Moin

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Moin
« am: 03. November 2016, 21:41:01 »
Hallo Grenzgaenger,

meine Frau und ich ziehen Ende des Jahres nach Strasbourg in eine Ferienwohnung und suchen von dort aus eine Wohnung; Und ich werde in Deutschland arbeiten.
Das Forum hat mir viele meiner Fragen beantwortet. Danke an dieser Stelle fuer eure Arbeit! :respekt:

Derzeit fuer mich nicht ganz geklaerte Punkte sind Handyvertrag (Prepaid 3GB Blue Internet Flat) und wie weise ich mein Wohnort nach. Ich bekomme kein Bankkonto ohne Wohnungsnachweis (Stromrechnung) oder carte de séjour und auf der anderen Seite keine Wohnung ohne Bankkonto.
Das sieht derzeit fuer mich noch nach einem klasischen Henne vs. Ei-Problem aus.

Gruesse aus Hannover,
sysdef

« Letzte Änderung: 03. November 2016, 22:21:56 von sysdef »

Offline Eliott

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Re: Moin
« Antwort #1 am: 04. November 2016, 05:33:08 »
Hi,
dann schau mal nach einer anderen Bank.
Bei mir war das gar kein Problem ein Konto mit deutscher Adresse zu eröffnen.

Grüße

Re: Moin
« Antwort #2 am: 13. November 2016, 12:58:29 »
Bei mir war das gar kein Problem ein Konto mit deutscher Adresse zu eröffnen.
Hallo Eliott,

danke fuer die Information!

Ich denke das geht am besten vor-Ort nach dem Umzug in die Ferienwohnung als ueber eine Distanz von 550km.

Kannst du mir sagen, welche Bank das war?

Gruesse aus Hannover,
sysdef

Offline Eliott

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Re: Moin
« Antwort #3 am: 13. November 2016, 13:25:32 »
Caisse d'epargne

Aber bei einer Distanz von 550 km bekommst du glaube ich bei keiner Bank ein Konto.

Kommt aber auch sehr auf den örtlichen Bankdirektor an.

Offline edgard

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Re: Moin
« Antwort #4 am: 21. November 2016, 11:12:10 »
Moin von einem Ex-Norddeutschen!  :winkerwinker:
Gibt es denn für die FeWo einen Vertrag? Evtl reciht der schon zumindest provisorisch aus.
Ohne persönliche Vorstellung (mit Termin) geht in F nicht viel... dafür aber deutschsprachig.
Ich habe mein Bankkonto damals (2010) bei der Societe Generale bekommen - als kostenloses Basiskonto nur fürs Internet, alles andere lieft zu der Zeit übers deutsche Konto (das haben wir heute noch...)

Wollt Ihr direkt in Strasbourg wohnen?
Muß das frz. Konto wirklich jetzt sofort sein?
Ich würde ggf. warten bis Ihr eine feste Wohnung gefunden habt.
Immer mal wieder bei www.leboncoin.fr reinschauen....

Gruß aus Oberhoffen-sur-Moder,

Edgard
Sapere Aude!

Re: Moin
« Antwort #5 am: 22. November 2016, 13:13:01 »
Hallo,

Spielt das mit SEPA denn wirklich noch eine Rolle, ob man ein deutsches oder französisches Konto angibt?

Viele Grüße,
Frank

Offline edgard

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Re: Moin
« Antwort #6 am: 22. November 2016, 15:13:21 »
Salü,

wohl ja!
Bei der D-Frz. VHGS / UP Pamina mußte ich weiter unser deutsches Konto eingeben weil sie (warum auch immer) vom französischen den Beitrag nicht einziehen können(konnten).

Ob jetzt eine frz. Firma einen Betrag von einem Konto in D holen kann wäre mal eine Nachfrage wert.
Einen RIP nach D zu schicken klappt definitiv nicht...  :zwinkern:

Grüßle,

Edgard
Sapere Aude!

Re: Moin
« Antwort #7 am: 22. November 2016, 16:21:40 »
Salü,

Der RIP ist ja auch nicht die IBAN, sondern das alte System mit code guichet etc., oder? Naja, wundern würds mich ja nicht. Jetzt muss man immer mit den langen IBANs rummachen, den Nutzen, dass sie europaweit funktionieren, hat man dann aber doch nicht. Na prima.

