Elterngeld

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Offline GG

Elterngeld
« am: 25. März 2013, 19:19:43 »
Hallo, ich weiss nicht mehr weiter. :-[
Mein Mann und ich wohnen in Frankreich, arbeiten beide in Deutschland (Saarland).
Wir erwarten anfang August unser 1. Kind.
Ich habe jetzt schon einiges gelesen über Elterngeld, Kindergeld....Aber das is alles trotzdem noch total verwirrend.
Nun...
Muss ich obwohl ich mein Elterngeld in Deutschland beantrage, auch einen Schein in Frankreich anfordern oder sonstiges ausfüllen in Frankreich?
Mein Nachbar hat uns da schon etwas geholfen und bei der Familienkasse in F angerufen. Die haben mir nen Stapel Formulare gesendet... ( Declaration de ressource....)
Muss ich das alles ausfüllen oder kann ich nicht fragen ob ich einfach ne Bescheinigung bekomme, nichts aus Frankreich zu erhalten?
Oder bekomm ich in Deutschland Eltern und Kindergeld und trotzdem von Frankreich dieses "Erstaustattungs-geld"?

Ich weiss echt garnix mehr   :anixwissen: . Wäre froh es kann mir jemand helfen.

Re: Elterngeld
« Antwort #1 am: 25. März 2013, 22:27:16 »
Hallo!
Ich hoffe, ich kann mich noch richtig erinnern  =D. Also: Elterngeld - Unterlagen (Antrag auf Elterngeld + Bescheinigung des Arbeitgebers + Gehaltskopien + eine Gehaltskopie meines Mannes als Nachweis, dass er auch in D arbeitet) habe ich persönlich in Karlsruhe abgegeben. Ca. 10 Tage später wollten sie einen Nachweis von mir haben, dass ich keine Leistungen aus FR bekomme. Bin dann nochmal hin, habe nochmal alles prüfen lassen und eine Woche später war mein Bescheid und Geld da.

Für Kindergeld aus D brauchst Du zwei gelbe Formulare von der CAF (irgendwas mit 4xx). Auf einem brauchst Du, meine ich, Unterschrift von Mairie. Die Formulare bekam ich glaube ich direkt von der Kindergeldstelle in D. Das Formular für Kindergeld kannst Du direkt ausdrucken, ausfüllen und ausfüllen lassen (Arbeitgeber) und hinschicken
http://www.arbeitsagentur.de/nn_26666/zentraler-Content/Vordrucke/A09-Kindergeld/Publikation/Formulare-Kindergeld.html    - Du brauchst dann "Antrag auf deutsches Kindergeld / Ausland (KG51)".

Es ist relativ viel Papierkram, aber machbar  ;), und einmal im Jahr wollen sie den Krempel vom Arbeitgeber nochmal.

Viele Grüße
Salbei

und schöne Schwangerschaft

Offline GG

Re: Elterngeld
« Antwort #2 am: 26. März 2013, 09:33:52 »
 :winkerwinker:
Hallo! Vielen Dank für die hilfreiche Antwort.

Noch eine Frage..

"Ca. 10 Tage später wollten sie einen Nachweis von mir haben, dass ich keine Leistungen aus FR bekomme"

Wie heisst dieser Nachweis bzw, muss ich einfach nur zur Familienkasse in F gehen und die Stellen mir das aus?

Was mich auch noch interessiert, ist, ob Ihr euer Kind nach F in eine Kita, Kindergarten Schule schickt und wer dort die Kosten trägt?
Wenn das Kind später in D in die Schule gehen soll, müsste man ja Schulgeld extra bezahlen?! Geht das in Frankreich automatisch, wenn die Kinder hier gemeldet sind, dass Sie dann normal in Kindergarten und Schule gehen können?

(Ich weiss, vllt soll das Kind erst mal auf der Welt sein, aber das sind halt echt viele Gedanken die ich mir da mach. Möchte keinen Fehler machen , auch nicht in der Erziehung. Finde halt schon praktisch, wenn man in dem Land lebt, das es Kind diese Sprachvorteile direkt von Anfang an nutzen kann (sollte).

