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Autor Thema: Fragen zum Hauskauf  (Gelesen 1008 mal)

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Offline Schnaeggschje

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Fragen zum Hauskauf
« am: 08. Dezember 2020, 18:44:21 »
Hallo liebes Forum  :winkerwinker:

Jetzt soll es auch bei mir soweit sein. Ich trage mich mit dem Gedanken ein Haus zu kaufen und habe gefühlte 1000 Fragen im Kopf. Einige habe ich hier auch schon über die Suchfunktion gefunden aber irgendwie sind die Hauskäufe ja doch immer wieder was individuelles.

Deshalb würde ich mich freuen, wenn mir der ein oder andere ein paar Tips oder Anregungen geben kann.

Objekt:
100 qm ebenerdiger Bungalow ohne Keller auf  7 ar Grundstück in Heining les Bouzonville.
Baujahr 2019 (wurde gebaut um verkauft zu werden und war lediglich für 1 Jahr vermietet)
Hauptheizung: Pelletofen und Stromheizung
Finanzierung: Alleine / Angebot einer deutschen und frz. Bank
VHB: 250.000 €

Und jetzt zu den Fragen:

- Da das Haus ja gebaut wurde um verkauft zu werden, will der VK ja Gewinn machen. Soweit auch in Ordnung. Ich frage mich natürlich bei dem Hintergrund ob man da nicht „schnell“ ein Haus hochzieht damit es möglichst schnell fertig wird und dementsprechend vielleicht nicht so 100 % arbeitet bzw. billige Materiealien verwendet.
Kann mir hier ein von mir bestellter Baugutachter vernünftige Auskünfte geben und was würde sowas kosten?

- Heizung: Hauptheizung Pelletofen 9kw und Strom. Ich kenne mich mit Öfen so gar nicht aus. Wichtig wäre mir, daß es toujours „warm“ ist. Ich weiß nicht ob so ein Ofen im Wohnzimmer 40 qm heizen kann und wie „kalt“ der Boden (Fliesen) dann ist, da ja kein Keller vorhanden ist.

- Lage: Kennt jemand den Ort? Scheint ein verschlafenes Dorf zu sein, was mir sehr entgegen kommt. Die Frage ist: Ist das eine beliebte Lage und somit eine schlechte Verhandlungsgrundlage für mich?
Google ich mal nach Durchschnittspreisen  wäre der KP doch sehr hoch
https://www.meilleursagents.com/prix-immobilier/heining-les-bouzonville-57320/


- Restschuldversicherung: Da ich das ganze alleine finanzieren werde, benötige ich irgendeine Versicherung, die im Fall von längerer Krankheit meine Raten z.T. übernimmt. „Tod“ spielt keine Rolle, da es eh niemanden gibt der erbt ;-).
Jetzt hört man ja von diesen Réstschuldversicherungen nicht wirklich Gutes und es scheint viel Ärger mit denen zu geben. Alternativ dachte ich an eine Berufsunfähigkeitsversicherung, aber die würde glaube ich bei Krankheit nicht zahlen. Habt ihr da Tips?


- Aufgaben des Maklers: Es ist ein deutscher Makler, der auf mich den Eindruck macht, daß er nicht allzu viel weiß und ich weiß noch nicht mal ob er überhaupt eine frz. Zulassung hat.
Mir wäre das grundsätzlich mal egal, wenn er auch alle Aufgaben übernimmt.
Und hier die Frage: Was kann ich alles von dem Makler erwarten?
Ich erwarte mal, daß er mir alle benötigten Papiere übersetzt, sich um alle Papiere kümmert, den Vorvertrag macht und auch einen deutsch-französischen Notar beauftragt.
Muss ich hier irgendwas beachten?

- Steuern: Muss ich durch den Kauf evtl. noch höhere Einkommenssteuer bezahlen? Mal abgesehen von der Tae fonciere. Oder kann ich in den Revenues evtl. ein Teil der Hauskosten o.ä. absetzen?

Für weitere „Achtung bitte beachten-Tips“ bin ich sehr dankbar.

Viele Grüße
Schnäggschje

Offline Mat68

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Re: Fragen zum Hauskauf
« Antwort #1 am: 11. Dezember 2020, 20:14:47 »
Zitat
Kann mir hier ein von mir bestellter Baugutachter vernünftige Auskünfte geben und was würde sowas kosten?