Viele Grüße,
Frank

Re: Moin
« Antwort #8 am: 22. November 2016, 16:46:29 »
Hallo Fabo12,
RIB hat nichts mit IBAN zu tun.
Wieso muss man mit den langen IBANs rummachen? Kopieren und einfügen.
Die Transaktionen von D nach F und von F nach D gehen seit IBAN einfacher. Der Nutzen besteht innerhalb Europas, für andere Länder wird zusätzlich noch BIC gefordert.
Gruß
Saarbrücker
« Letzte Änderung: 23. November 2016, 11:32:52 von Saarbrücker »

Re: Moin
« Antwort #9 am: 22. November 2016, 19:08:13 »
Banktechnisch gibt es einen Riesen-Unterschied zwischen Überweisung und Abbuchung.
Überweisung geht mittels IBAN einfach von einem EU-Land ins andere.
Aber bei Abbuchungen sind die nationalen Systeme nicht unbedingt kompatibel.
Das in D weit  verbreitete und übliche Lastschriftverfahren, Belastung und 6 Wochen lang Widerspruchsrecht, kennen die F- Banken überhaupt nicht. Da muss man vor der Abbuchung widersprechen, nachher geht nicht. So was gibt es zwar auch in D, ist aber eher selten.
Das ist die Erklärung warum Lastschriften von D nach F und umgekehrt generell (noch) nicht funktionieren.

Auf die ursprüngliche Frage von sysdef  „wie ein Konto in F bekommen ohne Wohnsitz in F?“  empfehle ich, Crédit Mutuel zu kontaktieren. Per Mail oder Telefon, egal, in Grenznähe findet sich immer jemand, der deutsch spricht. Und man kann mit ihm reden, mit dem einen mehr mit  dem anderen weniger. Da probiert man aus.
So geht nach meinen Erfahrungen Frankreich. Und am Ende hat man sein Konto.

Re: Moin
« Antwort #10 am: 22. November 2016, 19:28:35 »
Ah ok. Danke für die Aufklärung. Vielleicht lässt sich der Vermieter ja auch auf einen Dauerauftrag ein statt Abbuchung. Das müßte dann ja von einem deutschen Konto gehen.

RIP hat nichts mit IBAN zu tun.
Wieso muss man mit den langen IBANs rummachen? Kopieren und einfügen.

Naja, die IBAN berechnet sich in FR aus dem RIP, ähnlich wie in DE aus BLZ und Kontonummer.
Wenn man die IBAN halt nur in Papierform hat, finde ich das irgendwie unhandlicher als die alten kürzeren Nummern. Ja, ich weiss, ist auch eine Prüfziffer drin und in sofern sogar sicherer. Prinzipiell finde ich SEPA ja natürlich auch einen großen Fortschritt zu früher. Nur schade, dass es dann grenzüberschreitend doch noch solche Limitationen gibt.

Offline edgard

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Re: Moin
« Antwort #11 am: 23. November 2016, 09:58:52 »
Moin,

Danke "pifolog" für die Erläuterung.
RIB ist nichts anderes als ein Zettel mit der Bankverbindung drauf.
Auf meinem steht beides - alte und SEPA-Bezeichnung.

Anders als in D haben meist auch kleinere Orte mindestens eine Bankfiliale; es lohnt sich also zu Vergleichen...
Die Versicherungen die über die Banken angeboten werden sind nach meiner Erfahrung nicht wirklich günstig; wir haben unsere Versicherungen bei der AXA  auch weil eine Agentur in der Nähe.

Grüßle,

Edgard
Sapere Aude!

Offline Ralph

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Re: Moin
« Antwort #12 am: 23. November 2016, 17:29:32 »

Das ist die Erklärung warum Lastschriften von D nach F und umgekehrt generell (noch) nicht funktionieren.


Ich habe 2 regelmäßige Lastschrifteinzüge von Deutschen Firmen auf mein franz. Konto.
Das funktioniert sehr gut.
Ausgerechnet der Deutsche Tierschutzbund schafft es jedoch nicht meinen Mitgliedsbeitrag einzuziehen.

Auch geschäftlich haben wir einen französchischen Lieferanten der unsere Rechnungen in Deutschland per
Sepa B2B Mandat einzieht.

Re: Moin
« Antwort #13 am: 23. November 2016, 21:25:51 »
Ja klar, Sepa B2B funktioniert, aber nur zwischen Firmen.

Im Privatbereich, um den es hier geht, sieht es anders aus.
Da hat die EU zwar Sepa B2C erschaffen, ein spezielles Einzugsverfahren, das jedoch weder mit dem deutschen noch dem französischen kompatibel ist und daher zusätzlich implementiert werden muss. Dazu mit eigenen Regelungen und z.B. speziellen Nachteilen für die nationalen Zahlungsempfänger. Abweichend vom bisher Üblichen müsste der deutsche dann seine Sepa-Kunden vor jeder Abbuchung extra informieren (wie in F üblich) und der französische sich auf eine 8-wöchige nachträgliche Widerspruchsfrist einstellen (was er nicht kennt).
Auch Banken müssten umstellen und mit 2 unterschiedlichen Verfahren arbeiten.

Es sieht so aus, als wollten die Hauptprotagonisten sich das nicht antun. Da bleibt jeder so lange es geht bei seinem alten System.

Offline Ralph

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Re: Moin
« Antwort #14 am: 24. November 2016, 00:04:20 »
wie bereits geschrieben - ich habe 2 Lastschrifteinzüge von D auf meinem französischen Konto jeden Monat.....(Privat)

 

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