VLG

Re: Elterngeld
« Antwort #3 am: 26. März 2013, 13:50:45 »
Hallo!

In FR kannst Du eine Geldleistung ( Le complément libre choix d'activité) bekommen, wenn Du das/die Kind/er daheim betreust. Beim 1. Kind sind es 6 Monate, ab dem 2. Kind 3 Jahre. Die L-Bank wollte ausschliessen, dass ich die Leistung beziehe (ich habe 2 Kinder). Da die Leistung kleiner als Elterngeld, haben sie mir geglaubt, dass ich nur Elterngeld beziehe.

Wenn Du  "Le complément libre choix d'activité" beantragst (wenn Elterngeld ausgelaufen ist), braucht CAF alle drei Monate Bestätigungen von der L-Bank (dass sie nichts mehr zahlen) und Kindergeldstelle, dass sie Kindergeld zahlen.

Mein Großer ging mit 14 Monaten für 2,5 Tage in Creche in Beinheim. War am Anfang etwas schwer für uns beide, aber es hat ihm sehr viel gebracht.
Jetzt ist er schon in ecole maternelle und spricht fließend beide Sprachen. Ich würde meine Kinder nicht in D in die Schule schicken.
Sie haben hier die Möglichkeit, bilingual aufzuwachsen. Alle Schulfreunde wohnen hier. Mit wem soll er hier spielen, wenn ich ihn in D zur Schule schicken würde?
Was mache ich, wenn in der Schule Stunden ausfallen? Hier geht er in periscolaire in der Mittagspause und kann auch nach Schule betreut werden.

Für meine Tochter habe ich jetzt eine Tagesmutter, weil wir keinen Platz in Creche bekommen haben.

Für creche (Kita) oder Tagesmutter musst Du zahlen. Creche ist einkommensabhängig, Tagesmutter ist teurer, aber flexibler und einen Teil der Kosten (Sozialabgaben für sie - ich bin quasi ihr Arbeitgeber) übernimmt CAF (habe ich hier gelernt  :doppeld:).

Die ecole maternelle kostet nichts, aber die Mittagsbetreuung. Ist jetzt nicht die Welt, dafür bekommen die Kinder Mittagessen und lieben die Betreuer über alles.
Unsere periscolaire macht aber auch viel ausserhalb der Betreuung, wir haben Halloweenumzug, Nikolausfeier, Faschingsumzug etc. gehabt.

Viele Grüße
Salbei

Offline GG

Re: Elterngeld
« Antwort #4 am: 09. April 2013, 22:43:55 »
Hey Vielen lieben Dank.
Das macht mir Mut.   :doppeld:
Hab nächste woche einen Termin in einer deutschen Kita und in ner französischen.
Die deutsche leiterin meinte , das es schon einige bei Ihr bis 3 Jahren waren und dann in die ecole maternelle gingen und das ohne probleme geklappt hat.
Hab noch so paar bedenken, denn mit 3 Jahren dann in ne französ. Klasse zu kommen....weiss noch nicht. Ich schau mir beides mal an.

Liebe Grüße!!!

Re: Elterngeld
« Antwort #5 am: 12. April 2013, 11:08:14 »
Hallo Giannina,

wäre schön wenn du am Ende verrätst für welche Variante du dich bezüglich der KITA entschieden hast... Sprecht ihr gut französich? Bei uns ist es so das mein Mann gut spricht und ich eher... ääähh... nicht  :anixwissen:

Wir werden unser Kind jetzt erstmal in eine deutsche KITA geben und wahrscheinlich auch auf eine deutsche Schule. Ich habe dabei einfach ein besseres Gefühl. Wäre schön deine Meinung zu lesen wenn du dich entschieden hast.  :laugh:

LG Emily

Re: Elterngeld
« Antwort #6 am: 15. April 2013, 12:07:49 »
Hi, zum Thema Kita. Ich wohne seit Oktober letzten Jahres in Frankreich und mein Kleiner geht nach Frankreich in die KITA (Crèche). Ich würde mein Kind immer wieder in die Crèche nach  Frankreich schicken. Ich kann die Crèche nur loben und die Franzosen auch, was Kinderbetreuung angeht, Hut ab, da müssen wir Deutschen noch viel lernen.

