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Themen - Mathis

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Hi,

vielleicht habt ihr es schon in der Presse oder Online gelesen. Im Verkehrsrecht wird sich einiges ändern, bzw. verschärfen.

Ab 1.7.2018 wird die Höchstgeschwindigkeit außerorts von 90 auf 80 km/h gesenkt.

Wer mal mit Alkohol am Steuer erwischt wurde, muss einen Alkoholtester einbauen lassen, der den Start des Fahrzeugs verhindert, falls er anschlägt.

Wer mit Alkohol am Steuer (mehr als 0,8g) erwischt wird, bekommt das Auto unmittelbar für 7 Tage abgenommen.

Die Smartphone-Apps, die Kontrollstellen ankündigen, werden untersagt.

Wer am Steuer telefoniert, und dabei noch eine andere Ordnungswidrigkeit begeht (nicht Blinken z.B.) bekommt den Führerschein entzogen.

Wer den Vorrang von Fußgängern auf Zebrastreifen nicht respektiert, kann durch Kameraaufzeichnung überführt und bestraft werden.

Laut den Presseberichten will die Regierung radikal gegen Verkehrssünder durchgreifen. Ich glaube nicht, dass diese Maßnahmen viel bringen, weil sich ein Teil der Franzosen sowieso nicht an die Verkehrsregeln hält, egal, welche Sanktionen drohen. Die Chance, erwischt zu werden, ist bei der potentiellen Kontrolldichte einfach nicht so groß. So wird munter weiter gesoffen, telefoniert und gerast werden. Die Reduktion auf 80 km/h wird meiner Meinung nach nicht viel bringen, denn die LKWs werden dann auf Teufel komm raus überholen, denn die sind ja erst bei ca. 90 km/h abgeregelt. Wer sich daran hält, wird viel Spaß mit den 40-Tonnern im Rückspiegel haben, die wegen Termindruck die 80 nicht akzeptieren werden.

Gruß Mathis

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Steuern / Problem mit Feld 8TK im Formular 2042
« am: 15. August 2017, 11:44:27 »
Hallo!

Hat sich etwas geändert bei der Bedeutung des Feldes 8TK im 2042 dieses Jahr? Folgender Hintergrund:

Ich habe Einkünfte in Deutschland und Frankreich. Die Einkünfte in D wurden schon dort versteuert. Die Einkünfte in F werden in F versteuert. Bisher habe ich es so gemacht: ich trage alle Einkünfte (also Gesamtsumme) in 1AJ ein. Dann den Anteil, der bereits in D versteuert ist, im Feld 8TK. Das mache ich schon seit Jahren so, war immer korrekt. Dieses Mal ist folgendes passiert. Bei der Berechnung wurden Feld 1AJ und 8TK addiert. Ohne, dass ich etwas davon gesehen hätte. Bei der Kontrolle vor dem Absenden (Internet-Déclaration), sowie der Bestätigung per PDF hat noch alles gepasst. Jetzt soll ich mehrere 1000 Euro Steuer nachzahlen, da die Einkünfte durch das Addieren von 1AJ und 8TK fälschlicherweise viel zu hoch sind.

Ist das neu? Gehören die deutschen Einkünfte nicht mehr ins Feld 8TK? Oder muss die Summe unter 1AJ abzüglich der D-Einkünfte sein?

Jemand eine Idee, oder hatte die gleiche Situation?

Gruß Mathis


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Hallo,

in Deutschland haben viele Kastenwagen (PKW-Größe wie z.B. Opel Combo, VW Caddy etc.) eine LKW Zulassung. Das bringt in Deutschland einige Vorteile bezüglich Steuer usw. Wie ist das aber nun, wenn ich so einen Kastenwagen nach Frankreich importiere? Hat das schon jemand gemacht?

In Frankreich dürfte die Einstufung als LKW eher nachteilig sein. Hat da jemand Erfahrungswerte?