Ich würde einen beauftragen. Als Laie kann man unmöglich einen Bau  beurteilen und für die meisten Menschen ist ein Hauskauf die grösste Anschaffung im Leben. Ich würde nicht an einem Gutachter sparen. Ggf. auch ein Bodengutachten machen lassen, ob keine Schadstoffe enthalten. Bei uns im Haut-Rhin zur Grenze nach Basel gibt es leider einige Gegenden, wo früher einfach Chemieabfälle über die Felder gekippt wurden. Wie gut sprichst Du französisch? bei einem Hauskauf sind ziemlich viele Papiere Pflicht, auch solche die Hinweise auf Bodenbelastung etc. geben, die sollte jemand Fachkundiger durch schauen. Ebenso würde ich den Kaufvertrag von einem Anwalt prüfen lassen, per PN kann ich gerne einen in Deutschland empfehlen, der auf französisches Immobilienrecht spezialisiert ist und fliessend Französisch und Deutsch spricht.

Normalerweise gibt es für Neubauten eine "assurance ouvrage" eine Bauwerksversicherung, die 10 Jahre lang für Schäden haftet, auch wenn die Baufirma mittlerweile pleite ist, wobei es da auch verschiedene Niveaus der Absicherungen gibt. Das würde ich prüfen lassen, ob es das für das Haus gibt . Ich würde behaupten, dass diese Versicherung eigentlich Pflicht ist, wenn eine professionelle Baufirma etwas baut. Aber war das hier der Fall?

Zum Preis kann ich nichts sagen, da ich den Ort nicht kenne. Ich würde anders kalkulieren, besonders bei einem Neubau.
Erstmal den durchschnittlichen Preis pro qm Bauland in der Gegend hier nachschauen:
https://www.terrain-construction.com/prix-moyen-terrain/57-Moselle/Heining-l%C3%A8s-Bouzonville-57320-7724/20
Je nach dem wie man mit dem Radius spielt, kommt man zwischen 75 und 100 Euro pro qm.
Bodenpreis min: 700*75 = 52500
Bodenpreis max: 700*100 = 70000
Da der Kaufpreis 250 000 sein soll, macht das minus Bodenpreis zwischen 180-200 tsd Euro für das Haus, also 1800-2000 Euro pro qm. Für einen Bungalow ohne Keller durchaus nicht gerade günstig, kommt aber auf die Innenaustattung an. Für eine einfache Austattung definitiv zu hoch, für eine gehobene Austattung in Ordnung. Kann ich aus der Ferne nicht beurteilen. Spontan klingt es nicht nach einem Schnäppchen.
Sind in den 250 tsd schon die Maklergebühren mit dabei? in Frankreich nämlich Verbrauchergesetz, dass Maklergebühren mit dem Verkaufspreis zusammen angegeben werden müssen. Oben drauf kämen noch die Steuern und Notarkosten, ca. 7-8% oben drauf.

Wer hat das Haus den gebaut? ein Bauträger (Promoteuer), eine Baufirma, eine Privatperson? ich finde das Konstrukt etwas komisch, ein Haus zu bauen, dann vermieten, dann wieder verkaufen. Ist der Mieter schon raus? weil Verkauf bricht auch in Frankreich den Mietvertrag nicht. Normalerweise verkauft man keine Mietobjekte, die gut laufen. Häufig verkauft man etwas, wenn es schwer vermietbar ist oder es sonstige Probleme mit der Lage gibt oder aber der Verkäufer braucht Geld. Aber bauen, dann 1 Jahr vermieten mit dem Ziel dann zu verkaufen? sehr ungewöhnlich. Dann lieber bauen und ohne vorherige Vermietung als Neubau im Erstbezug verkaufen.

Zitat
Restschuldversicherung: Da ich das ganze alleine finanzieren werde, benötige ich irgendeine Versicherung, die im Fall von längerer Krankheit meine Raten z.T. übernimmt. „Tod“ spielt keine Rolle, da es eh niemanden gibt der erbt ;-).
Jetzt hört man ja von diesen Réstschuldversicherungen nicht wirklich Gutes und es scheint viel Ärger mit denen zu geben. Alternativ dachte ich an eine Berufsunfähigkeitsversicherung, aber die würde glaube ich bei Krankheit nicht zahlen. Habt ihr da Tips?

