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		<title>GrenzgaengerWiki - Neue Seiten [de]</title>
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		<updated>2012-05-18T05:13:19Z</updated>
		<subtitle>Aus GrenzgaengerWiki</subtitle>
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	<entry>
		<id>http://www.grenzgaenger-forum.de/wiki/F%C3%BChrerschein</id>
		<title>FĂŒhrerschein</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.grenzgaenger-forum.de/wiki/F%C3%BChrerschein"/>
				<updated>2011-02-21T13:00:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Grenzgängerin: Die Seite wurde neu angelegt: Der deutsche FĂŒhrerschein (egal welche Farbe) ist auch bei Wohnsitz in Frankreich gĂŒltig. Hier ein offizieller Link hierzu: [http://www.legifrance.gouv.fr/affichTexte...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der deutsche FĂŒhrerschein (egal welche Farbe) ist auch bei Wohnsitz in Frankreich gĂŒltig.&lt;br /&gt;
Hier ein offizieller Link hierzu:&lt;br /&gt;
[http://www.legifrance.gouv.fr/affichTexte.do?cidTexte=JORFTEXT000000392330&amp;amp;dateTexte=]&lt;br /&gt;
diese Seiten ausdrucken und ins Handschuhfach legen, bei Bedarf vorzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aussage gilt nur wenn ohne Punkte-Eintrag in F gefahren wird. Nur dann mĂŒĂte der FĂŒhrerschein in einen frz. getauscht werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Grenzgängerin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.grenzgaenger-forum.de/wiki/Unfall</id>
		<title>Unfall</title>
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				<updated>2010-02-15T20:25:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== EuropĂ€ischer Unfallbericht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Unfall gilt das Schadenrecht des Unfalllandes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einen zweisprachigen Unfallbericht (deutsch/franzĂ¶sisch) gibt es [http://www.unfallskizze.de/ressourcen/Europa-Unfallbericht_FR.php hier] kostenlos zum Download.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Formulare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Unfall]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Vkz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.grenzgaenger-forum.de/wiki/Mediation_bei_Provider-Problemen</id>
		<title>Mediation bei Provider-Problemen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.grenzgaenger-forum.de/wiki/Mediation_bei_Provider-Problemen"/>
				<updated>2009-12-01T20:34:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier ein Link von pifolog:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenns Probleme mit dem Provider in der Telelkommunikation gibt, kĂŒmmert sich der Mediateur kostenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.mediateur-telecom.fr/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Internet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Provider]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Khmer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.grenzgaenger-forum.de/wiki/Doppelbesteuerungsabkommen_zwischen_Deutschland_und_Frankreich</id>
		<title>Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Frankreich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.grenzgaenger-forum.de/wiki/Doppelbesteuerungsabkommen_zwischen_Deutschland_und_Frankreich"/>
				<updated>2009-10-29T18:37:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Interfix: Hier ist der genaue Wortlaut des Doppelbesteuerungsabkommens zwischen Deutschland und Frankreich festgehalten.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Doppelbesteuerungsabkommen mit Frankreich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das am 12. 10. 2006 abgeschlossene Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland (BGBl. II 2007, 1403) ist ein kleines Doppelbesteuerungsabkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung von NachlĂ€ssen, Erbschaften und Schenkungen. Das Abkommen ist nach frĂŒher Ratifizierung durch den Bundestag und VerkĂŒndung im BGBl. am 18. 9. 2007 (Zustimmungsgesetz v. 11. 9. 2007, BGBl. II 2007, 1402) mit VerzĂ¶gerung in Frankreich am 2. 4. 2009 ratifiziert worden, in Kraft seit 3. 4. 2009, Anwendung ab diesem Zeitpunkt (BGBl. II 2009, 596). Zum Abkommen ist ein ergĂ€nzendes Protokoll vereinbart worden, dessen Regelungen unmittelbar Bestandteil des Abkommens sind (Art. 18 DBA). Abkommen und Protokoll haben folgenden Wortlaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Art. 1 Unter das Abkommen fallende NachlĂ€sse, Erbschaften und Schenkungen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dieses Abkommen gilt fĂŒr&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
a)&lt;br /&gt;
NachlĂ€sse und Erbschaften, wenn der Erblasser im Zeitpunkt seines Todes einen Wohnsitz in einem Vertragsstaat oder in beiden Vertragsstaaten hatte, und&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
b)&lt;br /&gt;
Schenkungen, wenn der Schenker im Zeitpunkt der Schenkung einen Wohnsitz in einem Vertragsstaat oder in beiden Vertragsstaaten hatte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Art. 2 Unter das Abkommen fallende Steuern&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1) Dieses Abkommen gilt, ohne RĂŒcksicht auf die Art der Erhebung, fĂŒr Nachlass- und Erbschaftsteuern sowie Schenkungsteuern, die fĂŒr Rechnung eines Vertragsstaats oder seiner GebietskĂ¶rperschaften erhoben werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) 1Als Nachlass- und Erbschaftsteuern gelten die Steuern, die von Todes wegen als Nachlasssteuern, Erbanfallsteuern, Abgaben vom VermĂ¶gensĂŒbergang oder&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
EL 34, Februar 2007&lt;br /&gt;
Steuern von Schenkungen auf den Todesfall erhoben werden. 2Als Schenkungsteuern gelten die Steuern, die auf Ăbertragungen unter Lebenden nur deshalb erhoben werden, weil die Ăbertragungen ganz oder teilweise unentgeltlich vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) Die bestehenden Steuern, fĂŒr die das Abkommen gilt, sind:&lt;br /&gt;
a)&lt;br /&gt;
in Frankreich: die Abgaben vom unentgeltlichen VermĂ¶gensĂŒbergang (droits de mutation Ă  titre gratuit) (nachstehend als âfranzĂ¶sische Steuerâ bezeichnet);&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
b)&lt;br /&gt;
in der Bundesrepublik Deutschland: die Erbschaft- und Schenkungsteuer (nachstehend als âdeutsche Steuerâ bezeichnet).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(4) 1Das Abkommen gilt auch fĂŒr alle Steuern gleicher oder im Wesentlichen Ă€hnlicher Art, die nach der Unterzeichnung des Abkommens neben den bestehenden Steuern oder an deren Stelle erhoben werden. 2Die Steuer vom VermĂ¶gen einer Stiftung oder eines Vereins, die nach Â§ 1 Absatz 1 Nummer 4 und Â§ 9 Absatz 1 Nummer 4 des deutschen Erbschaftsteuergesetzes erhoben wird, gilt nicht als Erbschaftsteuer oder als gleiche oder Ă€hnliche Steuer im Sinne des vorstehenden Satzes. 3Die zustĂ€ndigen BehĂ¶rden der Vertragsstaaten teilen einander die in ihren Steuergesetzen eingetretenen wesentlichen Ănderungen mit.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Art. 3 Allgemeine Begriffsbestimmungen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1) Im Sinne dieses Abkommens, wenn der Zusammenhang nichts anderes erfordert,&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
a)&lt;br /&gt;
bedeutet der Ausdruck âVertragsstaatâ die Bundesrepublik Deutschland beziehungsweise Frankreich; der Ausdruck âVertragsstaatenâ bedeutet die Bundesrepublik Deutschland und Frankreich;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
b)&lt;br /&gt;
bedeutet der Ausdruck âFrankreichâ die europĂ€ischen und ĂŒberseeischen Departements der FranzĂ¶sischen Republik einschlieĂlich des KĂŒstenmeers sowie die auĂerhalb des KĂŒstenmeers liegenden Gebiete, soweit die FranzĂ¶sische Republik dort in Ăbereinstimmung mit dem VĂ¶lkerrecht souverĂ€ne Rechte zur Erforschung und Ausbeutung der natĂŒrlichen Ressourcen des Meeresbodens, des Meeresuntergrunds und der darĂŒber liegenden GewĂ€sser ausĂŒbt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
