Grenzgaenger Forum

Autor Thema: Haus kaufen  (Gelesen 794 mal)

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Offline locosnight

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Haus kaufen
« am: 08. Oktober 2019, 10:28:05 »
hallo
wir leben jetzt schon lange hier, genauer gesagt 12 jahre. jetzt wollen wir uns ein haus kaufen. unser vermieter möchte es jetzt auch verkaufen. so in einem jahr.
jetzt habe ich da mal ein paar fragen da wir uns so gar nicht auskennen.
also unser vermierter sagte uns das er nur den wert vom haus von uns wolle, da er uns sehr mag und weil ich mich immer so gut um alles gekümmert habe. auch unseren kindern zu liebe.....
um den wert des hauses zu bestimmen wollte er jemand von der bank und jemand von einem immobilienbüro kommen lassen.
da wir hier schon länger wohnen kennen wir das haus sehr gut. natürlich gibt es einige mängel. optisch ist alles super auch weil WIR hier so viel gemacht haben.
wäre es nicht besser ein wertgutachten zu machen? und wer macht das und was kostet das?
stimmte es auch das es in frankreich eine regel gibt: monatsmiete x 20jahre?
wir haben auch mal auf der bank nachgefragt nach einem kredit. wäre alles kein problem nur die kosten müssen wir selbst bezahlen. notar und so weiter.....
weis jemand welche kosten da noch auf uns zu kommen und wie wir das machen können?
jetzt haben wir natülich kein eigenkapital da wir noch gar nicht vorbereitet auf eine hauskauf sind.
der verdienst ist kein problem (dank der Daimler) aber wie machen wir das jetzt?

danke an euch....
gruß alex

Offline Dragonvamp

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Re: Haus kaufen
« Antwort #1 am: 09. Oktober 2019, 08:06:40 »
Hey,

Ich beantworte nur schnell, das was ich soweit weiß.

Den Wert eines Hauses kannst du dir soweit auch online anschauen. Jede Ortschaft setzt einen Preis pro m2 fest. Dann nimmst du die Größe von Haus, den Wert der Stadt und du hast ein theoretischen Wert vorab. Davon sind natürlich noch Mängel oder Aufwertungen abzuziehen oder hinzuzufügen. Ein Makler setzt den Wert im Regelfall nach oben, da man ja keinen Verlust erzielen möchte, eine Bank den Wert nach unten.

Die Nebenkosten für Notar etc liegen bei Max. 8%. Machst du irgendeine Rechnung, nimm immer diese 8% als wert. Sind es später weniger ist es auch gut. Die Banken nehmen den Wert ebenso.

Mich wundert, dass mit eurer Bank soweit alles gut ist. Denn ohne 10% Eigenkapital wird eine Finanzierung eigentlich nichts.

Viel Erfolg ?

Offline locosnight

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Re: Haus kaufen
« Antwort #2 am: 09. Oktober 2019, 11:37:44 »
hello,
tausend dank für die info.
bei der bank ist alles gut wenn wir die 10% eigenkapital haben :zwinkern:
das wollte ich damit sagen......
habe auf unserer seite in riedseltz nachgeschaut. habe nix gefunden wegen den qm. zählt da auch das gundstück dazu oder nur das haus?

Offline Waylon57

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Re: Haus kaufen
« Antwort #3 am: 09. Oktober 2019, 18:29:33 »
Bei uns ist die Situation ähnlich wie bei locosnight und ich hatte auch Bedenken weil wir eigentlich kein Eigenkapital einbringen wollen.

Aber ich sag mal so, bei der angefragten Vollfinanzierung wurde uns von unserer Hausbank für 25 Jahre ein Zinssatz von unter 1,5 % angeboten.

Warum soll ich zu diesen Konditionen also noch Eigenkapital einschießen?