Wenn Du in Frankreich finanzierst, ist eine solche Versicherung Pflicht und kostet prozentual von der Kreditsumme. Standard sind Berufsunfähigkeit und Todesfall, sonst gibt es gar keinen Kredit. Die Bank will sich absichern. Je nach dem wie alt Du bist, Vorerkrankungen, Raucher etc. kosten diese Versicherungen im Schnitt ca. 0,1-0,5% pro Jahr von der Kreditsumme, sind also nicht so teuer. Es kann aber durchaus teuer werden,wenn man mit Mitte 50 oder gar mit 60 noch sowas abschliesst. Im Falle einer Berufsunfähigkeit ab 50%, durch Unfall oder Krankheit, bezahlt die Versicherung dann den Hauskredit weiter, im Todesfall wäre das Objekt schuldenfrei. Optional bzw. je nach Gehalt verlangt das die Bank, ist eine Versicherung bei Arbeitslosigkeit, meist bezahlen die aber erst nach einigen Monaten Arbeitslosigkeit, meist solange wie man offiziell Arbeitslosengeld erhält. Heisst aber auch: Bei Eigenkündigung zahlt diese Versicherung nicht.

Darf man fragen, wie die Konditionen der deutschen und französischen Bank sind?

Ob das mit den Versicherungen auch so ist wenn man über eine deutsche Bank finanziert, kann ich nicht beantworten.

Zitat
- Aufgaben des Maklers: Es ist ein deutscher Makler, der auf mich den Eindruck macht, daß er nicht allzu viel weiß und ich weiß noch nicht mal ob er überhaupt eine frz. Zulassung hat.
Mir wäre das grundsätzlich mal egal, wenn er auch alle Aufgaben übernimmt.
Und hier die Frage: Was kann ich alles von dem Makler erwarten?
Ich erwarte mal, daß er mir alle benötigten Papiere übersetzt, sich um alle Papiere kümmert, den Vorvertrag macht und auch einen deutsch-französischen Notar beauftragt.
Muss ich hier irgendwas beachten?

In Frankreich ist es gar nicht so leicht, Makler zu werden. In Deutschland darf das fast jeder. Wenn er keine französische Zulassung hat bzw. nicht für jemanden in Frankreich arbeitet, der eine besitzt, darf er absolut gar nichts auf französischen Boden. Wie oben beschrieben, würde ich alle Papiere von einem Fachmann checken lassen.

Zitat
- Steuern: Muss ich durch den Kauf evtl. noch höhere Einkommenssteuer bezahlen? Mal abgesehen von der Tae fonciere. Oder kann ich in den Revenues evtl. ein Teil der Hauskosten o.ä. absetzen?

Einkommensteuer hat damit nichts zu tun, das bleibt gleich. Taxe foncier musst Du bezahlen und je nach Einkommen auch eine Taxe habitation, wobei diese für 80% der Haushalte abgeschafft wurde. Nur ab einem bestimmten Einkommen bezahlt man diese noch. Ich würde mir den Avis d impot der Taxe fonciere zeigen lassen, damit Du weisst, wie viel man pro Jahr bezahlt. Hängt von der Gemeinde ab und vom potentiellen Wert des Hauses.
« Letzte Änderung: 11. Dezember 2020, 20:29:52 von Mat68 »

Offline -Helmut-

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Re: Fragen zum Hauskauf
« Antwort #2 am: 21. Dezember 2020, 02:57:39 »
Ich würde dir vom Kauf dieser Imobilie abraten. Du liegst richtig mit deiner Vermutung, das Haus ist sinngemäß in schlechtem Zustand.
Wer nur baut, um anschließend verkaufen zu können ist nur auf möglichst viel Profit aus. Das beinhaltet etliche Sparerei, nicht nur
an der Qualität der Materialien, auch an der Qualität der Bauausführung.
Ferner ist ein Pelletofen und Nachtspeicherheizung sinngemäß eine Zumutung, unüberlegte Planung. Idealer wäre Fussbodenheizung in
Kombination mit einer Gasheizung.

