Beiträge anzeigen

Diese Sektion erlaubt es ihnen alle Beiträge dieses Mitglieds zu sehen. Beachten sie, dass sie nur solche Beiträge sehen können, zu denen sie auch Zugriffsrechte haben.


Nachrichten - Mathis

Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 »
1
Hallo,

auch in Sarreguemines habe ich überwiegend gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht. Teils sogar extrem hilfsbereit. Auch kein Problem, von Französisch in den Dialekt zu wechseln, wenn die Mitarbeiter den beherrschen. Wenn nicht, dann halt in Französisch mit meinen Schwächen hier und da... geht aber schon. Nie im Leben würde ich ohne Gruß mit Deutsch reinplatzen, das macht man wirklich nicht.

Wenn man nun überhaupt kein Französisch kann (wobei, ein paar Worte sollte wirklich jeder können), dann sollte man sehr höflich um Hilfe in deutscher Sprache bitten. Auch dann wird man meistens Hilfe bekommen.

Was Macron angeht: ich habe Freunde, die sehr positiv über ihn denken, und welche, die ihn für einen "Präsident der Reichen und Possenreißer" halten. Nun ja, die Alternative wäre, wie Edgard schon schrieb, eine ziemliche Nullnummer gewesen. Aber geschickt sind sie schon, die Populisten. Überzeugen die kleinen Leute, dass sie für sie wären. Wirklich eine Dummheit, wer darauf reinfällt. Es sind reine Machtmenschen mit einem destruktiven Potential. Ein Blick über den Atlantik sollte schon reichen...

Gruß Mathis

2
Hi,

war das nicht schon immer so, dass Politik und Bürger aneinander vorbei geredet haben? Nur gab es früher kein Facebook, Twitter oder Breitbart.

Skandale und Politikversagen sind auch was ganz normales in der Demokratie. Die Deutschen waren bisher immer so geduldig, den regierenden Parteien auch noch eine 2. und 3. Chance zu geben, das Chaos wieder in Ordnung zu bringen, das sie angerichtet haben. Irgendwann wird die Geduld aber vorbei sein. Nur, aus Protest die Spinner mit der Abrissbirne zu wählen, das wird am Ende sehr, sehr teuer. Es müsste eine vernünftige und nicht dumpf-populistische Alternative geben. Die Franzosen haben es mit EM versucht, der hoffentlich seine Chance versteht und nutzt. Wenn nicht, dann kommt vielleicht der Frexit. Das wäre dann das Ende der EU.

Gruß Mathis


3
Hallo,

etwas OT hier, aber es sei mir mal gestattet.

Bezüglich der Erfolge der Populisten würde ich sagen: klar, jeder Staat, jedes Volk, soll so entscheiden, wie es will. Wenn die Leute verrückte Clowns wählen, die alles kurz und klein schlagen wollen, dann okay. Die Konsequenzen dafür müssen sie halt tragen. Wir Deutschen hatten uns 1933 auch selbst in einer Wahl entschieden, und mussten die Konsequenzen tragen.

Aber halt, die halbe Welt musste damals dafür bezahlen. Und Einzelstaaten, die gibt es eigentlich gar nicht mehr so richtig, in der EU. Die Briten können bis heute noch nicht sagen, wie der Brexit eigentlich funktioniert. Ob er funktioniert. Was dann kommt. Und daher denke ich inzwischen, dass wir Europäer schon ziemlich aufeinander aufpassen müssen, damit der ganzen Laden nicht zusammenbricht, und am Ende alle dafür bluten müssen. Dinge, die wir heute als total normal empfinden, die können ganz schnell weg sein. Relativer Wohlstand, stabile Währungen, kaum Inflation, Sozialstaaten, Frieden, keine spürbaren Grenzen, Reisefreiheit, die Freiheit, seinen Wohnort in der EU zu wählen, und so weiter.

Wir Grenzgänger wären sicher die ersten, die spüren würden, wenn da was schief geht. Ist der Euro kaputt, dann wird es kompliziert. Und wenn die radikalen Nationalisten siegen, werden wir unerwünschte Personen. Ohne Euro und Schengen wäre ich wahrscheinlich nicht nach F gezogen.