c)&lt;br /&gt;
bedeutet der Ausdruck âBundesrepublik Deutschlandâ das Gebiet, in dem das Steuerrecht der Bundesrepublik Deutschland gilt, einschlieĂlich des an das KĂŒstenmeer angrenzenden Gebiets des Meeresbodens, des Meeresuntergrunds und der darĂŒber befindlichen WassersĂ€ule, soweit die Bundesrepublik Deutschland dort in Ăbereinstimmung mit dem VĂ¶lkerrecht souverĂ€ne Rechte und Hoheitsbefugnisse zur Erforschung und Ausbeutung der natĂŒrlichen Ressourcen ausĂŒbt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
d)&lt;br /&gt;
umfasst der Ausdruck âVermĂ¶gen, das Teil des Nachlasses oder einer Schenkung einer Person mit Wohnsitz in einem Vertragsstaat istâ alle VermĂ¶genswerte, deren Ăbergang oder Ăbertragung nach dem Recht eines Vertragsstaats einer Steuer unterliegt, fĂŒr die das Abkommen gilt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
e)&lt;br /&gt;
bedeutet der Ausdruck âzustĂ€ndige BehĂ¶rdeâ&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
aa)&lt;br /&gt;
auf Seiten Frankreichs: den fĂŒr den Haushalt zustĂ€ndigen Minister oder seinen bevollmĂ€chtigten Vertreter;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
bb)&lt;br /&gt;
auf Seiten der Bundesrepublik Deutschland: das Bundesministerium der Finanzen oder die BehĂ¶rde, an die es seine Befugnisse delegiert hat.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) Bei der Anwendung des Abkommens durch einen Vertragsstaat hat, wenn der Zusammenhang nichts anderes erfordert, jeder im Abkommen nicht definierte Ausdruck die Bedeutung, die ihm nach dem Recht dieses Staates ĂŒber die Steuern zukommt, fĂŒr die das Abkommen gilt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Art. 4 Steuerlicher Wohnsitz&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1) 1Im Sinne dieses Abkommens bedeutet der Ausdruck âeine Person mit Wohnsitz in einem Vertragsstaatâ eine Person, deren Nachlass oder Schenkung nach dem Recht dieses Staates dort aufgrund ihres Wohnsitzes, ihres stĂ€ndigen Aufenthalts, des Ortes ihrer GeschĂ€ftsleitung oder eines anderen Ă€hnlichen Merkmals steuerpflichtig ist. 2Der Ausdruck umfasst jedoch nicht eine Person, deren Nachlass oder Schenkung in diesem Staat nur mit in diesem Staat gelegenem VermĂ¶gen steuerpflichtig ist.&lt;br /&gt;
(2) Hat nach Absatz 1 eine natĂŒrliche Person in beiden Vertragsstaaten einen Wohnsitz, so gilt Folgendes:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
a)&lt;br /&gt;
Der Wohnsitz der natĂŒrlichen Person gilt als in dem Staat gelegen, in dem sie ĂŒber eine stĂ€ndige WohnstĂ€tte verfĂŒgt; verfĂŒgt sie in beiden Staaten ĂŒber eine stĂ€ndige WohnstĂ€tte, so gilt ihr Wohnsitz als in dem Staat gelegen, zu dem sie die engeren persĂ¶nlichen und wirtschaftlichen Beziehungen hat (Mittelpunkt der Lebensinteressen);&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
b)&lt;br /&gt;
kann nicht bestimmt werden, in welchem Staat die Person den Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen hat, oder verfĂŒgt sie in keinem der Staaten ĂŒber eine stĂ€ndige WohnstĂ€tte, so gilt ihr Wohnsitz als in dem Staat gelegen, in dem sie ihren gewĂ¶hnlichen Aufenthalt hat;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
c)&lt;br /&gt;
hat die Person ihren gewĂ¶hnlichen Aufenthalt in beiden Staaten oder in keinem der Staaten, so gilt ihr Wohnsitz als in dem Staat gelegen, dessen StaatsangehĂ¶rige sie ist;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
d)&lt;br /&gt;
ist die Person StaatsangehĂ¶rige beider Staaten oder keines der Staaten, so regeln die zustĂ€ndigen BehĂ¶rden der Vertragsstaaten die Frage in gegenseitigem Einvernehmen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) Ungeachtet des Absatzes 2 gilt der Wohnsitz einer natĂŒrlichen Person, die zum Zeitpunkt ihres Todes oder zum Zeitpunkt der Schenkung StaatsangehĂ¶rige eines Vertragsstaats war, ohne gleichzeitig StaatsangehĂ¶rige des anderen Vertragsstaats zu sein, und die nach Absatz 1 einen Wohnsitz in beiden Vertragsstaaten hatte, als nur im erstgenannten Staat gelegen, wenn diese Person die eindeutige Absicht hatte, ihren Wohnsitz im anderen Staat nicht auf Dauer beizubehalten und wenn sie wĂ€hrend der dem Zeitpunkt des Todes oder der Schenkung unmittelbar vorausgehenden sieben Jahre ihren Wohnsitz dort insgesamt weniger als fĂŒnf Jahre hatte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(4) Hat nach Absatz 1 eine andere als eine natĂŒrliche Person in beiden Vertragsstaaten einen Wohnsitz, so gilt ihr Wohnsitz als in dem Staat gelegen, in dem sich der Ort ihrer tatsĂ€chlichen GeschĂ€ftsleitung befindet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Art. 5 Unbewegliches VermĂ¶gen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1) Unbewegliches VermĂ¶gen, das Teil des Nachlasses oder einer Schenkung einer Person mit Wohnsitz in einem Vertragsstaat ist und das im anderen Vertragsstaat liegt, kann im anderen Staat besteuert werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) 1Der Ausdruck âunbewegliches VermĂ¶genâ hat die Bedeutung, die ihm nach dem Recht des Vertragsstaats zukommt, in dem das VermĂ¶gen liegt, wobei jedoch hypothekarisch oder in anderer Weise durch eine Immobilie gesicherte Forderungen nicht als unbewegliches VermĂ¶gen gelten. 2Der Ausdruck umfasst in jedem Fall das ZubehĂ¶r zum unbeweglichen VermĂ¶gen, das lebende und tote Inventar land- und forstwirtschaftlicher Betriebe, die Rechte, fĂŒr die die Vorschriften des Privatrechts ĂŒber GrundstĂŒcke gelten, Nutzungsrechte an unbeweglichem VermĂ¶gen sowie Rechte auf verĂ€nderliche oder feste VergĂŒtungen fĂŒr die Ausbeutung oder&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
EL 34, Februar 2007&lt;br /&gt;
das Recht auf Ausbeutung von Mineralvorkommen, Quellen und anderen natĂŒrlichen Ressourcen; Schiffe und Luftfahrzeuge gelten nicht als unbewegliches VermĂ¶gen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) 1Der Ausdruck âunbewegliches VermĂ¶genâ umfasst ebenfalls Aktien, Anteile oder sonstige Rechte an einer Gesellschaft oder juristischen Person, deren VermĂ¶gen unmittelbar oder ĂŒber eine oder mehrere andere Gesellschaften oder juristische Personen mehr als die HĂ€lfte aus in einem Vertragsstaat gelegenen Immobilien oder aus Rechten an diesen Immobilien besteht. 2Diese Aktien, Anteile oder sonstigen Rechte gelten als in dem Vertragsstaat gelegen, in dem die Immobilien gelegen sind. 3Bei der Anwendung dieses Absatzes bleiben die Immobilien unberĂŒcksichtigt, die von dieser Gesellschaft oder juristischen Person fĂŒr den eigenen gewerblichen oder land- und forstwirtschaftlichen Betrieb genutzt werden oder der AusĂŒbung eines freien Berufs oder einer sonstigen selbstĂ€ndigen TĂ€tigkeit durch diese Gesellschaft oder juristische Person dienen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(4) Eine Immobilie gilt als Teil des Nachlasses oder der Schenkung einer Person mit Wohnsitz in einem Vertragsstaat im Sinne des Absatzes 1, wenn sie Gesellschaften oder juristischen Personen gehĂ¶rt, an denen der Erblasser oder der Schenker allein oder gemeinsam mit seinem Ehegatten, ihren Verwandten in gerader Linie oder ihren Geschwistern unmittelbar oder ĂŒber eine oder mehrere andere Gesellschaften oder juristische Personen mehr als die HĂ€lfte der Aktien, Anteile oder sonstigen Rechte hĂ€lt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(5) Dieser Artikel gilt auch fĂŒr unbewegliches VermĂ¶gen eines Unternehmens und fĂŒr unbewegliches VermĂ¶gen, das der AusĂŒbung eines freien Berufs oder einer sonstigen selbstĂ€ndigen TĂ€tigkeit dient.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Art. 6 Bewegliches VermĂ¶gen einer BetriebsstĂ€tte oder einer festen Einrichtung&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1) Bewegliches VermĂ¶gen eines Unternehmens, das Teil des Nachlasses oder einer Schenkung einer Person mit Wohnsitz in einem Vertragsstaat ist und das BetriebsvermĂ¶gen einer im anderen Vertragsstaat gelegenen BetriebsstĂ€tte darstellt, ausgenommen das in Artikel 7 behandelte VermĂ¶gen, kann im anderen Staat besteuert werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) Im Sinne dieses Abkommens bedeutet der Ausdruck âBetriebsstĂ€tteâ eine feste GeschĂ€ftseinrichtung, durch die die TĂ€tigkeit eines Unternehmens ganz oder teilweise ausgeĂŒbt wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) Der Ausdruck âBetriebsstĂ€tteâ umfasst insbesondere:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