Danke & Gruß

Mathis

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Steuern / Frage: Steuer bei Immobilienverkauf in Deutschland
« am: 24. September 2014, 13:13:58 »
Hallo,

wenn man als Teilhaber einer Eigentümergemeinschaft einer Immobilie in Deutschland seinen Anteil verkauft, und damit von Sachwert in Geldwert überführt, ist man dann mit Wohnsitz in Frankreich dafür steuerpflichtig? Die sog. Spekulationsfrist (10 Jahre) ist schon überschritten, d.h. der Verkaufserlös wäre in Deutschland (mit deutschem Wohnsitz) nicht steuerpflichtig.

Recht spezielle Frage, aber vielleicht weiß es jemand.

Gruß Mathis



5
Hallo,

in den nächsten Tagen hatte ich eigentlich vor, mir ein gebrauchtes Auto in Deutschland zu kaufen. Über 3 Jahre alt und mehr als 50000 km. Hatte mit dem Verkäufer (Händler) eigentlich alles klar gemacht, aber er meinte noch: "Fragen Sie nach, was für einen Kaufvertrag Sie für das Finanzamt in Frankreich brauchen. Sonst müssen Sie vielleicht noch die TVA nachzahlen." Das hat mich nun doch verunsichert. Weiß jemand, was er damit meinen könnte? Werden Kaufverträge mit Händlern nicht anerkannt für den quitus fiscale? Oder gibt es da aktuelle Änderungen?

Gruß Mathis


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Hallo,

es war wegen der Lieferschwierigkeiten und der überhöhten Preise zu erwarten: der Innenminister Manuel Valls hat den Termin zur obligatorischen Mitführpflicht für Alkoholtester, die bei Nichtbeachtung mit einem Bußgeld von elf Euro bestraft werden kann, auf den 1.3.2013 verschoben. Der Artikel hierzu in der elsässischen DNA:

http://www.dna.fr/actualite/2012/10/10/kein-alkoholtest-im-auto-erst-ab-marz-strafbar


Gruß Mathis

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Technik / Kleinverteiler unter Putz?
« am: 18. Januar 2012, 13:21:14 »
Hallo!

Eine Frage an die Elektrofreaks unter uns, und zwar möchte ich einen Kleinverteiler ("Sicherungskasten") installieren, aber gerne in einer Unterputzversion. In den Prospekten und Katalogen der Baumärkte in Frankreich sehe ich nur Aufputz-Verteiler. Kann es sein, dass in Frankreich Unterputzverteiler nicht zulässig sind? Oder wo kann ich einen nach NF bekommen?

Gruß Mathis

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Technik / Neuer Mobilfunkanbieter: Free Mobile
« am: 10. Januar 2012, 14:52:28 »
Hallo,

heute startet mit Free Mobile ein "Mobildiscounter" in Frankreich. Ich habe keine Ahnung, ob der Service, die Qualität und die Verfügbarkeit in Ordnung ist, habe aber gelesen, dass zumindest im ersten Betriebsjahr ein Roamingvertrag mit Orange besteht. Die Preise klingen sehr interessant:

http://www.forfaitfree.com/2012/01/les-forfaits-free-mobile.html

2€ pro Monat: 60 SMS und 1 Stunde Gespräche, dann 1 Cent pro SMS und 5 Cent pro Minute Gespräch

19,99€ pro Monat: Full Flatrate, keine weiteren Kosten für Festnetz, Mobilfunk, Daten, WiFi Hotspots.

Wer sowieso bei Free Abonnent ist bezahlt statt 2€ nix, statt 19,99 dann 15,99.

Wie schon gesagt, keine Ahnung ob es was taugt, klingt aber interessant.

Gruß Mathis

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Aktuelles aus Frankreich / Änderungen in Frankreich zum 1.1.2012
« am: 01. Januar 2012, 16:24:02 »
Hallo liebes Forum,

zuerst möchte ich Euch ein gutes neues Jahr wünschen. Es ändert sich wie fast zu jedem Jahreswechsel einiges in Frankreich. Eine kurze Zusammenfassung (Quelle: Medien, z.B. Radio-France-Info):

SMIC (Mindestlohn):
Der SMIC steigt auf 9,22 € brutto pro Stunde, oder 1398,37 € brutto pro Monat.

RSA (Sozialhilfe in Frankreich):
Die RSA steigt um 1,7% und ist z.B. 474 € pro Monat für eine alleinstehende Person ohne Kinder.