Es gibt vieles, was die EU nicht gut macht. Es gibt vieles, was zu verbessern wäre. Daran sollten und müssen wir arbeiten. Aber: Europa als Gemeinschaft ist die beste Alternative, jeder für sich allein wird nicht mehr funktionieren...

Gruß Mathis


4
Auto, Führerschein, Motorrad, Fortbewegung / Re: CT-Termin
« am: 20. April 2018, 21:24:16 »
jo, das hat auch mein "Lieblingsprüfer" gesagt, so dramatisch kommt es nicht. Aber weil ich halt wirklich den 2. Mai auf der Carte Grise habe, brauch ich einen Termin, was im Moment nicht einfach ist. Offenbar ist da ziemlich Panik ausgebrochen.

Gruß Mathis

5
Auto, Führerschein, Motorrad, Fortbewegung / CT-Termin
« am: 20. April 2018, 18:33:37 »
Hallo Leute,

in 14 Tagen habe ich ganz regulär bei einem Fahrzeug CT. Also habe ich heute rumtelefoniert, und versucht einen Termin zu bekommen. Ist aber alles bis Mitte Mai belegt. Nix zu bekommen. Nach viel betteln macht es eine CT-Stelle nun außerhalb der üblichen Öffnungszeiten am Samstagabend. Hat wohl mit der Änderung ab Mitte Mai zu tun. Die haben im Moment kaum Zeit zum Telefonieren, wimmeln auch schnell ab. Also, sollte jemand kurzfristig einen Termin brauchen, könnte das eine Herausforderung werden.

Gruß Mathis

6
Hallo,

genau so mache ich das auch. Ich biete dem Käufer an, das Fahrzeug an eine Stelle zu bringen, wo ich die Kennzeichen abmache, oder er kommt mit einem Anhänger oder eigenen Kennzeichen. Ein Golf von mir ging zum Beispiel nach Albanien, und da hätte ich echt Sorgen, wie lange der mit meinen alten Kennzeichen rumfahren würde. Neee, die macht man natürlich ab.

Gruß Mathis

7
Hi,

das kenne ich auch so. Eine Nachbarin, die nur den deutschen B-Führerschein hatte, hat beim Umtauschen in den F-Führerschein alles eingetragen bekommen, inkl. LKW. Das kann offenbar in beide Richtungen schief gehen. Wie so oft bei den Behörden in Frankreich steckt da kein System dahinter.

Gruß Mathis

8
Hi,

Die Generation "ich sprech deitsch" stirbt leider langsam aus
Wie kommst den darauf? Bei uns oben in der Ecke stelle ich genau das Gegenteil fest.

Kommt wahrscheinlich sehr auf die Region an. Im ehemaligen Deutsch-Lothringen (oder: Moselle germanophone) sind die deutschen Dialekte und die Hochsprache schwer auf dem Rückzug. Hier fehlt auch etwas das Selbstbewusstsein, und man sieht sich primär als Franzosen. Die Elsässer sind, je nach Gegend, wesentlich stärker in der Region geschichtlich verwurzelt. Dazu gehört auch die deutsche Sprache oder der Dialekt.

Gruß Mathis

9
Hi,

komme aus dem Bitscherland (Dép. Moselle), hier wirst Du das weniger finden, aber im Elsass schon. Die Fahrschule Auto École Laurent in Huningue bietet das z.B. an. Im Bas-Rhin gab es auch ein paar, die da helfen. Hab das von einem Kollegen, müsste nochmal fragen. War im Raum Hagenau, wenn ich mich recht erinnere…

Gruß Mathis

10
da er ja schon im Januar 18 bei der CT war, werden nur noch die Punkte für die contre-visit geprüft.
Er muß halt nur aufpassen das er die 2 Monatsfrist nicht überschreitet sonst ist ein kompletter neuer CT fällig.