a)&lt;br /&gt;
einen Ort der Leitung,&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
b)&lt;br /&gt;
eine Zweigniederlassung,&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
c)&lt;br /&gt;
eine GeschĂ€ftsstelle,&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
d)&lt;br /&gt;
eine FabrikationsstĂ€tte,&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
e)&lt;br /&gt;
eine WerkstĂ€tte und&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
f)&lt;br /&gt;
ein Bergwerk, ein Ăl- oder Gasvorkommen, einen Steinbruch oder eine andere StĂ€tte der Ausbeutung natĂŒrlicher Ressourcen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(4) Eine BauausfĂŒhrung oder Montage ist nur dann eine BetriebsstĂ€tte, wenn ihre Dauer zwĂ¶lf Monate ĂŒberschreitet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(5) Ungeachtet der vorstehenden Bestimmungen dieses Artikels gelten nicht als BetriebsstĂ€tten:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
a)&lt;br /&gt;
Einrichtungen, die ausschlieĂlich zur Lagerung, Ausstellung oder Auslieferung von GĂŒtern oder Waren des Unternehmens benutzt werden;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
b)&lt;br /&gt;
BestĂ€nde von GĂŒtern oder Waren des Unternehmens, die ausschlieĂlich zur Lagerung, Ausstellung oder Auslieferung unterhalten werden;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
c)&lt;br /&gt;
BestĂ€nde von GĂŒtern oder Waren des Unternehmens, die ausschlieĂlich zu dem Zweck unterhalten werden, durch ein anderes Unternehmen bearbeitet oder verarbeitet zu werden;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
d)&lt;br /&gt;
eine feste GeschĂ€ftseinrichtung, die ausschlieĂlich zu dem Zweck unterhalten wird, fĂŒr das Unternehmen GĂŒter oder Waren einzukaufen oder Informationen zu beschaffen;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
e)&lt;br /&gt;
eine feste GeschĂ€ftseinrichtung, die ausschlieĂlich zu dem Zweck unterhalten wird, fĂŒr das Unternehmen andere TĂ€tigkeiten auszuĂŒben, die vorbereitender Art sind oder eine HilfstĂ€tigkeit darstellen;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
f)&lt;br /&gt;
eine feste GeschĂ€ftseinrichtung, die ausschlieĂlich zu dem Zweck unterhalten wird, mehrere der unter den Buchstaben a bis e genannten TĂ€tigkeiten auszuĂŒben, vorausgesetzt, dass die sich daraus ergebende GesamttĂ€tigkeit der festen GeschĂ€ftseinrichtung vorbereitender Art ist oder eine HilfstĂ€tigkeit darstellt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(6) Bewegliches VermĂ¶gen, das Teil des Nachlasses oder einer Schenkung einer Person mit Wohnsitz in einem Vertragsstaat ist und der AusĂŒbung eines freien Berufs oder einer sonstigen selbstĂ€ndigen TĂ€tigkeit dient und das zu einer im anderen Vertragsstaat gelegenen festen Einrichtung gehĂ¶rt, kann im anderen Staat besteuert werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Art. 7 Schiffe und Luftfahrzeuge&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1) 1Seeschiffe und Luftfahrzeuge, die von einem Unternehmen mit tatsĂ€chlicher GeschĂ€ftsleitung in einem Vertragsstaat im internationalen Verkehr betrieben werden, sowie dem Betrieb dieser Schiffe und Luftfahrzeuge dienendes bewegliches VermĂ¶gen, die Teil des Nachlasses oder einer Schenkung einer Person mit Wohnsitz im anderen Vertragsstaat sind, kĂ¶nnen im erstgenannten Staat besteuert werden. 2Der Ausdruck âinternationaler Verkehrâ bedeutet jede BefĂ¶rderung mit einem Seeschiff oder Luftfahrzeug, das von einem Unternehmen mit tatsĂ€chlicher GeschĂ€ftsleitung in einem Vertragsstaat betrieben wird, es sei denn, das Seeschiff oder Luftfahrzeug wird ausschlieĂlich zwischen Orten im anderen Vertragsstaat betrieben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) Schiffe der Binnenschifffahrt, die von einem Unternehmen mit tatsĂ€chlicher GeschĂ€ftsleitung in einem Vertragsstaat betrieben werden, sowie dem Betrieb dieser Schiffe dienendes bewegliches VermĂ¶gen, die Teil des Nachlasses oder einer Schenkung einer Person mit Wohnsitz im anderen Vertragsstaat sind, kĂ¶nnen im erstgenannten Staat besteuert werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Art. 8 Bewegliches materielles VermĂ¶gen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bewegliches materielles VermĂ¶gen, ausgenommen das in den Artikeln 6 und 7 behandelte bewegliche VermĂ¶gen, das Teil des Nachlasses oder einer Schenkung einer Person mit Wohnsitz in einem Vertragsstaat ist und im anderen Vertragsstaat gelegen ist, kann in diesem anderen Staat besteuert werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Art. 9 Anderes VermĂ¶gen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
VermĂ¶gen, das Teil des Nachlasses oder einer Schenkung einer Person mit Wohnsitz in einem Vertragsstaat ist und in den Artikeln 5, 6, 7 und 8 nicht behandelt wurde, kann ohne RĂŒcksicht auf seine Belegenheit nur in diesem Staat besteuert werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
EL 34, Februar 2007&lt;br /&gt;
Art. 10 Schuldenabzug&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1) Schulden, die im Zusammenhang mit dem Erwerb, dem Bau, der Ănderung, der Verbesserung, der Instandsetzung oder der Instandhaltung des in Artikel 5 genannten VermĂ¶gens entstanden sind, werden vom Wert dieses VermĂ¶gens abgezogen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) Vorbehaltlich des Absatzes 1 werden Schulden, die mit einer in Artikel 6 Absatz 1 genannten BetriebsstĂ€tte oder einer in Artikel 6 Absatz 6 genannten festen Einrichtung zusammenhĂ€ngen, vom Wert der BetriebsstĂ€tte beziehungsweise der festen Einrichtung abgezogen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) Schulden, die mit den in Artikel 7 genannten Schiffen und Luftfahrzeugen sowie mit den ihrem Betrieb dienenden beweglichen VermĂ¶genswerten zusammenhĂ€ngen, werden vom Wert dieser Schiffe, Luftfahrzeuge und VermĂ¶genswerte abgezogen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(4) Schulden, die mit dem in Artikel 8 genannten beweglichen materiellen VermĂ¶gen zusammenhĂ€ngen, werden vom Wert dieses VermĂ¶gens abgezogen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(5) Die anderen Schulden werden vom Wert des VermĂ¶gens abgezogen, fĂŒr das Artikel 9 gilt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(6) Ăbersteigt eine Schuld den Wert des VermĂ¶gens, von dem sie in einem Vertragsstaat nach den AbsĂ€tzen 1, 2, 3 oder 4 abzuziehen ist, so wird der ĂŒbersteigende Betrag vom Wert des ĂŒbrigen VermĂ¶gens, das in diesem Staat besteuert werden kann, abgezogen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(7) Verbleibt in einem Vertragsstaat nach den AbzĂŒgen, die aufgrund der AbsĂ€tze 5 oder 6 vorzunehmen sind, ein Schuldenrest, so wird dieser vom Wert des VermĂ¶gens, das im anderen Vertragsstaat besteuert werden kann, abgezogen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Art. 11 Vermeidung der Doppelbesteuerung&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1) Die Doppelbesteuerung wird im Falle Frankreichs wie folgt vermieden:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
a)&lt;br /&gt;
Hatte der Erblasser im Zeitpunkt seines Todes oder der Schenker im Zeitpunkt der Schenkung seinen Wohnsitz in Frankreich,&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