Mutuelles (Gesundheitszusatzversicherungen):
Diese steigen um 4,7% infolge der Verdoppelung der Steuern auf solche Versicherungen.

Immobilien:
Die Steuervorteile nach dem Loi Scellier BBC (Bâtiment Basse Consommation) sinken von 22% auf 13% für neue Häuser (Niedrig-Energie-Gebäude).
Das Null-Zins-Darlehen betrifft nur noch den Erwerb von neuem Wohneigentum.
Das Wohngeld (APL) steigt um 1%.

Karenztage:
Ein Karenztag (unbezahlter Krankheitstag) wird für den öffentlichen Dienst eingeführt. Dies gilt natürlich nur für den französischen öffentlichen Dienst, und nur für diejenigen, die mehr als 2.450 € brutto verdienen.

Gas:
Die Gaspreise steigen um 4,4% für Privatkunden und Unternehmen.

Mehrwertsteuer:
Der ermäßigte Satz von 5,5% wird auf 7% angehoben. Schulkantinen und Waren der Grundbedürfnisse sind aber nicht betroffen.

Verkehr:
Die SNCF erhöht die Preise für TGV, Interregiozüge "Téoz" und Nachtzüge "Lunéa" um 3,2%. Die Beförderungspreise in der Region Ile-de-France steigen um 1,5%.

Getränke:
Die Steuern auf zuckerhaltige Getränke und die Steuern auf Spirituosen steigen an.

Grenzgänger (betrifft nur Belgien):
Die Grenzgängerregelung für die Besteuerung wird geändert. Wer in Belgien arbeitet und in Frankreich wohnt, muss nun in Belgien seine Einkünfte versteuern (die Steuerlast dort ist höher als in Frankreich). Um aber weiterhin den Grenzgängerstatus zu behalten (bis max. 2033), muss der Arbeitsvertrag vor dem 31.12.2011 geschlossen worden sein, oder der Grenzgänger muss, sofern er arbeitslos ist, mindestens 3 Monate unter der Grenzgängerregelung in Belgien im Jahr 2011 gearbeitet haben.

(Anmerkung zum Abschnitt oben: das betrifft NICHT die deutsch-französischen Grenzgänger, also keine Panik. Es zeigt aber, dass Grenzgängerregelungen nicht unbedingt für die Ewigkeit gelten müssen.)


Gruß Mathis


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Versicherungen / Zusatzrentenversicherung / Lebensversicherung ?
« am: 31. August 2011, 07:51:20 »
Hallo in die Runde,

nachdem es ja alle Spatzen von den Dächern pfeifen, dass die Rente in einigen Jahren eher mager ausfallen wird, überlege ich, ob ich etwas von meinem Lohn in eine Zusatzrentenversicherung oder Lebensversicherung abzweigen sollte. Mein Bankmensch möchte natürlich, dass ich eine Kapital-Lebensversicherung bei seiner Bank abschließe. Dafür wir er ja auch bezahlt, Bankberater sind nie neutral. Daher die Frage:

Was gibt es für Möglichkeiten in Frankreich eine kleine Zusatzrente aufzubauen? Gibt es etwas, was vom Staat gefördert wird (steuerfrei oder ermäßigt)? Gibt es eine seriöse Vergleichsseite im Internet?

Schon mal Danke für eure Tipps!

Gruß Mathis

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Steuern / Überstunden in Steuererklärung?
« am: 23. Mai 2011, 13:11:48 »
Hallo!

Vielleicht könnte mir jemand bei einer Frage zur Steuererklärung einen Tipp geben.

Ich werde ja in Deutschland versteuert, muss aber trotzdem eine Erklärung in Frankreich abgeben. Die Frage ist folgende: ich trage ja die Einkünfte unter TK ein, da sie ja bereits versteuert sind. Ebenfalls unter AJ. Die Summe habe ich bisher immer ermittelt, in dem ich das deutsche Brutto genommen, und Sozialabgaben abgezogen habe. Aber letztes Jahr hatte ich ziemlich viele Überstunden, die ja in AU eingetragen werden müssen. Dazu die Frage:


In AJ das Brutto minus Sozialabgaben minus Überstundenbrutto
In AU das Überstundenbrutto (minus Soz.Abg. der Überstunden?)

