleitet. Wir warten auf die Bestätigung der Anwendung dieser Toleranz innerhalb der Europäischen Union.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


Offline hodge

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Re: Grenzgänger Corona
« Antwort #1 am: 15. März 2020, 17:34:45 »
Danke für die Info. Dann wollen wir mal hoffen, dass es so bleibt. Ich bin gespannt was morgen an den Grenzen passiert.

Schönen Gruß

Offline Nase

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Re: Grenzgänger Corona
« Antwort #2 am: 17. März 2020, 09:32:50 »
Danke für die Info. Hoffe das gilt auch für die max. 45 Tage Homeoffice für den Grenzgängerstatus.

Ich habe aber jetzt eine ganz dringende Frage. Seit heute gilt die Ausgangssperre und i h habe gehört man könne sich für dringende Angelegenheiten einen Passierschein downloaden. Hat da wer schon einen Link?
Meine Frau muss morgen dringend zu einer Untersuchung nach D ins Krankenhaus.

Jetzt schon danke und bleibt gesund!

Offline Eric

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Re: Grenzgänger Corona
« Antwort #3 am: 17. März 2020, 09:50:09 »

Offline Nase

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Re: Grenzgänger Corona
« Antwort #4 am: 17. März 2020, 16:35:38 »
Vielen Dank!

Ich muss sagen, das geht in Frankreich fix.... Hatte das Dokument um 11 Uhr bereits, von unserer Mairie ausgeteilt, im Briefkasten!

Offline Fredo

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Re: Grenzgänger Corona
« Antwort #5 am: 21. März 2020, 09:21:24 »
Hallo, Frage an die anderen Grenzgänger,
meine Frau und ich wohnen in Frankreich und unterliegen somit auch der Ausgangssperre. In Kürze werden wir mal wieder einkaufen müssen. Kann mir jemand von Euch sagen, ob wir das in Deutschland erledigen können? Auf dem Schein kann man ja ankreuzen, daß man einkaufen muss. Können wir damit die Grenze passieren oder müssen wir damit rechnen, daß das nicht geht. Zudem im Saarland ja auch inzwischen eine Ausgangsbeschränkung gilt
Also: Lassen uns die Franzosen raus zum Einkaufen? Lassen uns die Deutschen (Saarland) rein zum Einkaufen? Und zum Schluss: Lassen uns die Deutschen wieder raus und die Franzosen wieder rein?
Die gleichen Fragen hätten wir auch bezüglich Arztbesuche in Deutschland.
Hat von Euch schon jemand Erfahrungen sammeln können?
Bei der Gelegenheit, wir wollten vom saarländischen Gesundheitsamt wissen, ob wir als Deutsche mit deutscher Krankenversicherung im (hoffentlich nicht eintretenden) Bedarfsfall in ein deutsches Krankenhaus können. Man teilte uns per Mail mit, daß das selbstverständlich unser Recht ist. Allerdings bekamen wir keinen Rat, wie wir das dann anstellen müssen. Schließlich käme dann ja ein frz. Krankenwagen, auch wenn wir nur einige hundert Meter von der Grenze in Sbr.. entfernt wohnen.
Würde mich über Antworten sehr freuen.

Fredo

Offline spirou

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Re: Grenzgänger Corona
« Antwort #6 am: 21. März 2020, 10:18:49 »
Hallo,
nach den Hinweisen des Innenministeriums sind nur die nötigsten Einkäufe des täglichen Bedarfs im nächstgelegenen Geschäft erlaubt.
"Faire ses achats de première nécessité dans les commerces de proximité autorisés "
Es wird aber toleriert wenn man in eine großen Supermarkt auch weiter weg fährt; falls es keine andere Möglichkeit gibt.
"Le ministère de l'Intérieur indique que les courses doivent «se faire au plus près de chez soi», mais tolère qu'on se rende dans une grande surface si l'on n'a «pas d'autres solutions"
Nach D zum Einkaufen würde ich jetzt grad nicht fahren.
Mein Konsulat (ich bin EU-Bürger, nicht deutsch) hat mir übrigens diese Verhaltensregeln per mail gesendet, auch den Zettel zum Ausfüllen um das Haus zu verlassen. Macht das D auch?
ein franz. Krankenwagen bringt Dich natürlich nicht ins deutsche Krankenhaus.
Das geht glaube ich schon wegen den betrieblichen Versicherungen und Bestimmungen u.s.w. nicht.
Du müßtest dich dann im franz. Krankenhaus vom Rückholdienst holen lassen.
Inwieweit das gehen würde, da du ja gar nicht in D wohnst weiß ich nicht.
Grüße
« Letzte Änderung: 21. März 2020, 10:31:27 von spirou »