aa)&lt;br /&gt;
so besteuert Frankreich das gesamte VermĂ¶gen, das Teil des Nachlasses oder der Schenkung ist, einschlieĂlich des VermĂ¶gens, das nach diesem Abkommen in der Bundesrepublik Deutschland besteuert werden kann, und rechnet auf diese Steuer den Betrag an, der der Steuer entspricht, die in der Bundesrepublik Deutschland fĂŒr das VermĂ¶gen gezahlt wird, das aus demselben Anlass nach diesem Abkommen in der Bundesrepublik Deutschland besteuert werden kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
bb)&lt;br /&gt;
Der unter Doppelbuchstabe aa erwĂ€hnte Anrechnungsbetrag darf jedoch den Teil der vor der Anrechnung ermittelten franzĂ¶sischen Steuer nicht ĂŒbersteigen, der auf das VermĂ¶gen entfĂ€llt, fĂŒr das die Anrechnung zu gewĂ€hren ist. Unter diesem Teil ist Folgendes zu verstehen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
â &lt;br /&gt;
sofern die fĂŒr dieses VermĂ¶gen zu zahlende Steuer unter Anwendung eines proportionalen Satzes errechnet wird, das Produkt aus dem Nettowert dieses VermĂ¶gens und dem darauf tatsĂ€chlich angewandten Satz;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
â &lt;br /&gt;
sofern die fĂŒr dieses VermĂ¶gen zu zahlende Steuer unter Anwendung eines progressiven Tarifs errechnet wird, das Produkt aus dem Nettowert dieses VermĂ¶gens und dem Satz, der sich aus dem VerhĂ€ltnis zwischen der Steuer, die fĂŒr das gesamte nach franzĂ¶sischem innerstaatlichen Recht zu besteuernde VermĂ¶gen tatsĂ€chlich zu zahlen ist und dem Nettowert des gesamten VermĂ¶gens ergibt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
b)&lt;br /&gt;
Hatte der Erblasser im Zeitpunkt seines Todes oder der Schenker im Zeitpunkt der Schenkung seinen Wohnsitz nicht in Frankreich, so wird die franzĂ¶sische Steuer auf das VermĂ¶gen, das nach diesem Abkommen in Frankreich besteuert werden kann, unter Anwendung des Satzes ermittelt, der fĂŒr das gesamte nach franzĂ¶sischem innerstaatlichen Recht zu besteuernde VermĂ¶gen gilt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
c)&lt;br /&gt;
Hatte der Erwerber im Zeitpunkt des Todes des Erblassers oder im Zeitpunkt der Schenkung seinen Wohnsitz in Frankreich, so kann Frankreich ungeachtet des Artikels 9 den gesamten Erwerb dieser Person besteuern; es rechnet nach MaĂgabe der Vorschriften des franzĂ¶sischen Rechts ĂŒber die Anrechnung auslĂ€ndischer Steuern auf die nach seinem Recht festgesetzte Steuer die Steuer an, die in der Bundesrepublik Deutschland fĂŒr anderes als das VermĂ¶gen gezahlt wird, das nach den Artikeln 5, 6, 7 und 8 in Frankreich besteuert werden kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) 1Die Doppelbesteuerung wird im Falle der Bundesrepublik Deutschland wie folgt vermieden:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
a)&lt;br /&gt;
Hatte der Erblasser im Zeitpunkt seines Todes oder der Schenker im Zeitpunkt der Schenkung in der Bundesrepublik Deutschland seinen Wohnsitz, so rechnet die Bundesrepublik Deutschland nach MaĂgabe der Vorschriften des deutschen Rechts ĂŒber die Anrechnung auslĂ€ndischer Steuern auf die nach ihrem Recht festgesetzte Steuer die Steuer an, die in Frankreich fĂŒr das VermĂ¶gen gezahlt wird, das nach den Artikeln 5, 6, 7 und 8 in Frankreich besteuert werden kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
b)&lt;br /&gt;
Hatte der Erwerber im Zeitpunkt des Todes des Erblassers oder im Zeitpunkt der Schenkung in der Bundesrepublik Deutschland seinen Wohnsitz, so kann die Bundesrepublik Deutschland ungeachtet des Artikels 9 den gesamten Erwerb dieser Person besteuern; sie rechnet nach MaĂgabe der Vorschriften des deutschen Rechts ĂŒber die Anrechnung auslĂ€ndischer Steuern auf die nach ihrem Recht festgesetzte Steuer die Steuer an, die in Frankreich fĂŒr anderes als das VermĂ¶gen gezahlt wird, das nach den Artikeln 5, 6, 7 und 8 in der Bundesrepublik Deutschland besteuert werden kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
2Der anzurechnende Betrag darf jedoch den Teil der vor der Anrechnung ermittelten deutschen Steuer nicht ĂŒbersteigen, der auf das VermĂ¶gen entfĂ€llt, fĂŒr das die Anrechnung zu gewĂ€hren ist. 3Abweichend hiervon darf der anzurechnende Betrag den Teil der vor der Anrechnung ermittelten deutschen Steuer nicht ĂŒbersteigen, der anteilig dem VerhĂ€ltnis des ImmobilienvermĂ¶gens einer Gesellschaft oder juristischen Person, das ganz oder teilweise gemĂ€Ă Artikel 5 Absatz 4 in Verbindung mit Artikel 5 Absatz 1 in Frankreich besteuert werden kann, zu deren gesamtem VermĂ¶gen entspricht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Art. 12 Gleichbehandlung&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)  FĂŒr die Gleichbehandlung auf dem Gebiet der Erbschaft- und Schenkungsteuern gelten die Bestimmungen des Artikels 21 des durch das Revisionsprotokoll vom 9. Juni 1969 und die Zusatzabkommen vom 28. September 1989 und vom 20. Dezember 2001 geĂ€nderten Abkommens vom 21. Juli 1959 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der FranzĂ¶sischen Republik zur Vermeidung der Doppelbesteuerungen und ĂŒber gegenseitige Amts- und Rechtshilfe auf dem Gebiete der Steuern vom Einkommen und vom VermĂ¶gen sowie der Gewerbesteuern und der Grundsteuern zusammen mit dem zugehĂ¶rigen Protokoll (im Folgenden als âDoppelbesteuerungsabkommenâ bezeichnet).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) FĂŒr die Anwendung von Artikel 21 Absatz 1 des Doppelbesteuerungsabkommens sind bei natĂŒrlichen Personen, juristischen Personen, Personengesellschaften und Personenvereinigungen, die ihren Wohnsitz oder stĂ€ndigen Aufenthalt in einem Vertragsstaat haben, nicht die gleichen VerhĂ€ltnisse gegeben wie bei natĂŒrli-&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
EL 34, Februar 2007&lt;br /&gt;
chen Personen, juristischen Personen, Personengesellschaften und Personenvereinigungen, die ihren Wohnsitz oder stĂ€ndigen Aufenthalt nicht in diesem Staat haben, auch wenn nach Artikel 21 Absatz 2 des Doppelbesteuerungsabkommens diese juristischen Personen, Personengesellschaften und Personenvereinigungen als StaatsangehĂ¶rige des Vertragsstaats gelten, in dem sie ihren Wohnsitz oder stĂ€ndigen Aufenthalt haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Art. 13 VerstĂ€ndigungsverfahren&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1) 1Ist eine Person der Auffassung, dass MaĂnahmen eines Vertragsstaats oder beider Vertragsstaaten fĂŒr sie zu einer Besteuerung fĂŒhren oder fĂŒhren werden, die diesem Abkommen nicht entspricht, so kann sie unbeschadet der nach dem innerstaatlichen Recht dieser Staaten vorgesehenen Rechtsmittel ihren Fall der zustĂ€ndigen BehĂ¶rde eines der beiden Vertragsstaaten unterbreiten. 2Der Fall muss innerhalb von drei Jahren nach der ersten Mitteilung der MaĂnahme unterbreitet werden, die zu einer dem Abkommen nicht entsprechenden Besteuerung fĂŒhrt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) 1HĂ€lt die zustĂ€ndige BehĂ¶rde die Einwendung fĂŒr begrĂŒndet und ist sie selbst nicht in der Lage, eine befriedigende LĂ¶sung herbeizufĂŒhren, so wird sie sich bemĂŒhen, den Fall durch VerstĂ€ndigung mit der zustĂ€ndigen BehĂ¶rde des anderen Vertragsstaats so zu regeln, dass eine dem Abkommen nicht entsprechende Besteuerung vermieden wird. 2Die VerstĂ€ndigungsregelung ist ungeachtet der Fristen des innerstaatlichen Rechts der Vertragsstaaten durchzufĂŒhren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) 1Die zustĂ€ndigen BehĂ¶rden der Vertragsstaaten werden sich bemĂŒhen, bei der Auslegung oder Anwendung des Abkommens entstehende Schwierigkeiten in gegenseitigem Einvernehmen zu beseitigen. 