 
« Letzte Änderung: 11. Oktober 2019, 04:54:29 von Waylon57 »

Offline Dragonvamp

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Re: Haus kaufen
« Antwort #4 am: 09. Oktober 2019, 22:52:42 »
zählt da auch das gundstück dazu oder nur das haus?
nur die qm vom Haus. Das ergibt dann schon den ganzen Wert. Ich schau mal ob ich was finde :)

Offline Dragonvamp

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Re: Haus kaufen
« Antwort #5 am: 09. Oktober 2019, 22:55:59 »

Warum soll ich zu diesen Konditionen also noch Eigenkapital einschießen?
weil das Eigenkapital dazu dient, die Nebenkosten abzudecken. Sind die nicht vorhanden und die Bank soll das noch übernehmen, streiken sie.
Fakt ist, ohne Minimum eben die 10% zur Abdeckung der Kosten geht eben nichts.

Offline Waylon57

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Re: Haus kaufen
« Antwort #6 am: 10. Oktober 2019, 06:36:03 »

Warum soll ich zu diesen Konditionen also noch Eigenkapital einschießen?
weil das Eigenkapital dazu dient, die Nebenkosten abzudecken. Sind die nicht vorhanden und die Bank soll das noch übernehmen, streiken sie.
Fakt ist, ohne Minimum eben die 10% zur Abdeckung der Kosten geht eben nichts.

Nö, die Bank würde auch die Nebenkosten ohne Probleme übernehmen.   
« Letzte Änderung: 10. Oktober 2019, 18:51:36 von Waylon57 »

Offline Frontalier

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Re: Haus kaufen
« Antwort #7 am: 10. Oktober 2019, 10:29:19 »
Hallo,
man kann nicht pauschalisieren welche Bank welche Voraussetzungen will.
Es gibt Institute, die nur bis 80 % des Beleihungswertes finanzieren.
In der Zwischenzeit geht jedoch eindeutig der Trend in Richtung 100% Finanzierungen bzw. sogarüber 100% Finanzierungen. Warum? Die Leute haben einfach kein Eigenkapital angespart.
Da die Bank im Verwertungsfall wohlmöglich nur bis 80% des BLW erreichen kann wird der Kreditzins bei allen Finanzierungen darüber hinaus teurer und teurer..

Schaufensterwerbung  10 Jahre 0,6%  -> Das ist der Zins für Realdarlehen bis maximal 60% des BLW des Objektes.
Bis 80% gibt es den ersten Zinsaufschlag ->Je nach Institut ca 0,20% bis 0,30%  -> Sind wir schon bei 0,9%
Bis 100% des BLW der nächste Aufschlag -> nochmals 0,20-0,30% -> sind wir schon bei 1,2%
Alles über 100 Prozent wird richtig teuer -> nochmals locker ein halbes Prozent weil die Bank enorme Risiken eingeht.
Unterm Strich ist der Hauskäufer dann bei einem Darlehenszins der im Verhältnis zum Realdarlehen mehr als das Doppelte beträgt. In dem Fall mehr als 1,5%

Aber das ist ja logisch, Risiken müssen bezahlt werden.

Mich würde interessieren, welchen Zins die frz. Bank euch angeboten hat. Dürfte in diese Richtung gehen.

LG an euch

Offline Waylon57

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Re: Haus kaufen
« Antwort #8 am: 10. Oktober 2019, 19:04:11 »
@Frontalier

1,36 % bei einer Laufzeit von 25 Jahre.

Offline locosnight

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Re: Haus kaufen
« Antwort #9 am: 14. Oktober 2019, 20:05:30 »
bei welcher Bank bist du?

Warum soll ich zu diesen Konditionen also noch Eigenkapital einschießen?
weil das Eigenkapital dazu dient, die Nebenkosten abzudecken. Sind die nicht vorhanden und die Bank soll das noch übernehmen, streiken sie.
Fakt ist, ohne Minimum eben die 10% zur Abdeckung der Kosten geht eben nichts.

Nö, die Bank würde auch die Nebenkosten ohne Probleme übernehmen.