Offline Schnaeggschje

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Re: Grenzgänger Corona
« Antwort #7 am: 21. März 2020, 11:16:01 »
Hallo Fredo,

soweit ich aus Erfahrungsberichten weiß ist Einkaufen kein Grund um über die Grenze zu kommen.
Da wirst du definitiv Probleme bekommen.

Mittlerweile untersagt man es den Grenzpendlern ( Frankreich - Rheinland Pfalz), die in D arbeiten und nach der Arbeit noch in D einkaufen wollen weil es gerade auf dem Weg liegt. Strafe 25000 €

https://www.rlp.de/de/aktuelles/einzelansicht/news/News/detail/landesregierung-beschliesst-weitere-weitreichende-massnahmen-zur-corona-bekaempfung/?fbclid=IwAR33Zwg_XO_kqd5XNQYBmR08SyKHF_3xZgoEWtA4FgKlNNdw-wzPMV-85HA

Arztbesuche:
Momentan werden wir aus Grand Est als Aussätzige behandelt.
Wenn du keine Erkrankung im Zusammenhang mit Corona hast dann sind die deutschen Ärzte verpflichtet dich weiterhin zu behandeln.
Für "Corona Fälle" müssen wir in F bleiben.

ABER: Momentan händelt das jede Praxis anders und wir werden nur allzu gerne abgewiesen.

Viele Grüße
Schnäggschje



Offline Fredo

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Re: Grenzgänger Corona
« Antwort #8 am: 21. März 2020, 11:39:55 »
Danke schon mal für Eure Antworten ! Die allerdings nicht gerade Mut machen.
Vielleicht schreiben ja noch mehr Grenzgänger über ihre aktuellen Erfahrungen zum / beim Grenzübertritt.

Fredo

Offline Fredo

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Re: Grenzgänger Corona
« Antwort #9 am: 21. März 2020, 11:47:40 »
Nachdem ich den Link von Schnäggschje gelesen habe, möchte ich noch anmerken, daß es bei meiner Frage um das Saarland ging.
Und: Meine Frau und ich sind Deutsche. Wir dürfen - laut Botschaft und Gesundheitsamt - immer nach Deutschland einreisen.
Okay, schauern wir mal ...

Fredo

Offline Schnaeggschje

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Re: Grenzgänger Corona
« Antwort #10 am: 21. März 2020, 13:01:55 »
Das kann durchaus möglich sein, daß du immer nach D einreisen darfst, aber dann stellt sich die Frage ob du in F wieder rein darfst.

Ich kann dir nur sagen, daß es momentan völlig "chaotisch" an den Grenzen abläuft und wehe man hat ein Formular nicht dabei oder korrekt ausgefüllt. Bei allem Verständnis für die Situation, aber klare Ansagen sind ein Segen für die Truppe.
Nur die haben wir leider momentan nicht.

In diesem Sinne ..bleibt gesund.

Offline Saarbrücker

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Re: Grenzgänger Corona
« Antwort #11 am: 21. März 2020, 14:34:28 »
Meine Erfahrung gestern Freitag 20.03
Bin in Breisach über die Grenze mit Kontrolle der deutschen Bundespolizei.
Hatte Bescheinigung des AG dabei.
Nach getaner Arbeit habe ich in D noch Einkäufe erledigt und bin wieder zurück gefahren.
Keine Kontrolle - Deutsche haben sich nicht für mich interessiert (Kontrollieren nur Einreise)
Und Franzosen waren keine da.

