Krankenversicherung

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Re: Krankenversicherung
« Antwort #30 am: 29. Mai 2015, 15:05:11 »
Hallo,

Da hab ich Dich sogar überholt. Bei mir hat das Schreiben von der KVG nur 10 Tage gebraucht. Ich habe allerdings nichts vorab per e-Mail bekommen. Hat dann so aber bei mir auch für den 01.06. gereicht.

Viele Grüße,
Frank

Re: Krankenversicherung
« Antwort #31 am: 01. Juni 2015, 08:26:24 »
Moin Zusammen,
mal an die Bertroffenen, seit Ihr alle zur Helsana?
Welche Versicherung stand sonst noch für uns offen?
Danke für die Info und Gruss
Micha

Re: Krankenversicherung
« Antwort #32 am: 01. Juni 2015, 16:23:17 »
Hallo,

Ich hab den Vertrag auch bei der Helsana Progrès gemacht. Alternativen wären denk ich alles das hier gewesen:
http://www.priminfo.ch/praemien/praemien_eu/EU.pdf, Seite 30

Viele Grüße,
Frank

Re: Krankenversicherung
« Antwort #33 am: 01. Juni 2015, 16:44:42 »
Hallo Frank,
Danke Dir,bin auch bei Helsana gelandet,so wie wohl die meisten.
Gruss
Micha

Re: Krankenversicherung
« Antwort #34 am: 24. Juli 2015, 02:24:07 »
Hallo zusammen,

ich lebe auch in Frankreich und arbeite in der Schweiz. Versichert bei ich ebenfalls bei der Helsana. Soweit so gut.
Hier schrieb weiter vorne jemand, dass man mit dieser Lösung "gut schlafen" kann, weil man keine Angst haben muss, dass die Beiträge zur CPAM steigen und man ggf. noch CSG pflicht wird. Ich bin mir diesbezüglich leider aber nicht ganz sicher. Hintergrund ist der: wenn die Schweiz die Masseneinwanderungsinitiative so umsetzt wie es im Text steht, müssten die bilateralen Verträge mit der EU gekündigt werden. Oder aber die EU würde diese Verträge kündigen. Nun funktioniert aber dieses Krankenversicherungsmodel nur, solang die bilateralen Verträge in Kraft sind. Laut diesen Verträgen reicht es nämlich, wenn man am Arbeitsort gesetzlich versichert ist (KV nach KVG (LAMaL) ist defacto gesetzlich), wird man auch im Wohnland per Formular E106 gesetzlich versichert und hat seine Schuldigkeit in Bezug auf Krankenversicherungspflicht im Wohnland erledigt und man ist nicht beitragspflichtig im Wohnland. Das ist EU Recht und wurde im Bereich der Sozialversicherung von der Schweiz so übernommen durch die bilateralen Verträge 1 bzw. das Personenfreizügigkeitsabkommen. Wenn das nun 2017 gekündigt wird, würde das rein theoretisch bedeuten, dass wir in Frankreich uns bei der CPAM zu den dortigen, dann geltenden, Konditionen versichern müssten. Heißt also, wir wären ggf. ab 2017 sehr wohl von möglichen Erhöhungen betroffen und ggf. vom CSG. Wobei laut meinem Verständnis dürfen ausländische Einkommen nicht mit einem CSG belastet werden, auch nicht wenn man gesetzlich versichert in F ist. In diesem Falle dürfen nur Beiträge erhoben werden, aber eben keine allgemeine "Sozialsteuer", allerdings ist das juristisch sehr komplex und ich bin kein Jurist. Es könnte aber auch sein, dass 2017 die UMP die Wahlen gewinnen und man sich wieder privat in Frankreich als Grenzgänger versichern lassen kann.

Ich hoffe ich habe euch nicht zu sehr verwirrt mit meinen Gedankenspielen :-). Jedenfalls konnte mir bisher noch niemand eine Antwort auf meine Fragen geben. Weder die KVG in der Schweiz, noch die Helsana. Beide antworteten mir per Email in etwa sinngemäß: Das ist Sache der Politik, aktuell sind die bilateralen in Kraft und was in Zukunft ist weiß niemand ...

