Grenzgaenger Forum

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Bitte, gerne!
Nicht vergessen, wenn du magst, bitte mal über das Endergebnis berichten. Würde mich brennend interessieren.
Erneut liebe Grüße Gabrielle
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Hallo Gabrielle,

danke dir fürs Korrekturlesen.
Macht immer Sinn wenn noch eine neutrale Person drüber schaut. Und ich bin alles andere als neutral.

Die Kernbohrung und der Internetanschluss sind insofern relevant, da er den Rückbau von beidem auf seiner "Sanierungsrechnung" angegeben hat.

Und die Geschichte zum Internetanschluss toppt alles. Beim Einzug gab es eine Steckerleiste mit den relevanten "Anschlüssen" für Telefon und Internet. Nach zig Versuchen Telefon und Internet zum laufen zu bringen hat mal jemand die Steckerleiste abgeschraubt und festgestellt, daß sich dahinter nur Lehrrohre und noch nicht ein einziges Kabel befindet.  =D =D Das muss man sich mal überlegen...

Nach der Zustimmung des Vermieters wurde dann die Telefongesellschaft beauftragt in die Wohnung Internet zu legen... und jetzt kommt der Hammer.... Diese haben ein Kabel übers Dach an der Aussenfassade runter und dann ein Loch in die Aussenwand gebohrt und das Kabel durchgezogen.

Wir hatten uns damals noch köstlich darüber amüsiert, wie man denn so ein "Mist" zusammenbauen kann. *lach*

Aber vielen lieben Dank für deine Hilfe :-)

Viele Grüße
Schnäggschje

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Au weia, Schnaeggschje, das ist ja mal ne Aufgabe am frühen Morgen ;-) schreibe mal nach bestem Wissen und Gewissen und wie ich es evtl. formulieren würde. Vielleicht gibt es hier ja den/die ein oder andere/n Foristen, der ebenfalls nützliche Anmerkungen dazu machen wollte?
Mein Name ist XXXXXX und ich bin eine Freundin der Familie XXXXX. (o.k.)
Selbstverständlich war ich sowohl vor und zum Einzug als auch zum Auszug der Familie in und aus dem Anwesen (Adresse) anwesend. (Selbstverständlich würde ich weglassen. "Ich war ... usw.
Weiterhin war ich regelmäßig ca. 1 mal die Woche im Hause XXXXX zu Besuch. (Lassen)
Beim Betreten der Wohnung ist mir nach und nach folgendes aufgefallen: (In der Wohnung ist mir...usw.)

Bei deiner dann folgenden Aufzählung wurde ich unbedingt angeben, dass die Mängel von Anfang an vorhanden waren. So "könnte" man evtl. daraus schließen, dass sich die Mängel erst durch das Bewohnen ergaben.
Die Wohnung wurde beim Einzug in einem völlig unprofessionell „renovierten“ Zustand vom Vermieter an den Mieter übergeben. (Würde ich an den Anfang setzen)
Diverse Arbeiten  wie die defekten Rollladenabdeckungen, die beiden Terrassentüren und eine massive Grundreinigung wurden von den Mietern und deren Helfer (hier war ich auch anwesend) wieder repariert bzw. gesäubert, sofern dies überhaupt möglich war. (Sofern dies überhaupt möglich war... Würde ich weglassen)
Am Auszugstag habe ich die leergeräumte Wohnung in einem besenreinen Zustand inkl. der noch vorhandenen Mängel (siehe obige Liste), sofern sie nicht vom Mieter selbst beseitigt wurden,  verlassen.
Am Auszugstag WURDE die Wohnung usw. - Ich (und Wer noch? war anwesend)
Gespräche zwischen den Mietern und mir:  (würde ich weglassen)
Bei meinen regelmäßigen Besuchen wurde mir von Frau / Herrn berichtet, dass:
Bei einem Telefonat war ich zugegen und kann dies bestätigen. (Gut, weißt du noch wann? Ungefähr?)
Ebenso wurde mir erzählt, dass mündlich von Hr. XXXX zugesagt wurde, dass sowohl die Kernbohrung in der Küche als auch der Internetanschluss mit seiner Zustimmung installiert werden dürfen. Den Internetzugang lehnte er zunächst ab, hat aber zu einem späteren Zeitpunkt seine Zustimmung dafür gegeben. (Meine mal, das ist nur wichtig, wenn eine Bohrung in der Küche erklärt werden soll. Ansonsten ist dies aber Kenntnis vom Hörensagen)
Persönliche Anmerkung:
Ich bin überrascht, dass Herr XXXX beim AUSZUG die Wohnung sehr detailliert begutachtet und dokumentiert hat. Hier stellt sich die Frage warum er beim EINZUG dieser Sorgfalt NICHT nachgekommen ist. "
Achtung: Wertung deinerseits. Ich würde es weglassen)