2Sie kĂ¶nnen auch gemeinsam darĂŒber beraten, wie eine Doppelbesteuerung in FĂ€llen vermieden werden kann, die im Abkommen nicht behandelt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(4) Die zustĂ€ndigen BehĂ¶rden der Vertragsstaaten kĂ¶nnen gemeinsam oder getrennt alle Vorschriften erlassen und Verfahren festlegen, die zur DurchfĂŒhrung des Abkommens erforderlich sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(5) 1Die zustĂ€ndigen BehĂ¶rden der Vertragsstaaten kĂ¶nnen zur HerbeifĂŒhrung einer Einigung im Sinne der AbsĂ€tze 1, 2, 3 und 4 unmittelbar miteinander verkehren. 2Erscheint ein mĂŒndlicher Meinungsaustausch fĂŒr die HerbeifĂŒhrung der Einigung zweckmĂ€Ăig, so kann ein solcher Meinungsaustausch in einer Kommission durchgefĂŒhrt werden, die aus Vertretern der zustĂ€ndigen BehĂ¶rden der Vertragsstaaten besteht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Art. 14 Schiedsverfahren&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1) In den in Artikel 13 genannten FĂ€llen kĂ¶nnen die zustĂ€ndigen BehĂ¶rden, wenn sie nicht innerhalb von 24 Monaten vom Tag des Eingangs des Antrags des oder der Steuerpflichtigen an gerechnet zu einer VerstĂ€ndigung kommen, die Anrufung einer Schiedskommission vereinbaren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) 1Diese Kommission wird fĂŒr jeden Einzelfall auf folgende Weise gebildet: jeder Vertragsstaat benennt ein Mitglied; die beiden Mitglieder benennen in gegenseitigem Einvernehmen einen AngehĂ¶rigen eines dritten Staates, der zum Vorsitzenden ernannt wird. 2Alle Mitglieder mĂŒssen innerhalb von drei Monaten, gerechnet ab dem Tag, an dem die zustĂ€ndigen BehĂ¶rden sich darauf geeinigt haben, den Fall der Schiedskommission zu unterbreiten, benannt werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) Werden die in Absatz 2 genannten Fristen nicht eingehalten, und wird keine andere Vereinbarung getroffen, so kann jeder Vertragsstaat den GeneralsekretĂ€r des StĂ€ndigen Schiedsgerichtshofs ersuchen, die erforderlichen Benennungen vorzunehmen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(4) 1Die Schiedskommission entscheidet nach den GrundsĂ€tzen des VĂ¶lkerrechts und insbesondere nach den Bestimmungen dieses Abkommens. 2Sie setzt selbst ihr Verfahren fest. 3Der Steuerpflichtige hat das Recht, von der Kommission gehĂ¶rt zu werden oder schriftliche AntrĂ€ge einzureichen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(5) 1Die Entscheidungen der Schiedskommission werden mit Stimmenmehrheit der Mitglieder gefasst und sind verbindlich. 2Die Abwesenheit oder Stimmenthaltung eines der von den Vertragsstaaten benannten beiden Mitglieder hindert die Kommission nicht, eine Entscheidung zu treffen. 3Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Vorsitzenden ausschlaggebend.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Art. 15 Informationsaustausch&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1) 1Die zustĂ€ndigen BehĂ¶rden der Vertragsstaaten tauschen die Informationen aus, die zur DurchfĂŒhrung dieses Abkommens oder zur Verwaltung beziehungsweise Vollstreckung des innerstaatlichen Rechts betreffend Steuern jeder Art und Bezeichnung, die fĂŒr Rechnung der Vertragsstaaten oder ihrer GebietskĂ¶rperschaften erhoben werden, voraussichtlich erheblich sind, soweit die diesem Recht entsprechende Besteuerung nicht dem Abkommen widerspricht. 2Der Informationsaustausch ist durch Artikel 1 und 2 nicht eingeschrĂ€nkt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) 1Alle Informationen, die ein Vertragsstaat gemĂ€Ă Absatz 1 erhalten hat, sind ebenso geheim zu halten wie die aufgrund des innerstaatlichen Rechts dieses Staates beschafften Informationen und dĂŒrfen nur den Personen oder BehĂ¶rden (einschlieĂlich der Gerichte und der VerwaltungsbehĂ¶rden) zugĂ€nglich gemacht werden, die mit der Veranlagung oder Erhebung, der Vollstreckung oder Strafverfolgung oder mit der Entscheidung von Rechtsmitteln hinsichtlich der in Absatz 1 genannten Steuern oder mit der Aufsicht darĂŒber befasst sind. 2Diese Personen oder BehĂ¶rden dĂŒrfen die Informationen nur fĂŒr diese Zwecke verwenden. 3Sie dĂŒrfen die Informationen in einem Ă¶ffentlichen Gerichtsverfahren oder fĂŒr eine Gerichtsentscheidung offen legen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) AbsĂ€tze 1 und 2 sind nicht so auszulegen, als verpflichteten sie einen Vertragsstaat,&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
a)&lt;br /&gt;
VerwaltungsmaĂnahmen durchzufĂŒhren, die von den Gesetzen oder der Verwaltungspraxis dieses oder des anderen Vertragsstaats abweichen;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
b)&lt;br /&gt;
Informationen zu erteilen, die nach den Gesetzen oder im ĂŒblichen Verwaltungsverfahren dieses oder des anderen Vertragsstaats nicht beschafft werden kĂ¶nnen;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
c)&lt;br /&gt;
Informationen zu erteilen, die ein Handels-, Industrie-, Gewerbe- oder Berufsgeheimnis oder ein GeschĂ€ftsverfahren preisgeben wĂŒrden oder deren Erteilung der Ă¶ffentlichen Ordnung widersprĂ€che.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(4) 1Ersucht ein Vertragsstaat gemĂ€Ă diesem Artikel um Informationen, so nutzt der andere Vertragsstaat die ihm zur VerfĂŒgung stehenden MĂ¶glichkeiten zur Beschaffung der erbetenen Informationen, selbst wenn dieser andere Staat diese Informationen fĂŒr seine eigenen steuerlichen Zwecke nicht benĂ¶tigt. 2Die im vorhergehenden Satz enthaltene Verpflichtung unterliegt den BeschrĂ€nkungen gemĂ€Ă Absatz 3, sofern diese BeschrĂ€nkungen einen Vertragsstaat nicht nur deshalb an der Erteilung von Informationen hindern, weil er kein innerstaatliches steuerliches Interesse an diesen Informationen hat.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(5)  Absatz 3 ist in keinem Fall so auszulegen, als kĂ¶nne ein Vertragsstaat die Erteilung von Informationen nur deshalb ablehnen, weil sich die Informationen bei einer Bank, einem sonstigen Finanzinstitut, einem BevollmĂ€chtigen, Vertreter oder TreuhĂ€nder befinden oder sich auf das Eigentum an einer Person beziehen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
EL 38, Juli 2009&lt;br /&gt;
Art. 16 UnterstĂŒtzung bei der Beitreibung&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)  1Auf Ersuchen der zustĂ€ndigen BehĂ¶rde des einen Vertragsstaats fĂŒhrt der andere Vertragsstaat vorbehaltlich der AbsĂ€tze 7 und 10 die Beitreibung der steuerlichen AnsprĂŒche des erstgenannten Staates nach MaĂgabe der Rechtsvorschriften durch, die fĂŒr die Beitreibung seiner eigenen steuerlichen AnsprĂŒche gelten. 2Der Ausdruck âsteuerliche AnsprĂŒcheâ bedeutet den Steuerbetrag sowie mit diesem Betrag zusammenhĂ€ngende Zinsen, GeldbuĂen und Kosten der Erhebung oder Sicherung, die geschuldet werden und noch nicht gezahlt worden sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) Absatz 1 gilt nur fĂŒr steuerliche AnsprĂŒche, die Gegenstand eines im ersuchenden Staat gĂŒltigen Vollstreckungstitels sind und die vorbehaltlich einer gegenteiligen Regelung durch die zustĂ€ndigen BehĂ¶rden nicht mehr angefochten werden kĂ¶nnen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) Bei steuerlichen AnsprĂŒchen im Zusammenhang mit einem Erblasser oder seinem Nachlass beschrĂ€nkt sich die Verpflichtung zur GewĂ€hrung einer UnterstĂŒtzung bei der Beitreibung auf den Wert des Nachlasses oder desjenigen Teiles des VermĂ¶gens, der auf jeden NachlassbegĂŒnstigten entfĂ€llt, je nachdem, ob die AnsprĂŒche aus dem Nachlass oder aus dem auf den NachlassbegĂŒnstigten entfallenden Teil zu befriedigen sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(4) Auf Ersuchen der zustĂ€ndigen BehĂ¶rde des einen Vertragsstaats trifft der andere Vertragsstaat zum Zweck der Beitreibung eines Steuerbetrags SicherungsmaĂnahmen, selbst wenn gegen die steuerlichen AnsprĂŒche Einspruch eingelegt oder der Vollstreckungstitel noch nicht ausgestellt worden ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(5) Dem Ersuchen sind beizufĂŒgen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
a)&lt;br /&gt;