Nun gestern Abend im TV: Grenzpendler dürfen die Grenze nicht zum Einkaufen passieren!!!
Das muss man sich man vorstellen, arbeiten darf ich in D aber nix zum Essen kaufen.
Die Politiker sind sowas von Weltfremd.

Noch eine Anmerkung: Ich war auch beim Arzt in Freiburg und habe mir ein Rezept abgeholt.
Damit in die Apotheke zum einlösen. Leider hatten sie das Präparat nicht vorrätig.
Sie wollten es mir bestellen. Das lehnte ich dankend ab, weil ich weiter weg wohne.
Nun schaut die Apotekerin auf das Rezept und liest meinen Wohnort.
Ab dem Zeitpunkt wurde ich behandelt, als hätte ich die Pest. Radioaktiv -schlimmer gings nimmer.

Offline Nase

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Re: Grenzgänger Corona
« Antwort #12 am: 21. März 2020, 15:15:10 »
Ich muss ehrlich sagen, dass das Chaos immer schlimmer wird. Meine Frau arbeitet in Rheinland-Pfalz, ich in BaWü. Die Bestimmungen sind so unterschiedlich, dass ich es jetzt langsam nicht mehr blicke. Die Autoscheibe muss man bald so zupflastern, dass für die Sicht auf die Straße nur noch ein kleines Guckloch bleibt....
Wir waren gestern noch in "D". Ich betone extra gestern. Was heute ist kann ich nicht einmal erahnen. Wir hatten als deutsche Staatsbürger (Pass) kein Problem nach "D" zu kommen. Es scheint mir tatsächlich so zu sein, dass eine deutscher Staatsbürger, auch wenn er im Krisengebiet wohnt, die Grenze überschreiten darf/durfte. Wir mussten nur unseren Ausweis vorzeigen.
Bei der Rückreise nach "F" mussten wir in Lauterbourg die "Attestation" vorzeigen und Auskunft über unseren Wohnort geben. Dort wird aber nicht ganztags kontrolliert.
Die Zeiten zeigen uns ja leider, dass wir von einer wirklichen EU weit entfernt sind...
Ich verbringe nahezu meine komplette Freizeit damit mich auf dem Laufenden zu halten um mich ja nicht falsch zu verhalten. Immer wenn der Begriff "Pendler" auftaucht wird es schwammig. Ich glaube man regelt "Pendler" mit Bestimmungen unter welchen Auflagen franz. Staatsbürger nach "D" dürfen und deutsche nach "F".
Ich, als deutscher Staatsbürger, der in "F" lebt finde für mich einfach keine verlässlichen Aussagen. Ist es als Deutscher nicht weiter mein Grundrecht nach Deutschland einzureisen?
Ich, der ich meine Sozialversicherung in "D" bezahle sollte doch auch berechtigt sein in dem Land in der er sozialversichert ist, auch zum Arzt zu gehen?

Wenn jemand Links/Seiten/Dokumente von öffentlichen Stellen (Behörden) hat, die meine Aussage untermalen, oder auch widerlegen, wäre dankbar Ihr könntet diese hier posten.

Ich habe nämlich z.B. (lebe erst seit 2 Jahren in "F") alle meine Ärzte in "D" und befinde mich in laufenden Behandlungen und benötige regelmäßig die gleichen Medikamente, traue mich aber derzeit noch nicht einmal mit meiner SV-Karte  nach "D" und  bekommen derzeit also noch nicht einmal Rezepte.

Danke Euch jetzt schon und bleibt gesund!

Offline Schnaeggschje

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Re: Grenzgänger Corona
« Antwort #13 am: 21. März 2020, 15:30:28 »
Hallo Nase,

wenn deine Erkrankung nichts mit "Corona" zu tun, dann müssen dich deutsche Ärzte weiter behandeln.

Hier ein Beitrag des SR und die Klarstellung der KV Saarland:

https://sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=85456

@Saarbrücker: So langsam wird es sehr hässlich.
Hier mal ein Auszug aus Facebook:


Christophe Vostal
5 Std. ·

Fassungslos und Enttäuscht !!