Im Sinne deiner eventuell zu beachtenden weiteren Tipps frage ich mal, wozu muss bzw soll es demnächst ein Haus sein?
Ferner wäre relevant zu welchem Anteil des Volumens sollte, müsste finanziert werden?
Wären, sind das mehr als 40 Prozent, rate ich derzeit vom Kauf und vor Allem vor jeglicher Finanzierung ab.
Corona ist derzeit nur ein super organisierter Betrug unter etlichen beabsichtigten. Ich vermute mal, du vermutest bezüglich Corona
einiges mehr als die meisten hier. ;-)

Nicht nur dein Makler hat kaum Ahnung, taugt bezüglich Beratung und was sonst in Sachen Hauskauf anfällt nicht viel.
Alle sonstig Beteiligten haben relativ wenig Ahnung, haben nur das "Fachwissen" das sie zum erledigen ihres Jobs wissen "dürfen". ;-)
Mache doch einfach mal ein paar spezielle Erfahrungen um zu erleben was meist wie abläuft.
Konsuliere eine xbeliebige Bank, frage nach einem Kredit über 50.000 und was dazu beraten wird, inclusive Versicherungsempfehlungen.
Lasse dich nicht mit vorgefertigten Unterlagen, Broschüren abspeisen. Du möchtest handgefertigte Notizen und Tipps, wie an zinsgünstigen
Kredit zu kommen sei. Wochen später gehst du  wieder dorthin, wünschst nun eine Anlageberatung wegen Gewinn bei Euromillion. Wird nachdem
Gewinn gefragt, sagst Du, dafür könntest du dir 3 Häuser im höheren Niveau kaufen. Wirst erleben, dafür sind dann ganz andere Leute zuständig. ;-)
Das wäre ein Beispiel in Sachen fachlicher Kompetenzen, Fachwissen, und was wer in welcher Abteilung nur zu kennen braucht. ;-)

Es gibt nicht nur alle paar Jahre sowas wie Ebloa, Schweinegrippe (die war 2009), Corona und ähnlich gelagerte Betrügereien. Es gibt auch nach
etlichen Jahren immer wieder eine Finanzkrise. Warum es solcherlei regelmäßig gibt, wird nie groß erklärt! Es interessiert sich auch kaum
jemand für solcherlei, nicht nur, weil es sehr Viele nicht verstehen können, oder von Vielen nicht geglaubt werden wird. Weigerung, sowas zu glauben!

Es gilt nicht erst seit Corona die Vorgabe, es sollte nichts hinterfragt, sondern gemacht werden, was angesagt ist!
Wer hinterfragt, ein Querdenker ist, ist ein Störenfried, muss bis aufs Äußerste bekämpft werden. Nicht nur, weil ER/Sie nicht einfach
gewissen Regeln unterwirft, nicht solidarisch ist. ;-)
Hinterfrage doch mal, wieso nehmen alle Regierungen fast weltweit Milliarden Schulden und Insolvenzen in Kauf?
Beachte dabei extrem genau, wo genau (bei wem genau) Schulden gemacht werden, und wer "immer" diese Schulden zu bezahlen hat.
(Wer hatte die 2009 von BRD bezogenen millionenfachen Impfstoffe wohl bezahlt, die anschließend vernichtet wurden, und sowas sollte
der Pharmaindustrie nie wieder passieren, so ablaufen. Deswegen diese ganze weltweite Angstmacherei, nebenbei bemerkt)

Wer also ist immer der Gewinner jeglicher Finanzkrise, jeglichen Schulden machens, und wer "immer" die Verlierer!
Du machst dich sinngemäß schon zum Verlierer, wenn du einen Kredit aufnimmst. Vor allem, wenn längst schon die nächste Finanzkrise
angesagt, jetzt aber wegen Corona in Vergessenheit geraten ist.

Es wird geschickt argumentiert, es würde wegen Corona und angeblich nötigen Maßnahmen Millionen Insolvenzen und Arbeitslosigkeit geben.
Das sind Ablenkungsmanöver, vorgeschobene Sündenböcke, sonst nichts!
Du solltest also aus reiner Vorsicht auf Hauskauf, Kreditaufnahme etc verzichten, bis wieder mehr Klarheit herrscht, wohin die Reise
in die ja bereits negativ angekündigte Zukunft gehen wird. Es heißt doch, nichts wird mehr so sein wie vorher.
Also war vieles längst von langer Hand geplant, was nun rigoros umgesetzt wurde, und teilweise schon zu erleben ist.
Fazit: gehe kein unnötiges Risiko ein, vertraue keinerlei bewussten Lügereien einer sinngemäß betrügenden "überstaatlichen" Organisation.
Ich verabscheue ihre Meinung, doch ich werde mein Leben lang dafür kämpfen, daß sie sie äußern dürfen! (Voltaire)