eine ErklĂ€rung, dass der Anspruch eine unter das Abkommen fallende Steuer betrifft und dass er im Falle der Beitreibung vorbehaltlich des Absatzes 2 nicht angefochten wird,&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
b)&lt;br /&gt;
eine amtliche Ausfertigung des im ersuchenden Staat gĂŒltigen Vollstreckungstitels und&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
c)&lt;br /&gt;
die anderen fĂŒr die Beitreibung oder die SicherungsmaĂnahmen erforderlichen SchriftstĂŒcke.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(6) Der im ersuchenden Staat gĂŒltige Vollstreckungstitel wird, soweit erforderlich, gemĂ€Ă den im ersuchten Staat geltenden Bestimmungen nach Eingang des Ersuchens so bald wie mĂ¶glich anerkannt, ergĂ€nzt oder durch einen Vollstreckungstitel des ersuchten Staates ersetzt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(7) 1FĂŒr Fragen im Zusammenhang mit VerjĂ€hrungsfristen bei steuerlichen AnsprĂŒchen ist das Recht des ersuchenden Staates maĂgebend. 2Das Ersuchen um UnterstĂŒtzung enthĂ€lt Angaben ĂŒber diese VerjĂ€hrungsfristen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(8) 1BeitreibungsmaĂnahmen, die vom ersuchten Staat aufgrund eines Ersuchens durchgefĂŒhrt werden und die nach dem Recht dieses Staates die in Absatz 7 erwĂ€hnten VerjĂ€hrungsfristen hemmen oder unterbrechen wĂŒrden, haben im Hinblick auf das Recht des ersuchenden Staates dieselbe Wirkung. 2Der ersuchte Staat unterrichtet den ersuchenden Staat ĂŒber die zu diesem Zweck getroffenen MaĂnahmen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(9) Der ersuchte Staat kann einem Zahlungsaufschub oder Ratenzahlungen zustimmen, wenn sein Recht oder seine Verwaltungspraxis dies in Ă€hnlichen FĂ€llen zulĂ€sst; er unterrichtet den ersuchenden Staat im voraus hierĂŒber.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(10) Der ersuchte Staat ist keinesfalls verpflichtet, einem Ersuchen zu entsprechen, das spĂ€ter als 15 Jahre nach dem Zeitpunkt der Ausfertigung des ursprĂŒnglichen Vollstreckungstitels gestellt wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Art. 17 Mitglieder diplomatischer Missionen und konsularischer Vertretungen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1) Dieses Abkommen berĂŒhrt nicht die steuerlichen Vorrechte, die den Diplomaten und Konsularbeamten nach den allgemeinen Regeln des VĂ¶lkerrechts oder aufgrund gesonderter Vereinbarungen zustehen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) Ungeachtet des Artikels 4 wird eine natĂŒrliche Person, die Mitglied einer diplomatischen Mission, einer konsularischen Vertretung oder einer StĂ€ndigen Vertretung eines Vertragsstaats ist, die im anderen Vertragsstaat oder in einem dritten Staat gelegen ist, fĂŒr die Zwecke dieses Abkommens so behandelt, als habe sie ihren Wohnsitz im Entsendestaat, wenn&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
a)&lt;br /&gt;
nach dem VĂ¶lkerrecht ihr Nachlass oder ihre Schenkung im Empfangsstaat mit auĂerhalb dieses Staates gelegenem VermĂ¶gen nicht steuerpflichtig ist und&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
b)&lt;br /&gt;
der gesamte Nachlass oder die gesamte Schenkung im Entsendestaat in gleicher Weise besteuert wird wie die NachlĂ€sse oder Schenkungen von Personen mit Wohnsitz in diesem Staat.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) Das Abkommen gilt nicht fĂŒr&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
a)&lt;br /&gt;
Schenkungen von internationalen Organisationen oder von deren Organen oder Beamten oder von Personen, die Mitglieder einer diplomatischen Mission, einer konsularischen Vertretung oder einer StĂ€ndigen Vertretung eines dritten Staates sind, und&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
b)&lt;br /&gt;
NachlĂ€sse dieser Beamten oder Personen,&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
wenn diese Organisationen, Organe, Beamten oder Personen sich in einem Vertragsstaat aufhalten und ihre Schenkungen oder NachlĂ€sse in keinem Vertragsstaat steuerlich wie die Schenkungen oder NachlĂ€sse von Personen mit Wohnsitz in diesem Staat behandelt werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Art. 18 Protokoll zum Abkommen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das anliegende Protokoll ist Bestandteil dieses Abkommens.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Art. 19 Inkrafttreten&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1) 1Dieses Abkommen bedarf der Ratifikation. 2Die Ratifikationsurkunden werden so bald wie mĂ¶glich ausgetauscht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) 1Dieses Abkommen tritt am Tag nach dem Austausch der Ratifikationsurkunden in Kraft. 2Die Bestimmungen dieses Abkommens finden Anwendung auf die NachlĂ€sse von Personen, die am oder nach dem Tag des Inkrafttretens des Abkommens sterben, und auf Schenkungen, die am oder nach dem Tag des Inkrafttretens des Abkommens ausgefĂŒhrt werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Art. 20 Geltungsdauer und KĂŒndigung&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)  Das Abkommen bleibt auf unbestimmte Zeit in Kraft, jedoch kann jeder der Vertragsstaaten vom fĂŒnften Jahr nach dem Jahr des Inkrafttretens an das Abkommen bis zum 30. Juni eines jeden Kalenderjahres auf diplomatischem Weg schriftlich kĂŒndigen. In diesem Fall ist das Abkommen auf die NachlĂ€sse der im Kalenderjahr der KĂŒndigung des Abkommens gestorbenen Personen beziehungsweise auf die in diesem Jahr vorgenommenen Schenkungen letztmals anzuwenden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
EL 38, Juli 2009&lt;br /&gt;
Protokoll&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Bundesrepublik Deutschland und die FranzĂ¶sische Republik haben anlĂ€sslich der Unterzeichnung des Abkommens zwischen den beiden Staaten zur Vermeidung der Doppelbesteuerung der NachlĂ€sse, Erbschaften und Schenkungen am 12. Oktober 2006 die nachstehenden Bestimmungen vereinbart:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Hinsichtlich des Artikels 3 Absatz 2 besteht Einvernehmen darĂŒber, dass bei der Anwendung des Abkommens durch einen Vertragsstaat die Bedeutung, die einem Ausdruck nach dem Steuerrecht dieses Staates zukommt, Vorrang hat vor der Bedeutung, die ihm in anderen Bereichen des Rechts dieses Staates zukommt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
Hinsichtlich des Artikels 4 Absatz 1 gilt ein deutscher StaatsangehĂ¶riger, der sich zum Zeitpunkt des Todes oder der Schenkung seit hĂ¶chstens fĂŒnf Jahren auĂerhalb der Bundesrepublik Deutschland aufhielt, ohne in der Bundesrepublik Deutschland ĂŒber eine WohnstĂ€tte zu verfĂŒgen, als eine Person mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland im Sinne des ersten Satzes dieses Absatzes.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
3.&lt;br /&gt;
Hinsichtlich des Artikels 5 Absatz 4 besteht Einvernehmen darĂŒber, dass die ĂŒber eine oder mehrere andere Gesellschaften oder juristische Personen gehaltenen Immobilien nur mit dem prozentualen Anteil zu berĂŒcksichtigen sind, der dem entsprechenden prozentualen Anteil an den Aktien, Anteilen oder sonstigen Rechten entspricht, der dem Erblasser oder Schenker zuzurechnen ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
4.&lt;br /&gt;
Hinsichtlich des Artikels 8 gelten Bargeld, Forderungen jeder Art, Aktien und Gesellschaftsanteile nicht als bewegliches materielles VermĂ¶gen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Artikel 8 gilt zudem nicht fĂŒr bewegliches materielles VermĂ¶gen, das Teil des Nachlasses einer Person mit Wohnsitz in einem Vertragsstaat ist und das im Zeitpunkt des Todes im Hoheitsgebiet des anderen Vertragsstaates gelegen ist, ohne zum dauerhaften Verbleib in diesem anderen Vertragsstaat bestimmt gewesen zu sein. In diesem Fall ist ausschlieĂlich Artikel 9 anzuwenden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
5.&lt;br /&gt;