Es könnte natürlich auch sein, dass die bilateralen Verträge gekündigt werden, aber im Bereich Sozialversicherung/Krankenversicherung das aktuelle Abkommen bestehen bleibt oder ein neues Abkommen das ähnlich ist wie das aktuelle, abgeschlossen wird. Aber auch das weiß niemand.

Grüsse

Re: Krankenversicherung
« Antwort #35 am: 17. August 2015, 16:41:31 »
Hallo liebe UserInnen,

ich verfolge Euren Thread schon eine Weile mit viel Interesse :) Für Frankreich hätte ich aktuell noch einen Tipp in Sachen Krankenversicherung, da sich dort das System der Krankenzusatzversicherungen (mutuelle d'entreprise) zum 1. Januar 2016 ändert. Vor allem Angestellte sind davon betroffen. Wer sich vorab auf Deutsch informieren möchte, kann gerne hier kostenlos reinschauen:
http://www.finanzen.de/krankenversicherung/krankenzusatzversicherung/gesetzliche-krankenzusatzversicherung-frankreich

LG Claudia

Offline Ralph

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Re: Krankenversicherung
« Antwort #36 am: 18. August 2015, 11:57:13 »
dürfte aber nur wenige von uns betreffen....da kaum einer in Frankreich arbeitet.
Und die anderen haben in der Regel eine private Zusatzversicherung.

Du arbeitest nicht zufällig bei einer Versicherung ? :-)
Sorry - aber erster Beitrag mit Link auf Versicherung ist schon sehr offensichtlich...
Und dann passt Dein Tip überhaupt nicht zu diesem Thread, bei dem es um Krankenversicherungen für französische AN in der Schweiz geht.
« Letzte Änderung: 18. August 2015, 12:05:10 von Ralph »

Re: Krankenversicherung
« Antwort #37 am: 12. Juli 2016, 11:33:39 »
Hallo zusammen,

Nach über einem Jahr scheint sich die Sache jetzt aufzulösen, erfreulicherweise zu Gunsten der Versicherten, wofür man wohl eher den Schweizer Behörden dankbar sein muss als den Französischen:

Offizielle Info hier:
https://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=62581

Und das hier auf den einschlägigen frz. Grenzgängerseiten:
http://frontalier.moncoachfinance.com/2016/07/cmu-lamal-signature-dun-accord-franco-suisse-enfin-le-bout-du-tunnel-pour-les-frontaliers-double-affilies-12068.html
http://www.cdtf.org/nouvel-accord-franco-suisse-du-8-juillet-pour-lassurance-maladie-des-travailleurs-frontaliers/

Viele Grüße,
Frank

Re: Krankenversicherung
« Antwort #38 am: 12. Juli 2016, 19:53:44 »
Hallo Frank,
danke für die Links,dann kann man nun wohl ohne Gefahr den E106 abschicken,hoffe ich col.
LG Micha

Re: Krankenversicherung
« Antwort #39 am: 13. Juli 2016, 18:13:08 »
Hallo Micha,

Damit würde ich ehrlich gesagt noch ein bisschen warten. Die Minister haben das Abkommen gerade unterzeichnet. Bis die CPAM in Colmar die genauen Anweisungen erhalten hat, wie zukünftig vorzugehen ist, werden sie sicher vorerst weitermachen wie bisher. Und da Ferienzeit ist, wird das bestimmt auch noch dauern.

Viele Grüße,
der Kembser

Re: Krankenversicherung
« Antwort #40 am: 14. Juli 2016, 07:33:42 »
Ja, ich würd an Deiner Stelle auch besser noch bis zum 1. Oktober warten. Die einjährige Übergangsphase wird dann starten. Und selbst wenn man die verstreichen lässt, wird man Ende 2017 automatisch in der Schweiz versicherungspflichtig.

Es fällt schwer zu erkennen, was die frz. Delegation da als Verhandlungserfolg betrachtet. Es ist 100% die Schweizer Linie, was man schon vor einem Jahr so hätte akzeptieren können. Wie auch immer, letztlich gut für uns  :)

Viele Grüße,
Frank

 

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