Dein Kind hat die Möglichkeit spielend französisch zu lernen, was ihm in seinem späteren Leben nur Vorteile bringt. Die Crèche ist so flexibel das ist Wahnsinn. Meine deutschen Freundinnen sind immer etwas neidisch, wenn ich von der Crèche erzähle.

Ich würde mir das gut überlegen, so eine Chance bekommt dein Kind nie wieder.

Mein Meinung.

Re: Elterngeld
« Antwort #7 am: 17. April 2013, 09:37:39 »
Hallo,

du hast sicher recht das es eine gute Chance für das Kind ist gleich bilingual aufzuwachsen. Meine Sorge gilt auch nicht der Zeit in der Creche und in der  École Maternelle... das ist ja eine ziemlich harmlose Zeit. Was ich mich frage ist, wie ich mein Kind später beim lernen, vor allem komplizierterer Themen und Fächer richtig unterstütze. Oder wie ich es in der Schule richtig unterstützen und verteidigen kann wenn es Probleme mit Lehrern oder mit Mitschülern gibt. Jetzt kann man sagen, einfach franzöisch lernen. Dabei wird aber leider oft vergessen, dass es nicht darum geht die Sprache so zu beherrschen das es zum Einkaufen und den gemütlichen Plausch reicht. Sondern darum, die Sprache so gut zu beherrschen echte Diskussionen zu führen und nicht nach drei Sätzen den Kopf einzuziehen, weil Muttersprachler dich, wenn sie das wollen, ruck zuck in Grund und Boden reden. Oder darum, komplizierte Zusammenhänge in z.B. Physik Chemie oder auch Geschichte in dieser Sprache zu verstehen UND deinem Kind in dieser Sprache zu erklären. Und dummerweise habe ich ein Leben, das mir zeitlich nicht den Rahmen bietet, mich nur auf das lernen einer Sprache zu konzentrieren. Ich denke Französisch lernt sie auch prima beim spielen mit den Nachbarskinder (und das macht sie ja täglich). Vielleicht nicht schriftlich, aber sprachlich sehe ich da kein Problem. Aber wo es auf die Präsenz der Eltern ankommt, wo ein Kind Hilfe und Unterstützung braucht, sollte man nicht leichtfertig sagen, "das wird schon werden"... da will zumindest ich, wenn es um mein Kind geht, ganz sicher sein, immer und ohne Einschränkungen für sie da sein zu können.
« Letzte Änderung: 17. April 2013, 09:48:35 von Emily1310 »

Offline Alice

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Re: Elterngeld
« Antwort #8 am: 17. April 2013, 10:32:39 »
Hallo Emily,
beabsichtigst du denn nicht, in vielen Jahren, richtig französisch sprechen zu können? Dies nur am Rande, wundert mich aber. Was ich eigentlich sagen möchte, ich glaube du täuschst dich darüber, wieviel Hausaufgaben du mit deinem Kind machen wirst. Natürlich hilft man mal, aber ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass sich Kinder auch sehr gut mit anderen Kindern austauschen und mit diesen oftmals lieber Hausaufgaben machen als mit den Eltern. Auch das Reden mit den Lehrern führt mich zu der Frage, ob du als in Frankreich lebend nicht die Absicht hast, in absehbarer Zeit so französisch zu sprechen, dass du mit den Lehrern reden kannst?
Ich kann mich tobytweety nur anschließen, es ist eine riesen Chance für dein Kind. Ich glaube auch nicht, dass es so einen Freundeskreis in F haben wird wenn es in D zur Schule geht, wie das anders der Fall wäre. Ich finde das sehr unangenehm für ein Kind, die Erfahrung haben wir auch gemacht.
Ich selbst mochte es in Deutschland schon nicht, wenn Ausländer nach Jahren im Land die Sprache nicht sprechen, frage mich dann immer, was machen die dann hier, warum sind sie hier?
Liebe Grüße  :smily: :winkerwinker:
Viele Grüße :-)