Hinsichtlich des Artikels 10 besteht Einvernehmen darĂŒber, dass in dem Fall, in dem ein Vertragsstaat aufgrund seines innerstaatlichen Rechts einen VermĂ¶genswert nur zu einem Teil seines Werts besteuert, die Schulden ungeachtet der Bestimmungen der AbsĂ€tze 6 und 7 dieses Artikels auch nur anteilig abgezogen werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
6.&lt;br /&gt;
Es besteht Einvernehmen darĂŒber, dass Artikel 11 Absatz 2 letzter Satz nicht anzuwenden ist, wenn in der Bundesrepublik Deutschland das innerstaatliche Recht eine Besteuerung von ImmobilienvermĂ¶gen gemĂ€Ă Artikel 5 Absatz 4 in Verbindung mit Artikel 5 Absatz 1 ermĂ¶glicht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
7.&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der Artikel 15 und 16 gelten, soweit nach diesen Artikeln personenbezogene Daten ĂŒbermittelt werden, ergĂ€nzend die nachfolgenden Bestimmungen unter Beachtung der in jedem Vertragsstaat geltenden Rechtsvorschriften:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
a)&lt;br /&gt;
Unter personenbezogenen Daten sind nĂ€here Angaben ĂŒber die persĂ¶nlichen und faktischen VerhĂ€ltnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natĂŒrlichen Person zu verstehen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
b)&lt;br /&gt;
Die aufgrund dieses Abkommens ĂŒbermittelten personenbezogenen Daten sind fĂŒr die Zwecke, fĂŒr die sie ĂŒbermittelt worden sind, und zu den von der ĂŒbermittelnden zustĂ€ndigen BehĂ¶rde im Einzelfall vorgeschriebenen Bedingungen zu verwenden. Die Verwendung der personenbezogenen Daten fĂŒr andere Zwecke bedarf der vorherigen Zustimmung der die betreffenden Daten ĂŒbermittelnden zustĂ€ndigen BehĂ¶rde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
c)&lt;br /&gt;
Vorbehaltlich der innerstaatlichen Rechtsvorschriften der Vertragsstaaten gilt fĂŒr die Ăbermittlung und Verwendung von personenbezogenen Daten Folgendes:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
aa)&lt;br /&gt;
Die empfangende zustĂ€ndige BehĂ¶rde unterrichtet die ĂŒbermittelnde zustĂ€ndige BehĂ¶rde auf Ersuchen ĂŒber die empfangenen personenbezogenen Daten, deren Verwendung und die dadurch erzielten Ergebnisse;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
bb)&lt;br /&gt;
Die zustĂ€ndigen BehĂ¶rden behandeln die im Rahmen dieses Abkommens ĂŒbermittelten personenbezogenen Daten sorgfĂ€ltig und achten besonders auf deren Korrektheit und VollstĂ€ndigkeit. Es sind nur personenbezogene Daten zu ĂŒbermitteln, die das gestellte Ersuchen betreffen. Erweist sich, dass unrichtige personenbezogene Daten oder personenbezogene Daten, die nicht ĂŒbermittelt werden durften, ĂŒbermittelt worden sind, so ist dies der empfangenden zustĂ€ndigen BehĂ¶rde unverzĂŒglich mitzuteilen. Die empfangende zustĂ€ndige BehĂ¶rde berichtigt etwaige Fehler oder ĂŒbermittelt die personenbezogenen Daten zurĂŒck;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
cc)&lt;br /&gt;
Die zustĂ€ndigen BehĂ¶rden machen die Ăbermittlung und den Empfang von personenbezogenen Daten in geeigneter Weise aktenkundig;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
dd)&lt;br /&gt;
Die zustĂ€ndigen BehĂ¶rden gewĂ€hrleisten fĂŒr die ĂŒbermittelten personenbezogenen Daten Schutz gegen unbefugten Zugang, unbefugte VerĂ€nderung und unbefugte Bekanntgabe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Abkommen gilt fĂŒr Nachlass-, Erbschaft- und Schenkungsteuern, die auf NachlĂ€sse, Erbschaften oder Schenkungen von Personen erhoben werden, die mindestens in einem der Vertragsstaaten (einschl. der franzĂ¶sischen Ăbersee-Departments) ansĂ€ssig sind (Art. 1â3 DBA), jedoch nicht fĂŒr die in Deutschland turnusmĂ€Ăig alle 30 Jahre auf das VermĂ¶gen einer Familienstiftung mit Sitz oder GeschĂ€ftsleitung im Inland erhobene Ersatzerbschaftsteuer iSd Â§ 1 Abs. 1 Nr. 4 ErbStG (Art. 2 Abs. 4 DBA). Allgemeine Definitionen finden sich ĂŒberwiegend in Art. 3; zusĂ€tzlich gilt gem. Nr. 1 des Protokolls ein Vorrang innerstaatlicher Rechtsbegriffe, die aus dem Steuerrecht stammen, vor solchen aus anderen Rechtsgebieten. Der abkommensrechtliche Wohnsitzstaat des Erblassers oder Schenkers wird entsprechend Art. 4 DBA bestimmt unter Ausschluss von aus steuerlichen GrĂŒnden ohne physische AnsĂ€ssigkeit fingierten Wohnsitzen (Art. 4 Abs. 1 DBA). Bei Doppelwohnsitz nach innerstaatlichem Recht gelten die âTie-breaker-rulesâ (stĂ€ndige WohnstĂ€tte, Mittelpunkt der Lebensinteressen, gewĂ¶hnlicher Aufenthalt, StaatsangehĂ¶rigkeit, Regelung im gegenseitigen Einvernehmen, Art. 4 Abs. 2 DBA). Als ansĂ€ssig iSd Art. 4 Abs. 1 DBA gilt auch der in Deutschland lediglich erweitert unbeschrĂ€nkt erbschaftsteuerpflichtige (Â§ 2 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 Buchst. b ErbStG) Erblasser oder Schenker (Nr. 2 des Protokolls). Eine Person mit Wohnsitz iSd Abs. 1 in beiden Vertragsstaaten, die als StaatsangehĂ¶riger nur eines Vertragsstaates in den letzten 7 Jahren vor dem Tod oder der Schenkung weniger als 5 Jahre im anderen Vertragsstaat ihren Wohnsitz hatte und zusĂ€tzlich die eindeutige Absicht hatte, in diesem Staat nicht auf Dauer zu bleiben (z. B. ein in den anderen Staat entsandter Arbeitnehmer), gilt als nur im StaatsangehĂ¶rigkeitsstaat ansĂ€ssig (Art. 4 Abs. 3 DBA). Die AnsĂ€ssigkeit einer juristischen Person bestimmt sich nach dem Ort ihrer tatsĂ€chlichen GeschĂ€ftsleitung (Art. 4 Abs. 4 DBA).&lt;br /&gt;
282&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Besteuerungsrecht fĂŒr unbewegliches VermĂ¶gen und bewegliches unternehmerisches VermĂ¶gen, das zu einer BetriebsstĂ€tte oder zu einer festen Einrichtung eines SelbstĂ€ndigen gehĂ¶rt, steht vorrangig dem Belegenheitsstaat zu (Art. 5, 6 DBA). Die Qualifikation als unbewegliches VermĂ¶gen ist gegenĂŒber der des BetriebsstĂ€ttenvermĂ¶gens vorrangig (Art. 5 Abs. 5 DBA) und schlieĂt etwa Nutzungsrechte an unbeweglichem VermĂ¶gen, nicht jedoch lediglich hypotheka-risch gesicherte Forderungen ein (Art. 5 Abs. 2 DBA). Auf Grund zweier insbesondere zu Gunsten Frankreichs wirkender Fiktionen gelten Anteile an einer auslĂ€ndischen Kapitalgesellschaft mit zu mehr als 50% im anderen Vertragsstaat belegenem unbeweglichen VermĂ¶gen abkommensrechtlich als dort steuerbares unbewegliches VermĂ¶gen (Art. 5 Abs. 3 DBA); Ăhnliches gilt fĂŒr eine Im-&lt;br /&gt;
283&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EL 38, Juli 2009&lt;br /&gt;
mobilie als Teil eines Nachlasses oder einer Schenkung, wenn der Erblasser oder Schenker daran ĂŒber Gesellschaften oder juristische Personen zusammen mit bestimmten nahe stehenden Personen zu mehr als 50% beteiligt war (Art. 5 Abs. 4 DBA). Stets beschrĂ€nkt sich die Besteuerung jedoch auf das dem Erblasser oder Schenker anteilig zuzurechnende VermĂ¶gen (Nr. 3 des Protokolls). Der BetriebsstĂ€ttenbegriff richtet sich nach dem OECD-MA (vgl. Art. 6 Abs. 2â5 DBA); VermĂ¶gen, das der AusĂŒbung freier Berufe oder sonstigen selbstĂ€ndigen TĂ€tigkeiten dient, ist gleichgestellt (Art. 6 Abs. 6 DBA). Weitere Belegenheitsbesteuerungsrechte existieren fĂŒr See- und Binnenschiffe sowie Luftfahrzeuge (Art. 7 DBA) und â erstmals in einem DBA Deutschlands â bewegliches materielles VermĂ¶gen (Art. 8 DBA), wozu z. B. HausratsgegenstĂ€nde, auf Grund Nr. 4 des Protokolls aber ausdrĂŒcklich nicht Bargeld, Forderungen, Aktien und Gesellschaftsanteile zĂ€hlen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das andere VermĂ¶gen eines Erblassers oder Schenkers kann nur im Wohnsitzstaat besteuert werden (Art. 9 DBA). Zur Vermeidung der Doppelbesteuerung rechnen beide Staaten die Steuer des jeweils anderen Vertragsstaates an (Art. 11 Abs. 1 Buchst. a aa, Abs. 2 Buchst. a DBA), wobei beidseitig eine HĂ¶chstbetragsgrenze gilt, auf deutscher Seite durch Anwendung des Â§ 21 ErbStG. Da Frankreich einen fĂŒr die einzelnen Erwerbsteile unterschiedlichen Teilmengentarif anwendet (vgl. Â§ 21/Tz. 100), ist auf franzĂ¶sischer Seite der Durchschnittssteuersatz zu ermitteln (Art. 11 Abs. 1 Buchst. a bb DBA). Darf Frankreich abkommensrechtlich bestimmte VermĂ¶gensgegenstĂ€nde als Nichtwohnsitzstaat des Erblassers bzw. Schenkers nicht besteuern, ist der Durchschnittssteuersatz dennoch entsprechend dem innerstaatlichen Besteuerungsumfang zu ermitteln (Art. 11 Abs. 1 Buchst. b DBA, sog. Progressionsvorbehalt). Beide Staaten dĂŒrfen auch bei abkommensrechtlichem Wohnsitz des Erblassers oder Schenkers im anderen Vertragsstaat den auf ihrem Hoheitsgebiet ansĂ€ssigen Erwerber ĂŒberdachend besteuern, also mit seinem Erwerbsanteil auf Grundlage des innerstaatlichen Steuerrechts, aber unter Anrechnung der Steuer des Wohnsitzstaates des Erblassers oder Schenkers, auĂer wenn sie auf im Staat der ĂŒberdachenden Besteuerung belegenes VermĂ¶gen iSd Art. 5â8 DBA erhoben wird.&lt;br /&gt;