In TK das gesamte Brutto minus Sozialabgaben.

Stimmt das so?


Da ich eh in Deutschland versteuert bin, könnte ich die Überstunden auch gar nicht abziehen, aber treibt das dann nicht die taxe d'habitation nach oben, oder ist das egal?


Danke für die Tipps!

Gruß Mathis


12
Hallo,

heute früh habe ich im Radio (France-Info) einen Beitrag über die geplanten Verschärfungen im Verkehrsrecht gehört, und wollte euch kurz darüber informieren. Was ist also geplant:

Wer mehr als 50 km/h zu schnell fährt, landet automatisch vorm Richter, und muss mit Haftstrafen rechnen.

Die Hinweisschilder auf (automatische) Radarfallen sollen alle abmontiert werden.

Motorradnummernschilder sollen deutlich größer werden, damit sie auch immer beim Blitzen entziffert werden können (Tortenblech-Format).

Motorradfahrer sollen nur noch mit reflektierender Warnweste fahren dürfen (über der Kleidung natürlich).

1000 neue Radarfallen bis Ende 2012.

Telefonieren am Steuer: 3 Punkte statt bisher 2.

Alkohol am Steuer: 8 statt bisher 6 Punkte.

Das alles ist noch nicht in Kraft, also immer die Presse und Medien verfolgen...

Gruß Mathis

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Behörden / Liste Grenzgängergemeinden
« am: 04. Januar 2011, 07:49:38 »
Hallo!

Das Bundesministerium der Justiz hat im Rahmen einer Verordnung (KonsVerFRAV) eine aktuelle Liste mit den sog. Grenzgängergemeinden veröffentlicht. Für uns hier ist aller Regel die Liste wichtig, die für Grenzgänger gilt, die in Frankreich wohnen und in Deutschland arbeiten.

Wohnort in Frankreich: alles, was mit den PLZ 57, 67 oder 68 anfängt (Moselle, Bas-Rhin, Haut-Rhin.). Arbeitsort: alle Gemeinden im Bundesland Saarland oder aus folgender Liste (Stand 20.12.2010):

http://bundesrecht.juris.de/konsverfrav/anlage_3_18.html

Gruß Mathis

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Hallo,

im Radio France-Info habe ich gestern einen kurzen Beitrag gehört, und habe es im Netz nachgeprüft. Ab dem 1.1.2011 ändern sich die Voraussetzungen, wenn man mit einem Autoführerschein (Klasse B oder in Deutschland früher 3) ein 125cm3 (max 11KW) Motorrad fahren will.

Zusätzlich zu den bisherigen Bedingungen (Alter, Jahre des Führerscheins und so weiter) muss nun ein 7-stündige Schulung (2 Stunden Theorie und 5 Stunden Praxis) gemacht werden, um fahren zu dürfen. (Quelle siehe http://fr.wikipedia.org/wiki/Permis_moto). Wer den Führerschein Klasse B schon vor dem 1.1.2007 hatte, muss diese Schulung nicht machen. Übrigens beschräkt sich diese Erlaubnis, mit Klasse B ein Motorrad bis 125cm3 zu fahren auf das französische Territorium.

Auch wurde erwähnt, dass Motorräder ab 2012 grundsätzlich unter die Pflicht fallen, die CT (Contrôle Technique) zu machen. Angeblich sogar für die 50cm3 Fahrzeuge. Damit kommen Kosten von ca. 50 bis 60 Euro pro CT auf den Fahrer zu.


Gruß Mathis

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Aktuelles aus Frankreich / Änderungen in Frankreich zum 1.1.2011
« am: 03. Januar 2011, 11:37:39 »
Hallo,

hier einige Änderungen in Frankreich zum 1.1.2011:

SMIC (Mindestlohn) :

Der Mindestlohn wird von bisher 8,86 € auf 9 € brutto pro Stunde erhöht. Für eine Beschäftigung mit 35 Stunden pro Woche muss also nun zumindest 1365 € brutto gezahlt werden, was 1073 € netto entspricht.