Liebe Grüße Gabrielle



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Hallo Gabrielle,

vielen Dank für die Info.
Ich kannte das bisher so nicht, daß ich aufgefordert werde eine freie Stellungnahme abzugeben.

Ein Übergabeprotokoll existiert leider natürlich nicht. Hier hat man einander vertraut. Und wie man nun sieht... :mad:

Ich habe mal was runtergeschrieben. Sollte ich diese persönliche Anmerkung und die "Gespräche" weglassen?

"Mein Name ist XXXXXX und ich bin eine Freundin der Familie XXXXX.
Selbstverständlich war ich sowohl vor und zum Einzug als auch zum Auszug der Familie in und aus dem Anwesen (Adresse) anwesend.
Weiterhin war ich regelmäßig ca. 1 mal die Woche im Hause XXXXX zu Besuch.

Beim Betreten der Wohnung ist mir nach und nach folgendes aufgefallen:

-   Sockelleisten im Eingangsbereich waren ab Tag 1 nicht vorhanden und wurden auch bis zum Auszugstag nie gesehen
-   Rolladen im WZ (Tür) defekt
-   Die beiden Terassentüren liessen sich nicht öffnen.
-   Diverse Fliesenschäden im Bereich des Waschbeckens im Gäste WC
-   Unsaubere handwerkliche Arbeiten im Bereich der Dusche im Gäste WC
-   Lüfter im Gäste WC defekt
-   Defekte Rolladenabdeckung im Schlafzimmer
-   Gelbe Flecken über den Türrahmen im Bereich der Schlafzimmer /Bad
-   Massive Hinterlassenschaften der Handwerker in der gesamten Wohnung ( Maler- und Klebereste an Wänden, Türen und Böden, Dreck, Staub)
-   Kein vorhandener Türöffner an der Haustür
-   Im späteren Verlauf kam noch eine defekte Klingel hinzu
-   Schlechter Zustand von Garten und Teich
-   Kein vorhandener Telefon / Internetanschluss
-   Geruchsbelästigung im Hausflur durch Abwasserrohre

Die Wohnung wurde beim Einzug in einem völlig unprofessionell „renovierten“ Zustand vom Vermieter an den Mieter übergeben.
Diverse Arbeiten  wie die defekten Rolladenabdeckungen, die beiden Terassentüren und eine massive Grundreinigung wurden von den Mietern und deren Helfer (hier war ich auch anwesend) wieder repariert bzw. gesäubert, sofern dies überhaupt möglich war. Am Auszugstag habe ich die leergeräumte Wohnung in einem besenreinen Zustand inkl. der noch vorhandenen Mängel (siehe obige Liste), sofern sie nicht vom Mieter selbst beseitigt wurden,  verlassen. Der Vermieter hat bis zum Auszugstag die Mängel nicht behoben.

Gespräche zwischen den Mietern und mir:
Die Mieter erzählten mir in dieser Zeit regelmäßig, daß sie Herrn XXXXX immer wieder mündlich, persönlich, telefonisch dazu aufgefordert haben die vorhanden Mängel zu beheben. Bei einem Telefonat war ich zugegen und kann dies bestätigen.

