Finanzierung Hauskauf Frankreich über deutsche Bank - hat jemand Tipps?

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Offline Salmo

Hallo,

kann jemand eine deutsche Bank nennen, die auch einen Hauskauf in Frankreich finanziert?
Saarland....
Im Voraus Vielen Dank!

Hallo,
ich helfe dir gerne weiter.
Sofern du eine Bestandsimmobilie erwirbst und keinen Neubau kannst du zur Kreissparkasse Saarlouis oder zur SaarLB. Neubauten machen beide nicht. Bei der Kreissparkasse Saarlouis ist das Darlehen nach deutschem Recht i.V.m. frz Recht wegen der Hypothek. Die SaarLB wickelt aufgrund ihrer Expertise direkt alles nach frz. Recht ab.
Solltest du das Objekt in Frankreich über freie Grundschulden in Deutschland absichern wollen, kannst du natürlich zu jeder x-beliebigen deutschen Bank.
Ich würde zum Vergleich dennoch auf eine frz. Bank gehen um zu vergleichen. Vom Zinssatz sind diese oft günstiger, da deutschansässige Banken einen Zinsaufschlag tätigen, da die Finanzierung im Ausland ist!!
In Creutzwald gibt es viele Banken, auch deutschsprachige Berater falls erforderlich. Für weitere Infos einfach melden.

Gruß

Offline Eliott

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Als wir damals verglichen haben, waren die Deutschen um einiges teurer (Zins)
mit der Begründung dass eine ausländische Immobilie abzusichern erheblichen Mehraufwand bedeutet.

Offline Ralph

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ich kann auch nur dazu raten in F zu finanzieren....da ist die Absicherung deutlich besser.
Davon abgesehen das bei uns keine deutsche Bank wirklich eine Immobilie in F finanzieren wollte vor 17 Jahren.
Gut - im Saarland hatten wir nicht gefragt. Aber BaWü ging gar nichts.

Offline Bingo

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In F kann man auch ohne Probleme einen Kredit vorzeitig tilgen. Obendrauf malen sie Dir nicht alles rosa, sondern sagen, was geht und was nicht.
In D wird so gut wie alles finanziert, Hauptsache der Rubel rollt für die Bank.
 

Hallo Salmo,
kann jemand eine deutsche Bank nennen, die auch einen Hauskauf in Frankreich finanziert?
Wir haben hier finanziert.
www.lbbw.de/
Gebe den Foristen aber recht, dass die Finanzierung u.U. in F günstiger ist.
Gruß
der Saarbrücker

Offline Salmo

das Ding ist halt, daß in Frankreich das Abschließen der "assurance emprunteur" obligatorisch ist...und da kann man locker noch einen Hunderter im Monat dazurechnen...(natürlich abhängig von der Höhe des Kredits)

Die Versicherung kostet je nach dem ca. 0,1 bis 2% der Kreditsumme bzw. je nach Vertrag der Restschuld. Wie viel % man zahlt hängt vom Alter und Gesundheitszustand ab. Man kann auch eine Versicherung bei einer anderen Gesellschaft nehmen als von der, wo man den Kredit her hat. Ich persönlich mache keine Werbung für eine Bestimmte. Ich würde aber eine empfehlen, die möglichst wenig Gesundheitsfragen stellt, weil im Schadensfall haben sie weniger "Angriffsfläche" um nicht bezahlen zu müssen. Manche Versicherungen fragen nur, ob man in den letzen 5 Jahren etwas größeres wie eine OP oder langwierige Behandlungen hatte. Andere wollen jeden Schnupfen wissen und wehe man vergisst mal eine Kleinigkeit, versuchen sie später im Schadensfall darau seinen Strick zu drehen. Ansonsten ist so eine Versicherung eine gute Sache. Normalerweise ist Tod des Kreditnehmers bzw. der Kreditnehmer sowie Arbeitsunfähigkeit versichert. In Deutschland braucht man das je nach Bank nicht, aber im Fall der Fälle hat man ein sehr großes Problem.

Offline Salmo

www.lbbw.de/

Habe dort angerufen...die finanzieren micht mehr im Ausland....

Offline Eliott

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Ich kann die französischen Banken nur empfehlen.
Wir haben viel bessere Konditionen als in Deutschland bekommen, alleine schon die Sondertilgungen und vieles mehr.
Der Zins war natürlich auch viel besser.
Außerdem ist das Verbraucherschutzgesetz in Frankreich besser, erkennt man schon daran dass die Lebensversicherung Pflicht ist, früher war sogar mal so eine Art Arbeitslosenversicherung pflicht.

Einziger Wehrmutstropfen, man muss sich halt hinsetzen und den Kreditvertrag durchackern, kann wenn man kein fr. kann sehr mühsam sein.

Re: Finanzierung Hauskauf Frankreich über deutsche Bank - hat jemand Tipps?
« Antwort #10 am: 26. September 2017, 14:30:13 »
Hallo,

wir sind auch aus dem Saarland und haben alle möglichen Banken abgeklappert.
Die meisten haben direkt abgelehnt, da sie seit Kurzem nicht mehr in Frankreich finanzieren würden. Bei der Sparkasse wäre es möglich gewesen, allerdings nur mit erheblichem Eigenkapital-Einsatz.
Wir sind dann letztendlich zu mehreren französischen Banken (die besten Erfahrungen hatten wir mit der Credit Mutuel und mit der Credit Agricole), allerdings war uns das auch nicht so ganz geheuer und wir haben den Umweg über einen Kreditvermittler gemacht (CAFPI in Forbach), dies hatte allerdings zur Konsequenz, dass sich alles etwas in die Länge zog und natürlich zusätzliche Kosten entstanden sind. Wir hatten auch immer um deutschsprachige Mitarbeiter gebeten und das war überhaupt kein Problem. Generell hatten wir eher das Gefühl, dass uns die Banken in Frankreich "den roten Teppich ausrollen", wo man in Deutschland Kratzfüße machen muss.
Und gerade die Versicherung finden wir genial. Wir zahlen für uns Beide deutlich unter 100 Euro mit 100% Schutz für jeden   und versichert sind Hausrat, Gebäudeversicherung, Rechtschutz, Arbeitslosigkeit, Todesfall, Krankheit (jeder von uns ist zu 100% abgesichert und ab dem 91. Tag springt die Versicherung ein und übernimmt die komplette monatliche Kreditrate)

Bei weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verfügung :-)

Viele Grüße
Ini

 

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