Ich habe bis jetzt mit dem Gedanken gespielt nichts zu veröffentlichen....aber ich wage den Schritt und poste es !!!

Als ich heute morgen um 07:00 Uhr wie einige Grenzgänger üblich die Grenzkontrolle von Frauenberg ( F ) zu Habkirchen überquerte war der Ablauf der übliche wie bisher... Den Geschäftstermin um 07:30 Uhr konnte bis zu diesem Zeitpunkt nichts mehr im Wege stehen. So fuhr ich weiter in Richtung Gersheim als in der 50er Zone an der Hauptstraße mir von weitem mehrere Personen am linken und am rechten Seitenrand auffielen ( Alter geschätzt zum späteren Zeitpunkt ca 50- 60 Jahre alt ). Durch die Wahrnehmung der Personengruppe auf beide Seite bremste ich aus Rücksicht logischerweise auf 40 KM/H runter als kurz vor der Personengruppe zwei Männer mit Stixi-Form vor mein Auto sprangen ( mein Auto hat ein französisches Kennzeichen ). Die Folge war selbstverständlich eine Vollbremsung. Erst dann nahm diese Geschichte Ihren Lauf... Erst wurde ich von den anderen Personen als "Scheiß Franzose" betitelt bevor Sie mein Auto mit Eiern beworfen haben und lauthals und total aggressiv schrien,
" Du scheiß Franzose, geh zurück in dein scheiß Corona- Land".

Ich bin 26 Jahre alt , wohne seit 24 Jahren in Frankreich !!! und habe solch ein Verhalten auf dieser Art noch nie persönlich zu spüren bekommen.

Dieser "Scheiß Franzose" - hätte dieser Arzt sein können, der das Leben eurer Frau retten wird !

Diese "Scheiß Franzose" hätte diese Krankenschwester sein können , die dein Enkel auf der Intensivstation medizinisch betreut.

Dieser "Scheiß Franzose" hätte derjenige sein können , der eurem Bruder das Essen nach Hause liefert, da dieser sich in Quarantäne befindet....

oder vielleicht ist dieser " Scheiß Franzose- der in sein scheiß Corona-Land" zurück gehen soll einfach nur dieser Grenzgänger, der trotz Ausnahmezustand seine eigene Gesundheit riskiert um eure Grundversorung aufrecht zu erhalten !!!!

PS: ICH BIN DEUTSCHER !!!!!

Diese Krise geht uns alle was an, egal welche Herkunft, Glaube oder welche Religion wir haben !!!!

Erst DENKEN und dann HANDELN !!

#CORONA2020
#MENSCHENOHNEVERSTAND

Viele Grüße
Schnäggschje

Offline Nase

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Re: Grenzgänger Corona
« Antwort #14 am: 21. März 2020, 16:00:52 »
Hallo Schnäggschje,

danke für Deine schnelle Antwort. Ich habe jetzt auch einmal die Landesgesundheitsämter in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz angeschrieben.
Du schilderst drastisch was ich mit meiner Andeutung "Europäische Union" meinte. Mit einem franz. Kennzeichen traut man sich kaum noch über die Grenze und das "nur" weil das RKI "Grand Est" zum Risikogebiet erklärt hat. Ich bin auch dafür vorsichtig zu sein! Die Zahlen in Grand-Est entsprachen zumindest gestern noch denen in BaWü (gut, dort leben mehr Einwohner).
Wer aber glaubt, dass sich das Virus an Schlagbäume hält, der liegt weit daneben!! Und sobald wie die Grenze übertreten gelten auch für uns die deutchen Regeln.
Freitag vor einer Woche war ich letztmalig in "D" einkaufen. Unbeschreibliche Szenen spielten sich da in Karlsruhe ab. Seitdem gehe ich eh in "F" einkaufen. Kurze Wartezeit am Eingang,Personal, das auf Sicherheitsabstände achtet... Ich fühle mich derzeit beim Einkauf in "F" besser aufgehoben.