Offline Mat68

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Re: Fragen zum Hauskauf
« Antwort #3 am: 23. Dezember 2020, 01:35:31 »
@Helmut: Der erste Absatz zum Haus war ganz in Ordnung. Da scheinst Du Dich auszukennen. Nachtspeicherofen ist heute bei einem Neubau wirklich alles andere als Stand der Technik. Aber zum Rest ... da haben wir beide ja etwas Meinungsverschiedenheiten. Ob Immobilienkauf ja oder nein, soll jeder selbst entscheiden, bei jedem ist auch die finanzielle Situation anders. Was sind den Deine Insiderkenntnisse, die wir nicht haben? was planen die "Eliten" finanziell mit uns? woher hast Du diese Kenntnisse? dürfen wir auch daran teilhaben? Auch schön wäre, wenn sich die Threaderöffnerin mal wieder melden würde zum Thema :-)
« Letzte Änderung: 23. Dezember 2020, 22:15:32 von Mat68 »

Offline -Helmut-

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Re: Fragen zum Hauskauf
« Antwort #4 am: 23. Dezember 2020, 14:43:55 »
Meinungsverschiedenheiten sind doch völlig in Ordnung. Meinungsverschiedenheiten haben ihren Ursprung doch auch in unterschiedlichen Kenntnisständen, unterschiedlichen Betrachtungen und genauerem Hinterfragen! Es gibt sehr viele Menschen die selbst nicht mehr weiter denken als nötig. ;-) Sie befinden es als nicht nötig, weil Andere es ja schon vor gedacht und vermittelt haben. ;-)
Nur, solche Gläubige hinterfragen nie, aus welchen Interessen, Absichten gewisse Vordenker es "so" vorgedacht haben.
Nehmen wir zum Beispiel diesen Ralph, der vor einiger Zeit hier publiziert hatte, "man kenne schließlich Helmut etc". Tja, was kennt so einer denn wirklich, realistisch?
So gut wie nix, und das bissel was Er kennt, kennt er durch persönliche Unterhaltungen bei einem Treffen. Das was er sich einbildet, zu wissen, ist so extrem minimal, nur denken solche Leute nicht weiter als sie für nötig befinden. Er weiß zwar, wo ich gearbeitet habe, aber sonst nichts.
Er weiß nicht mal, in welchen Abteilungen, Bereichen ich tätig war, was ich nicht nur technisch drauf habe. Also weiß Er rein gar nichts.

Wundert mich übrigens nicht. Ich fragte mal 35 Kollegen in der Firma welchen Reinverdienst die Firma erwirtschaften wird, pro hergestelltes Produkt.
Nicht ein Einziger hatte konkrete Vorstellungen davon! War denen auch egal, wozu über solcherlei nach denken. ;-)

So, zurück zum Thema. Was weißt du denn vom Geld, von der Geldschöpfung, Finanzierung, Banken? Hast Du dir jemals Gedanken darüber gemacht, versucht zu recherchieren, was da wie abläuft? Wenn ich dir nun Links liefere, die dich aufklären können, wirst du es nicht glauben wollen. Wetten?

https://www.fiala.de/zinsbetrug-mit-system/
https://www.youtube.com/watch?v=hGF3xwMjNCM&persist_app=1&app=desktop&client=mv-google&gl=US&hl=en

Nun denke mal darüber nach, wieso sich Staaten so extrem verschulden können, wie Griechenland, Italien usw. Übrigens ist Deutschland sinngemäß auch schon pleite, Frankreich noch mehr. Nur diese Finanzminister rechnen ja gerne anders, sehen es im Verhältnis zu allen anderen hoch verschuldeten unkritischer. ;-)

Das wirft nun wieder die Frage auf, wo genau haben denn diese weltweit verschuldeten Länder diese Schulden. An wen, hätten sie denn diese Schulden zu zahlen? Na? Hast du die Ermordung von Kennedy vergessen, oder hattest du keine Kenntnisse, warum der ermordet wurde? Der wollte damals schon den privaten Dollar, also den Dollar einer privat geführten Bank abschaffen, durch einen nationalen Dollar ersetzen.