Völlig richtig, Ralph. Wenn er es in den 2 Monaten schafft, die Probleme zu beseitigen, dann ist das am einfachsten. Sollte doch noch ein kompletter CT fällig werden, würde ich den vor der Änderung machen. Der Tipp, es noch nach dem bisherigen System zu machen, kommt übrigens von meiner Prüfstelle. Es wird dort um 40-50% teurer, und dann gibt es die neue 24-Stunden Frist. Lohnt sich schon rein finanziell.

Gruß Mathis

11
Hallo,

wenn Du das Auto noch mal prüfen lassen willst, dann achte darauf, dass es unbedingt vor dem 20.5.2018 ist, am besten vor Anfang Mai, falls noch eine Nachprüfung nötig wird. Ab dem 20.5.18 ändert sich das Prüfverfahren, und so einige Punkte, die bisher unter "zu beheben ohne Nachprüfung" standen, werden auf die Liste unter: "Nachkontrolle" kommen. Besonders bei Korrosionsschäden wird viel genauer geschaut werden.

Gruß Mathis

12
Hallo,

ich bin kein Techniker, und kann die Fachwörter nur so grob übersetzen.


Betriebsbremse: starke Ungleichheit
Handbremse: Wirksamkeit zu gering
Seilzug, Gestänge der Handbremse: beträchtliche Beschädigung und/oder unzureichende Befestigung
Abblendlicht: Unzulässigkeit in der Befestigung oder Einstellung
Blinkleuchten: Farbe der Signalisierung geändert
Vorderachse (und Hinterachse auch): großes Spiel oder beschädigtes Kugelgelenk und/oder Gelenkverbindung
Auspufftopf: große Undichtigkeit
Abgastrübung: nicht messbar, da Auspuff undicht.

Das waren jetzt nur die Punkte für eine Nachprüfung, die ohne Nachprüfung habe ich weggelassen.

Scheint eine ziemlich heruntergekommene Kiste zu sein. Ohne einen Automechaniker wohl kaum hinzubekommen.

Gruß Mathis

13
Hallo,

klar, das wäre einfach, wenn man in jedem EU-Land als EU-Bürger einen Führerschein machen könnte, unabhängig vom Wohnsitz. Leider gab es einigen Missbrauch, wodurch diese Regeln (halbes Jahr usw.) entstanden sind.

Früher sind die bundesdeutschen Alkis einfach zu den Tschechen rüber gefahren, haben dort einen Wohnsitz im Hotel angemeldet, und hatten ein paar Tage später einen CZ-Führerschein, den sie entweder so benutzt haben, oder in einen anderen EU-Führerschein umschreiben ließen. Damit konnten man MPU und Fahrverbote umgehen. Diese Tür ist inzwischen so was von zu…

Daher ist es nicht möglich, die Fahrprüfung in einem anderen Land als dem Wohnsitzland abzulegen. Und ja, der Wohnsitz muss auch eine gewisse Zeit bestehen, bis man das darf.

Ich weiß ja nicht wo Du wohnst, aber es haben sich einige Fahrschulen im Grenzbereich auf mehr oder weniger nur deutschsprachige Fahrschüler eingestellt. Ganz ums Französisch kommst Du nicht rum, aber sie helfen wo sie können.

Gruß Mathis


14
Hi,

wenn man so in den französischen Foren liest, sind die Leute ziemlich sauer, ganz besonders bei der 80 km/h Regelung. Ein Aspekt ist ja der unglaublich teure Austausch aller 90er Schilder gegen 80er. Dass es etwas an den 70er Zonen ändert, das glaube ich nicht. Diese sind ja immer durch Schilder angekündigt. Und die werden sicher bleiben. Die Sache mit dem Durchgreifen bei Alkohol am Steuer finden allerdings viele ganz in Ordnung.

Gruß Mathis

15
Hi,

ja, die komischen weißen Streifen auf der Straße haben gar keine Bedeutung. Ist in Italien auch nicht anders. Du kennst sicher die Geschichte von der alten Oma in Marseille, die zum Brot kaufen über den Zebrastreifen wollte, und beim Warten auf ein stoppendes Auto verhungert ist.

Gruß Mathis

Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 »