Ebenso wurde mir erzählt, daß mündlich von Hr. XXXX zugesagt wurde, daß sowohl die Kernbohrung in der Küche als auch der Internetanschluss mit seiner Zustimmung installiert werden dürfen. Den Internetzugang lehnte er zunächst ab, hat aber zu einem späteren Zeitpunkt seine Zustimmung dafür gegeben.

Persönliche Anmerkung:
Ich bin überrascht, daß Herr XXXX beim AUSZUG die Wohnung sehr detailiert begutachtet und dokumentiert hat. Hier stellt sich die Frage warum er beim EINZUG dieser Sorgfalt NICHT nachgekommen ist. "

Was meinst du dazu?

Vielen Dank vorab.
Viele Grüße
Schnäggschje






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Hi Schnaeggschje,

nein, ein Formular oder ähnliches, auf welchem du bezeugen kannst/sollst, dass der Vermieter ein "A...." ist, gibt es nicht. Und bitte, mit Äußerungen in diese Richtung unbedingt zurück halten! Auch mit einer Aussage - egal ob mündlich oder schriftlich - "dass die Vorwürfe völliger Humbug seien und der Vermieter sich lediglich an ihnen bereichern wolle".

Was der Anwalt deiner Freundin möchte? Ich denke, du sollst beschreiben, in welchem Zustand die Wohnung deiner Freundin und ihres Lebensgefährten war. Dies ist, meiner Meinung nach, auch keine schriftliche Zeugenaussage im Sinne des von dir angeführten § 377 III, IV ZPO.

Um meinen Freunden zu helfen würde ich eine möglichst genaue, schriftliche Darstellung der Wohnung, mit allen Räumlichkeiten (auch Bad) und auch Tapeten, Fliesen, Böden, Wände (ob Dübellöcher) usw. abgeben.
 
Denn, wie ich das lese und verstehe, beide haben wohl keine Übergabe der Wohnung mit schriftlichem Protokoll - was von beiden Seiten unterschrieben sein sollte - gemacht?

Ich denke, du verstehst was ich meine. Viel Glück bei der Hilfe und bitte: Unbedingt sachlich bleiben (anderes kann sehr leicht deinen Freunden sogar schaden)!

An alle einen schönen Sonntag Gabrielle



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Behörden / Schriftliche Stellungnahme zu einem Rechtstreit meiner Freundin
« Letzter Beitrag von Schnaeggschje am Gestern um 20:43:38 »
Hallo liebes Forum :-)

ich habe da ein kleines Problem.

Kurz zur Vorgeschichte:
Meine Freundin und Ihr Lebensgefährte sind vor kurzem aus Ihrer Wohnung in F ausgezogen.
Jetzt verlangt der ehemalige Vermieter eine Unsumme an Geld (ca. 8000 Euro) für die Renovierung der Wohnung.

Die Vorwürfe die da im Raum stehen sind völliger Humbug und der Vermieter will sich lediglich an ihnen bereichern.

Lange Rede kurzer Sinn, das Ganze liegt jetzt natürlich beim Anwalt. Dieser möchte nun, daß ich und auch noch andere Bekannte eine schriftliche Stellungnahme abgeben.

Meine Freundin ist völlig durch den Wind und konnte mir gar nicht genau sagen zu was ich denn da Stellung nehmen soll?
Soll ich auf die Vorwürfe eingehen, die dort gemacht werden oder soll ich bezeugen, daß der Vermieter (sorry) ein Ar.... ist?

Ist sowas in F normal, daß man keinen Vordruck bekommt den man ausfüllen soll oder was hat es mit dieser Stellungnahme auf sich?

Im Netz habe ich nur folgendes gefunden: "Die schriftliche Zeugenaussage ist im deutschen Zivil- und Arbeitsgerichtsprozeß — anders als im Nachbarland Frankreich — die seltene Ausnahme (§ 377 III, IV ZPO)

Hat jemand eine Idee oder evtl. schon selbst eigene Erfahrungen damit gemacht?

Vielen lieben Dank vorab und viele Grüße
Schnäggschje




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Behörden / Termine bei Sous Prefecture
« Letzter Beitrag von eugengraf am Gestern um 15:30:11 »
Hallo Grenzgänger!