Zurück zur Hinterfragung, wie Geld entsteht, mit welchen Betrügereien großen Stiles die Welt sinngemäß kaputt gemacht wird. Bis wann war angeblich der Dollar durch Gold gedeckt? Wann wurde dieser Betrug auffällig und geändert? Als der damalige franz. Präsident damals nach Amerika flog und seine angeblich in Gold angelegten Finanzen haben wollte!

Wieso gibt es alle paar Jahre eine so genannte Finanzkrise? Wenn du wüsstest, mit welcherlei Tricksereien sich die Reichen und vor allem Superreichen immer wieder die Taschen voll machen, wäre es dir verständlicher. ;-) Nur warum solltest Du dir, oder der Typ hier der sich Ralph nennt darüber Gedanken machen? Es ist doch lohnenswerter, sich über einen Typen namens Helmut Gedanken zu machen. ;-)

So, nun habe ich dir etliche Denkanstöße gegeben. Bist du nun zufriedener, siehst du nun etliche Dinge anders, oder versuchst selbst mal viel mehr zu hinterfragen? Okay, es gilt zu bedenken, wenn man etliches tiefergehend hinterfragt, bekommt man oft Einblicke, Erfahrungen die nicht leicht zu verarbeiten sind. Da kann manches ganz schön ans Gemüt gehen, wenn man oft erkennen kann, wo überall betrogen wird. Oder besser ausgedrückt, sich etliche Personen geschickter die Taschen voll machen, indem Sie andere bewusst dumm halten, bzw ihnen erschweren an gewisse Informationen zu kommen. ;-)
Alles hat System! Sogar jegliche Ausbildung, jegliche Lehrmeinung. ;-)

Nachtrag: https://www.ardmediathek.de/swr/video/odysso-wissen-im-swr/wer-profitiert-von-der-abschaffung-des-bargeldes/swr-fernsehen/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzEzNjM0MTI/
« Letzte Änderung: 23. Dezember 2020, 15:47:30 von -Helmut- »
Ich verabscheue ihre Meinung, doch ich werde mein Leben lang dafür kämpfen, daß sie sie äußern dürfen! (Voltaire)

Offline Ralph

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Re: Fragen zum Hauskauf
« Antwort #5 am: 23. Dezember 2020, 15:08:34 »
Immer schön persönlich werden gell Toyotafan / Helmut....
Dieser Typ nennt sich nicht nur Ralph - er heißt seit 56 Jahren so.
Und ja - seit vielen Jahren interessiert es mich nicht mehr was Du so von Dir gibst.

Und vielleicht lag ich ja letztens falsch als ich gegen eine Schreibpause von Dir gestimmt habe.
Wünsche Allen erholsame, ruhige und friedliche Feiertage und einen guten Rutsch.

Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.  Curt Goetz

Offline -Helmut-

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Re: Fragen zum Hauskauf
« Antwort #6 am: 23. Dezember 2020, 15:33:11 »
Erkläre mal, ob du überhaupt noch normal antworten kannst. ;-)
Du wirfst mir vor, persönlich zu werden, obwohl genau Du solcherlei "Angewohnheiten" hast und deutlich genug gezeigt hast?
Du hast doch sinngemäß abfällig deinen Kommentar abgegeben, man kenne schließlich diesen Helmut!
Du denkst nicht mal selbst darüber nach, welches Bild du hier vermittelst. ;-) Glaubst wohl, merkt eh keiner?

Siehste, nun habe ich dich genau auf deine negativen, persönlichen Eigenschaften aufmerksam gemacht, die du dir oft bewusst leistest!
Und schon kommt wieder keinerlei Einsicht von dir, sondern wieder mal deine übliche Art zu kommentieren.