284&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulden im Zusammenhang mit u. a. dem Erwerb, der Verbesserung oder der Instandhaltung des unbeweglichen VermĂ¶gens iSd Art. 5 DBA werden von diesem VermĂ¶gen abgezogen; im Ăbrigen werden auch mit VermĂ¶gensarten iSd Art. 6â8 DBA wirtschaftlich zusammenhĂ€ngende Schulden jeweils hiervon abgezogen (Art. 10 Abs. 1â4 DBA), andere Schulden vom anderen VermĂ¶gen iSd Art. 9 DBA (Art. 10 Abs. 5 DBA). SchuldenĂŒberhĂ€nge aus diesen VermĂ¶gensarten werden vom Wert des ĂŒbrigen VermĂ¶gens, das in diesem Staat besteuert werden kann, abgezogen (Art. 10 Abs. 6 DBA, kann den Belegenheits- oder den Wohnsitzstaat betreffen). SchuldenĂŒberhĂ€nge werden ggf. auch ĂŒber die Grenze ausgeglichen (Art. 10 Abs. 7 DBA).&lt;br /&gt;
285&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als andere Abkommen Deutschlands brauchte das DBA Frankreich/ Deutschland keine Steuerbefreiung gemeinnĂŒtziger Organisationen mehr zu regeln, weil dies bereits in Art. 21 Abs. 7 des Zusatzabkommens zum Einkommensteuerabkommen geschehen war (vgl. Tz. 260); die Fortgeltung dieser Norm ist im Abkommen vorgesehen (Art. 12 Abs. 1 DBA).&lt;br /&gt;
286&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Abkommen enthĂ€lt auch verschiedene â verfahrensrechtliche â Regelungen betreffend ein Diskriminierungsverbot (Art. 12 DBA), ein VerstĂ€ndigungsverfahren (Art. 13 DBA) einschlieĂlich eines Schiedsverfahrens (Art. 14 DBA) sowie einen groĂen Informationsaustausch (Art. 15 DBA) und die gegenseitige UnterstĂŒtzung bei der Beitreibung von SteueransprĂŒchen (Art. 16 DBA). Sonderrechte fĂŒr Mitglieder diplomatischer Missionen und konsularischer Vertretungen ergeben sich aus Art. 17 DBA, die Gleichrangigkeit des Protokolls durch Integration in das Abkommen aus Art. 18 DBA. Inkrafttreten sowie Geltungsdauer und KĂŒndigung aus den Schlussklauseln sind in Art. 19 und 20 DBA geregelt.&lt;br /&gt;
287&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(einstweilen frei)&lt;br /&gt;
288&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur zu Tz. 281 bis Tz. 288: Czakert, Das neue Erbschaft- und Schenkungsteuer- DBA zwischen Deutschland und Frankreich, IStR 2007, 281; Gottschalk, Frankreich: DBA mit Deutschland zur Erbschaft- und Schenkungsteuer, ZEV 2007, 217; Gottschalk, Inkrafttreten des deutsch-franzĂ¶sischen ErbSt-DBA am 27. 2. 2009, ZEV 2009, 185; JĂŒlicher, Das neue DBA Frankreich-Deutschland zur Erbschaft- und Schenkungsteuer, IStR 2007, 85; v. Oertzen/Schienke, Die Besteuerung deutsch-franzĂ¶sischer ErbfĂ€lle nach Inkrafttreten des ErbSt-DBA zwischen Deutschland und Frankreich, ZEV 2007, 406; Schulz/Werz, Erbschaft-/Schenkungsteuer bei deutsch-franzĂ¶sischen Sachverhalten â neues DBA und typische Fallkonstellationen, ErbStB 2007, 213.&lt;br /&gt;
289&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur zu Tz. 205 bis Tz. 288: Becker/HĂ¶ppener/Grotherr/Kroppen (Hrsg.), DBA-Kommentar (Loseblatt); Debatin/Wassermeyer (Hrsg.), Doppelbesteuerung (Loseblatt).&lt;br /&gt;
290&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Interfix</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.grenzgaenger-forum.de/wiki/Elterngeld</id>
		<title>Elterngeld</title>
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				<updated>2009-05-20T19:49:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Siehe auch [[Kindergeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kindergeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elterngeld]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marco</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.grenzgaenger-forum.de/wiki/Kindergeld</id>
		<title>Kindergeld</title>
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				<updated>2009-02-21T11:43:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marco: /* Zuwendungen vom franzĂ¶sischen Staat */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zuwendungen vom franzĂ¶sischen Staat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PRIME ''A LA NAISSANCE OU A L'ADOPTION'' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der C.A.F. kann man ca. 800 Euro fĂŒr die Erstausstattung bekommen, wenn man nicht zu viel Einkommen hat. Diese ErstfĂ¶rderung nennt sich PRIME ''A LA NAISSANCE OU A L'ADOPTION''. Diese Zuwendung muss bis zur 14. Woche der Schwangerschaft schriftlich beantragt werden. Hierzu muss man bei der C.A.F. ein Dossier anlegen lassen und das Attest eines Frauenarztes vorlegen, dann wird der Anspruch geprĂŒft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindergeld ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergeld aus Frankreich gibt es auch, ist jedoch nach Anzahl der Kinder gestaffelt. FĂŒr das erste Kind gibt es nichts. FĂŒr das zweite Kind gibt es ca. 135 Euro, ab dem 3. Kind etwa 153 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuwendungen vom deutschen Staat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindergeld ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergeld gibt es auch vom deutschen Staat. Dabei wird die HĂ¶he des in Frankreich bezahlten Kindergeldes angerechnet und nur die Differenz gezahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elterngeld === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elterngeld gibt es ebenfalls vom deutschen Staat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl fĂŒr Elterngeld wie auch fĂŒr Kindergeld gilt: Voraussetzung fĂŒr GrenzgĂ€nger ist eine sozialversicherungspflichte BeschĂ€ftigung in Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SelbststĂ€ndige zum Beispiel sind nicht sozialversicherungspflichtig. Dies ist eigentlich nur tragisch, wenn beide Elternteile selbststĂ€ndig sind und daher keiner von Beiden einen Anspruch hat, weil die Voraussetzungen nicht erfĂŒllt sind. Es kann hier allerdings trotzdem sein, dass man Kindergeld und/oder Elterngeld erhĂ€lt. Die zustĂ€ndige Elterngeldstelle und Familienkasse sollte zur Beratung unbedingt herangezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Kindergeld spielt auch eine Rolle, ob man in Deutschland unbeschrĂ€nkt oder beschrĂ€nkt Einkommensteuerpflichtig ist. Ist man unbeschrĂ€nkt Einkommensteuerpflichtig, ist man auch berechtigt, Kindergeld zu beziehen. Ist man dagegen eingeschrĂ€nkt Steuerpflichtig, gilt das Bundeskindergeldgesetz und hier ist Kindergeld nur noch unter bestimmten Voraussetzungen zu bekommen (z.B. sozialversicherungspflichtige BeschĂ€ftigung). Auch hier ist eine Beratung durch einen Steuerberater oder die Arbeitsagentur/Familienkasse dringend anzuraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.grenzgaenger-forum.de/forum/sonstiges/schwangerschaft-t1601.0.html&lt;br /&gt;
* NĂ€heres von der CAF unter: http://www.caf.fr/wps/portal/particuliers/catalogue/metropole/paje&lt;br /&gt;
* [http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/Merkblatt-Sammlung/MB-Kindergeld.pdf Merkblatt Kindergeld von der Arbeitsagentur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kindergeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elterngeld]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marco</name></author>	</entry>

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