Ich habe ein Problem, was ich gerne lösen möchte.
Ich bin Grenzgänger, seit ca. 3 Jahren wohne ich in Saargemünd und arbeite in Deutschland. Alles klar soweit und nun habe ich vor einem Jahr eine Frau geheiratet, die aus dem nichteuropäischem Ausland stammt. Geheiratet in Russland und ein Jahr lang haben wir Dokumente hin und her geschickt, übersetzt, beglaubigt u.s.w.
Vor der Anreise hat mir die Mitarbeiterin der Sous Prefecture Forbach gesagt, dass meine Frau ein Visum Typ C benötigt um nach Fr zu kommen, danach müssen wir in den ersten drei Monaten bei der Sous Prefecture vorbeikommen und sich melden. Dann gibt es eine vorübergehende Bescheinigung (Ersatz für Titre de Sejour), die eine Jahr lang gültig ist. Un in diesem Jahr wird unser Fall bearbeitet und danach gibt es ein Titre de Sejour für längeren Aufenthalt.
Ok, meine Frau ist nun Mitte Dezember 2019 bei mir in Fr angekommen, und jetzt, nach einem Monat wollten wir und nun beu der Sous Prefecture melden.
Der Mitarbeiter am Empfang hat uns gesagt, dass wir den Termin Online vereinbaren sollten und hat uns den Link dazu gegeben.

Das Problem ist halt, dass alle Termine in allen drei Städten (Forbach, Metz und Thionville) nicht verfügbar sind. Der erste Termin ist Ende April möglich, also in fast 4 Monaten. Wie ist das möglich, sich bei Sous Prefecture in den ersten 3 Monaten zu melden, wenn der erste mögliche Termin in 4 Monaten ist?
Was kann man in diesem Fall machen? Bei wem fragen? Wo sich melden?

Danke, Eugen
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Auto, Führerschein, Motorrad, Fortbewegung / Französischer Führerschein
« Letzter Beitrag von Simbad am Gestern um 14:38:39 »
Hallo

Ich komm direkt zum Punkt.
Bin FR und lebe jetzt in DE , ich hab immer noch mein Französischen Führerschein.

Wenn ich jetzt oft geblitzt werde oder was anderes mache muss ich dann auch die MPU machen oder nicht weil ich noch mein FR Führerschein habe ?

Ich kenne mich gar nicht hier aus mit dem Gesetz.

Danke
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Steuern / Re: Automatische Abbuchungen Finanzamt
« Letzter Beitrag von Nicod3mus am 14. Januar 2020, 18:29:45 »
Ich habe die gleichen Erfahrungen wie Waylon. Meine Einzugsermächtigung funktioniert unverändert (seit Jahren).
Nach der Steuererklärung in 2019 wurden die Einzugsbeträge vom Finanzamt automatisch angepasst. Eine erneute Anpassung ist jetzt für 2020 angekündigt (wg. der neuen Steuertabellen). Also ein generelles Problem mit Grenzgängern kann es nicht sein.
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Behörden / Re: Grenzgängerbescheinigung bei Arbeitsplatzwechsel
« Letzter Beitrag von Ralph am 13. Januar 2020, 20:27:30 »
In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal darauf hinweisen das das französische
Finanzamt die Grenzgängerbescheinigung jedes Jahr erneut haben will.
Dieser Umstand war mir auch jahrelang nicht bekannt.....steht es doch nur ganz kurz im Vortext des allseits bekannten Formulares.

Wir machen das nun immer so das wir das jedes Jahr vom AG ausfüllen lassen und dem französischen FA übermitteln.
Das deutsche FA bekommt das nur dann wenn die Bescheinigung zur Befreiung abläuft oder bei einem neuen Arbeitgeber.

Das FA erklärte mir das Sie nur dann „offiziell“ wissen was Grenzgänger verdienen.
Von französischen Arbeitnehmern bekommen sie es direkt vom Arbeitgeber gemeldet.
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