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Nachrichten - pifolog

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Versicherungen / Re: Zahnzusatzversicherung
« am: Gestern um 23:56:55 »
Hör auf so einen Quatsch mit deutschen Zahnversicherungen zu empfehlen.

Der Grenzgänger kann eine französische complémentaire abschließen, die auch bei Behandlung in D bezahlt. Und das nicht nur für Zähne. Für deutsche Verhältnisse ist das spottbillig.

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Steuern / Re: Alles wird teurer!!!
« am: 11. Oktober 2018, 20:13:36 »
Noch ein Beispiel:
Wie kann man fürs Nichtstun nicht nur läppische Sozialleistungen kassieren, sondern so etwa 1 Milliarde ?
Letztes Jahr, die 2 BMW-Erben kassierten 1 Milliarde an Dividenden auf ihre ererbten Anteile an BMW, natürlich leistungslos.
Macht täglich so 2,7 Millionen Euro. Für jeden dann etwa 1,35 Millionen und das jeden Tag.
Die gesetzlichen Abgaben darauf sind erbärmlich gering. Keinerlei Vermögenssteuer, keinerlei Sozialabgaben (anders als man es in F kennt) und dazu eine super günstige Steuer-Flatrate von nur 25%. Alles legal, alles kein Zufall, alles gesetzlich geregelt von CDU/CSU, SPD, Grünen, FDP in unterschiedlicher Zusammensetzung. Aber da kann man wohl nichts machen. Da rege ich mich lieber über ein armes Schwein auf, das vermeintlich das Sozialsystem zusätzlich belastet. So eine Situation ist für mich pervers. Und darüber kriege ich das Ko..en.

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Vorstellungen / Re: Wir stellen UNS vor...
« am: 05. Oktober 2018, 00:13:55 »
Hallo Nadin und Marek,
mir schmilzt das Herz zu sehen, wie höflich und sanftmütig ihr gegen Anwürfe reagiert. 
Aus was für Gründen auch immer ihr nach Frankreich ziehen wollt, es ist allein eure Entscheidung.
Darüber müsst ihr hier nicht Rechenschaft ablegen, das gehört nicht zu den Prinzipen dieses Forums. 
Der Popanz "Integration" geistert immer wieder in einigen Beiträgen herum, doch wie diese genau aussehen soll, haben deren Schreiber noch nie überzeugend definieren können.

Für euch, alles Gute, bonne continuation.

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Steuern / Re: Tax Habit / Tax Fonciere
« am: 13. August 2018, 16:56:37 »
Nein aktuell geht das immer noch nicht. Die IBAN muss mit FR beginnen.
Für den monatlichen Steuerabschlag ab 2019 hat die Steuerbehörde jedoch eine deutsche IBAN akzeptiert. Mal abwarten ob es dann auch klappt

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Mein Knöllchen ist schon einige Zeit her und der Vorgang sah irgendwie anders aus. Sicherheitshalber habe ich jetzt noch mal bei meinem damaligen Ratgeber nachgefragt. Es hat sich wohl etwas geändert. Den F- Behörden gegenüber muss man nun abstreiten und hoffen, dass die danach eingeschalteten D-Behörden nicht aufgrund eines Fotos den Fahrer ermitteln können. Frag am besten beim ADAC nach. Die haben auch das richtige Formular zum Einspruch in F.

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Stimmt, Ampel ist strenger in F.
Doch was soll da groß passieren. Die F-Behörden bekommen aus D mitgeteilt, auf wen das Auto zugelassen ist. Wer der Fahrer war, ist damit noch lange nicht geklärt. Selbst bei eindeutigem Foto. Einen Fragebogen, den man eventuell nach D geschickt bekommt, beantwortet man nach deutschem Recht. Nur persönliche Angaben, keinerlei Angaben zum Sachverhalt. Und das wars dann.

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Nee, kein Schlauch.
Ich sehe das genau so.

Und, bisher konnte man die festgesetzten monatlichen Abschlagszahlungen bequem nach unten verändern. Da gab es keinerlei Sanktionen, wenn diese Zahlungen dann zu den später tatsächlich ermittelten Steuer passten. Das soll ab Januar 2019 weiterhin gelten.

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Behörden / Re: zuständiges Finanzamt für Seltz ?
« am: 01. August 2018, 18:56:20 »
Ja hier, ich schreie.
Und das zurecht:
7,90€ jeden Monat sind viel zu teuer.

Einen Zahlungsverkehr mit Geldeingang, Lastschriften (prélèvement), etwas umständlichem online Banking, Scheckheft sogar per Post ins Haus, Bargeld am Schalter oder eigenem Geldautomat macht die Banque Postale für umgerechnet 1€ im Monat. Filialen gibt es in jedem Dorf.
Deutsches Online Banking mit Bankkarte und Visa macht in D kostenlos z.B. die DKB bei einem monatlichen Geldeingang von mindestens 700€, egal woher. Und das geht auch bei Wohnsitz F.
Selbst wenn du beides nutzt, zahlst du nie mehr als 1€ im Monat.
Gut, Credit Mutuel hat gewisse Stärken, die liegen aber definitiv nicht beim Preis.

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Steuern / Re: Kapitalertragssteuer Rückforderung
« am: 31. Mai 2018, 15:52:09 »
Dividenden auf Aktien in einem deutschen Depot  versteuern Grenzgänger komplett in F.
Die D-Bank muss vereinbarungsgemäß 15% einbehalten (den Soli lass ich zur Vereinfachung mal weg) und F erstattet diesen Betrag dann extra. In der F-Steuererklärung heißt es deshalb logischerweise: der erhaltene Nettobetrag plus einbehaltene deutsche Steuern (15%) wird versteuert. 
Somit wäre alles einfach und klar geregelt.