RSA (Revenu de solidarité active - Sozialhilfe) :

Das RSA wird um 1,5 % erhöht (Inflationsausgleich für 2011), und erreicht nun 466,99 € pro Monat für eine alleinstehende Person ohne Kinder und 700,49 € für ein paar ohne Kinder oder eine alleinstehende Person mit einem Kind.

Allocations Familiales (Kindergeld) :

Erhöhung um 1,5% : 126,38 € für 2 Kinder, 288,38 € für 3 Kinder, 430,55 € für 4 Kinder. Hinzu kommen Erhöhungen gemäß dem Alter der Kinder.

Ärzte und Medikamente :

Die Konsultation bei einem Allgemeinmediziner kostet nun 23 €. Die Medikamente, die mit 35 % erstattet wurden, sind nun bei 30 %.

Versicherungen:

Allgemeine Anhebung der Tarife, von 2,5 bis 4,5 % bei KFZ-Versicherungen, zwischen 3 und 8 % bei Hausversicherungen, zwischen 5,3 und 8,5 % bei Kranken(-zusatz)-versicherungen. Bei KFZ- und Hausversicherungen ergeben sich die Erhöhungen durch die Einwirkungen der Unwetterereignisse und der Erhöhung der Reparaturkosten. Bei den Krankenversicherungen durch die geringeren Vergütungen (der gesetzlichen KV) und die Einführung einer Steuer von 3,5 % auf die Versicherungsverträge.

Abwrackprämie und Öko-Bonus für Autos :

Die Abwrackprämie (500 €) läuft zum 1.1.2011 aus. Sie wird noch gewährt, wenn das Auto vor dem 31.12. bestellt wurde, aber erst Anfang 2011 geliefert werden kann. Beim Öko Bonus-Malus in alter Höhe gilt das auch. Für Autos, die nach dem 1.1. bestellt werden reduziert sich der Bonus und die CO2-Werte, aber denen gezahlt wird, werden verändert. Der Bonus von 100 € für ein Auto, das zwischen 116 und 125 Gramm CO2/km ausstößt wird abgeschafft. Der von 500 € für einen Wagen, der zwischen 96 und 115 g ausstößt geht auf 400 € zurück. Die Prämie von 1000 € für Fahrzeuge, die zwischen 61 und 95 g ausstoßen, reduziert sich auf 800 €, der Bonus für GPL- (Druckgas) Fahrzeuge wird gestrichen, der für Hybridfahrzeuge verschärft (wörtlich übersetzt verhärtet - durci).

Steuer :

Wegfall der mehrfachen Steuererklärung für Paare im Jahr der Heirat, des PACS oder der Scheidung, was in einigen Fällen zur Verringerung der Steuern führen kann.

Der Höchsteinkommenssteuersatz wird von 40 % auf 41 % angehoben, um die Rentenreform zu finanzieren.

Steuerschlupflöcher (wörtl. Steuernischen): Absenkung von 10 % auf die Nischen, die es erlauben die Einkommenssteuer durch die Wahl von Investitionen zu senken sowie weiterer Steuernischen…

Noch einige kleinere Änderungen im Steuerrecht, die man bei Interesse selbst recherchieren kann.

Energieversorgung :

Anstieg von 3 % der Rechnungen, bedingt durch die Steigerung des Beitrages zur öffentlichen Stromversorgung, der vor allem erneuerbare Energien finanziert. Der Preisnachlass beim Sozialtarif für Elektrizität wird sich nun zwischen 40 und 60 % bewegen, statt bisher 30 bis 50 %.

Verträge für Internet und Handy:

Anstieg der Mehrwertsteuer vom 1.1. an, aber einige Anbieter geben die Erhöhung erst am 1.2. weiter. Anstieg von 1 bis 3 € bei FT-Orange vom Februar an. Erhöhung um einige Euro bei SFR und es werden auch Steigerungen vom Bouygues und Free erwartet.


Wie jedes Jahr gibt es noch weitere Änderungen, die man über die entsprechenden Publikationen erfahren kann. Ich kann hier nur eine kurze Auswahl bringen.

Quelle: Républicain-Lorrain u.a. Pressemeldungen.


Gruß Mathis


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