Wer hat eigentlich meinen damaligen Link einfach gelöscht und sich angemaßt, beurteilen zu können was richtig und falsch ist?
Wieso spielen sich hier einige als Richter auf, oder löschen einfach etwas, was ihnen nicht gefällt, nicht zusagt, oder ihrem Empfinden von politikal Correctness nicht entspricht? Wer maßt sich an, beurteilen zu können was richtig und was falsch ist?
Alles hat ausnahmslos zwei Seiten! Etliche wollen nur eine Seite sehen, betrachten!
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Online moni

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Re: Fragen zum Hauskauf
« Antwort #7 am: 23. Dezember 2020, 15:39:20 »
Ich schließe mich Ralph an (wow, schon 56 Jahre heißt Du so?  :respekt:) und wünsche allen schöne Festtage und eine guten Start in ein schönes, aber vor allem verschwörungstheorienfreies Jahr 2021!  :zwinkern:
moni

Offline Schnaeggschje

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Re: Fragen zum Hauskauf
« Antwort #8 am: 23. Dezember 2020, 18:12:47 »
N´abend  :)

zuerst einmal Danke an Mat68 und Helmut für die Beantwortung und Tips meiner Fragen :-)
Zwischenzeitlich habe ich mich gegen dieses Haus entschieden, weil mir zuviele Kleinigkeiten nicht passten.
Viele meiner Fragen konnte/wollte der Makler nicht beantworten, die Heizsituation empfand ich ebenfalls nicht als sonderlich prickelnd und im Ganzen hatte ich letztendlich kein gutes Bauchgefühl bei der Immobilie.

Nichts desto trotz werde ich mich weiter umschauen, so daß mir eure Tips schon weiterhelfen.
Danke dafür.

@Mat68: Der Zinssatz liegt bei der CM bei 0,9 % und in D bei der KSK wären es 1,4%, wobei man mir sagte, dass die KSK grundsätzlich 0,5 % mehr verlangt wenn das Objekt in F finanziert werden soll.
Versicherungen verlangen beide.
Von daher ist die Entscheidung recht klar wer das Rennen machen wird wenn es soweit kommt.

Zum Thema Corona werde ich mich hier nicht mehr äussern. Da gibt´s mir zuviel Anfeindungen und Unsachlichkeit, wobei ich damit NICHT unser letztes Gespräch meine. Das war absolut ok.

Ansonsten wünsche ich allen noch ein frohes Fest :-)

Viele Grüße
Schnäggschje



Offline Mat68

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Re: Fragen zum Hauskauf
« Antwort #9 am: 23. Dezember 2020, 22:19:49 »
Zitat
@Mat68: Der Zinssatz liegt bei der CM bei 0,9 % und in D bei der KSK wären es 1,4%, wobei man mir sagte, dass die KSK grundsätzlich 0,5 % mehr verlangt wenn das Objekt in F finanziert werden soll.
Versicherungen verlangen beide.
Von daher ist die Entscheidung recht klar wer das Rennen machen wird wenn es soweit kommt.

Darf ich fragen, bei wie viel Prozent Eigenkapital und auf wie viele Jahre ist der Zins fix? in Frankreich wird üblicherweise (es gibt ein paar Ausnahmen) innerhalb der Zinsbindefrist komplett getilgt, meist maximal innerhalb von 25 Jahren. Das wäre beim Vergleich interessant, ebenso was jeweils die Versicherung kosten würde.

Offline Schnaeggschje

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Re: Fragen zum Hauskauf
« Antwort #10 am: 25. Dezember 2020, 12:31:23 »
Hallo Mat68,

du hast eine PN :-)

Offline Marco

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Re: Fragen zum Hauskauf
« Antwort #11 am: 28. Dezember 2020, 13:54:48 »
Wer hat eigentlich meinen damaligen Link einfach gelöscht und sich angemaßt, beurteilen zu können was richtig und falsch ist?
Wieso spielen sich hier einige als Richter auf, oder löschen einfach etwas, was ihnen nicht gefällt, nicht zusagt, oder ihrem Empfinden von politikal Correctness nicht entspricht? Wer maßt sich an, beurteilen zu können was richtig und was falsch ist?
Alles hat ausnahmslos zwei Seiten! Etliche wollen nur eine Seite sehen, betrachten!

Der Link wurde vom Mod-Team entfernt.

Wir, die Mods und ich als Betreiber, maßen uns nicht an zu beurteilen was richtig oder falsch ist. Wir entscheiden allerdings nach bestem Wissen und Gewissen im Sinne aller Teilnehmer, was hier her gehört und was nicht.

Auch weiterhin behalten wir uns vor Links zu löschen, die nichts mit den Themen hier zu tun haben, ebenso wie Links zu radikalem Gedankengut, Aufrufe zu Gewalt, Straftaten o.ä.

Damit hoffe ich, ist das Thema abgeschlossen. Beschwerden dazu bitte per PM an mich.

Viele Grüße,
Marco