Wenn nicht D statt der legalen 15% einfach 25% einbehält.  Denn danach stimmt die ursprüngliche Rechnung (Nettobetrag + 15%) nicht mehr. 
Und jetzt wird’s für den Grenzgänger kompliziert und aufwändig.
Er muss einen Antrag auf Erstattung der zu unrecht einbehaltenen 10% stellen. Dieser Antrag benötigt 6 Seiten plus mindestens 1 Seite, die minutiöse Angaben einfordern.
Warum eigentlich? Die deutsche Depotbank hat doch bereits alle Erträge gemeldet.

Doch damit nicht genug, es kommt noch doller.
Denn nach Erstattung der zu Unrecht einbehaltenen 10% stellt die Bürokratie fest, dass diese 10% ja noch nicht versteuert sind. So fordert die D-Steuerbürokratie, und das ist kein Witz, die Franzosen auf, die Erklärung der erstatteten 10% in dem Folgejahr zu überwachen. Ein Freistellungsauftrag geht natürlich nicht bei Privatpersonen. Das Recht ist nur juristischen Personen vorbehalten.

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So aus dem Gedächtnis.
Bei ‚Experten’ hatte ich mal nach einer  Erklärung gefragt.
Was letztlich bei mir hängen geblieben ist:
1. 1AG ist jetzt richtig.
2. 1AJ kann zu falschen Ergebnissen führen.
    Aber wohl nicht bei Grenzgängern von F nach D.
Und dann wäre es eigentlich piepegal.
(Ich habe mir nur gemerkt, dass es bei der Schweiz anders aussieht)

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Steuern / Re: Aktiengewinne in Frankreich versteuern
« am: 09. Mai 2018, 17:44:21 »
Na klar.
Ordergebühren dürfen berücksichtigt werden.
Beim Kauf erhöhen sie den Anschaffungspreis, beim Verkauf mindern sie den Erlös.

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Steuern / Re: Aktiengewinne in Frankreich versteuern
« am: 09. Mai 2018, 12:27:41 »
Aktienverkauf aus deutschem Depot vor dem 1.1.2018 ?
Wenn ja, dann berechnen sich die Steuern zum individuellen Satz.
Je nach Haltedauer wird ein Abschlag gewährt.
Bei weniger als 2 Jahre 0%,
2 bis unter 8 Jahre 50%,
über 8 Jahre 65%.
Dazu kommen 15,5% Sozialabgaben immer auf den gesamten Gewinn, realisiert 2017.

Ab 2018 geht alternativ pauschal 30% (Steuern 12.8, Sozialabgaben dann 17,2) Keinerlei Abschlag.

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Technik / Re: Sport Live Stream
« am: 07. Mai 2018, 17:51:05 »
Livestream Sport1 (auch ARD, ZDF..) funktioniert in F, wenn du über ein VPN eine deutsche ID vorgaukelst.
Das geht zum Beispiel mit ZenMate.

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Steuern / Re: steuern und ein paar fragen
« am: 29. April 2018, 23:05:17 »
in welches feld kommen denn die zinsen aus D? in 2TR oder? Weist du was 2FA ist?

Die Zinsen gehören generell in 2TR und werden da mit dem individuellen Steuersatz berechnet.
Alternativ geht 2FA. Hier werden sie pauschal mit 24% versteuert. Jedoch darf der Gesamtbetrag aller Zinsen 2000€ nicht überschreiten.
Beträgt der persönliche Spitzensteuersatz (taux marginal) 30% oder mehr kann sich der Eintrag bei 2FA lohnen.
Auf den Euro genau kann man das mit dem Simulator bei impots.gouv ausrechnen..

Und jetzt die spannende Frage:
Geht das auch bei Zinsen aus Deutschland ?

Tja, wir sind in Frankreich. Eindeutige Antworten gibt es da nicht so schnell.
Was ich bisher erfahren habe:
- Klar geht das. Zinsen sind Zinsen und werden die in F versteuert, gelten auch die F-Sätze.
  Wo steht das, dass Auslandszinsen ausgenommen sind?
- Nein, pauschal 24%  geht nur, wenn man vorher bei seiner Bank den Antrag
  auf ‚dispense de prélèvement fiscal‘  (Verzicht der Quellensteuerabzug)  gestellt hat.
  Und das geht ja mit Banken in D nicht.

Persönliche Anmerkung: Das Nein erscheint mir nicht plausibel, weil so ein Antrag kann nur bis zu 25.000€  Einkommen gestellt werden. Alles darüber wäre dann von der Pauschalversteuerung ausgeschlossen. Doch nirgendwo habe ich was von einer Obergrenze gehört oder gelesen, die diese Pauschalversteuerung ausschließen würde.
Ähnliches kennt man ja aus D mit der steuerlichen Flatrate von 25% bei Einkommen aus Dividenden, selbst wenns Millionen sind, es bleibt bei 25% maximal.


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Steuern / Re: steuern und ein paar fragen
« am: 29. April 2018, 19:15:07 »
Ist das Fakt mit den Zinsen?

Ja und nein.

Zinsen aus Deutschland sind zu 100% einkommensteuerpflichtig. Hinzu kommen noch Sozialabgaben von 17,2%, von denen ein Teil wieder von den Steuern abgesetzt werden kann.  Faktisch werden D-Zinsen mit 30,25% belastet bei einem persönlichen Spitzensteuersat von 14% und mit 45,16% bei einem Spitzensteuersatz von 30%.

Dagegen sind Zinsen in Frankreich frei von Steuern und Sozialabgaben, wenn sie aus speziellen Spareinlagen stammen. Etwa Livret A oder Livret bleu bis maximal 22.950 € bei einem aktuellen Zinssatz von 0,75%, oder Livreet DD, selber Zinssatz bis 12.000 €.

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