Re: Elterngeld
« Antwort #9 am: 21. April 2013, 12:27:58 »
Hallo Emily,
meine Tochter kam für ein Schuljahr mit 5 Jahren in die Ecole Maternelle, da wir zu diesem Zeitpunkt nach F gezogen sind.
Leider hat uns die Zeit gar nichts gebracht, was die Sprache angeht. Wir hatten keine Lehrer, die auch nur ein Wort D sprechen konnten.
Sie hat Lieder, Gedichte usw alles auswendig gelernt ohne zu wissen, was sie da aufsagt oder singt.
Wenn sie mit den Kindern gespielt hat, dann immer fast ohne Sprache.
Dazu kamen dann noch die festen Bring-und Abholzeiten und die Tatsache, dass wir sie jeden Tag über Mittag für 2(?) Std abholen mussten, da die Schule in dieser Zeit geschlossen wurde und sie keine Möglichkeit hatten, den Kindern dort Mittagessen zu geben.
Zur Schule geht sie jetzt nach D. Aber unsere Zeit in F ist so oder so begrenzt und wenn wir in wenigen Jahren wieder nach D ziehen, dann passt das auch wieder.

Ganz ehrlich? Bei meiner jüngsten Tochter ( jetzt 1 Jahr alt) habe ich nicht mehr über die Möglichkeit Ecole Maternelle nachgedacht.
Allein schon aus dem Grund, dass ich wieder arbeiten gehen möchte und mir zusätzlich nicht noch eine Tagesmutter besorgen will, weil es anders gar nicht machbar wäre auf Grund der skurillen Öffnungszeiten (und auch Ferien gibt es alle 7 Wochen 2 Wochen lang, was kein normaler Chef in D mitmachen würde).

LG Anne


Re: Elterngeld
« Antwort #10 am: 21. April 2013, 13:09:55 »
Mein Sohn kam mit 3,5 in ecole maternelle und konnte nach 5-6 Monaten sehr gut französisch. Da ich zu dem Zeitpunkt noch daheim war, holte ich ihn auch in der Mittagspause ab. Inzwischen geht er in der Pause in periscolaire, wo er Mittagessen bekommt und dann spielen kann. Diese Betreuung kann ich auch nach der Schule buchen. Ich kann Deine *Anne* Erfahrungen also nicht bestätigen. Und gerade Kinder lernen Fremdsprachen wahnsinnig schnell.
Und was ein Kind nach der Schule machen? In D wird es abgeholt und kann mit der deutschen Kindern nicht spielen. Kommt dann heim in F und kennt dort kein einziges Kind.
Tagesmutter: ist ein Luxus, aber bezahlbar. Alternativ gibt es für die Kleineren noch Creche.

Re: Elterngeld
« Antwort #11 am: 22. April 2013, 15:42:22 »
Hallo,
also meiner Meinung nach ist es das beste was unseren Kindern hier in Frankreich passieren kann.
Unsere Große 3 3/4 ging mit einem Jahr in die crêche und kam mit 3 in die ecole maternelle und periscolaire.
Ok eine kleine Abneigung gegen die ecole maternelle entwickelt sich schon jetzt bei ihr (ist halt Schule mit auch mal still sitzen) aber im großen und ganzen sind wir sehr zufrieden. Die periscolaire liebt sie und geht dort in der Mittagspause und am Nachmittag ne Stunde nach der Schule hin ( Wir versuchen sie so lang wie Möglich unter französich sprechenden zu lassen). Ebenso in den Ferien, wie jetzt grad wieder und ich finde das Angebot wirklich Mega. Von basteln, backen, kochen, malen, singen, tanzen, theater spielen und und und. Und welches 3 Jährige Kind in Deutschland fährt schon mit einer großen Gruppe in den Zoo, ins Theater oder Freizeitparks. Das ganze Miteinander von großen und kleinen Kindern ist schon bemerkenswert. Unsere Kleine wird mit 1 Jahr dann den gleichen Weg gehen. Also ich kann es wirlich nicht verstehen, wie man an diesem System rumnörgeln kann - es ist halt etwas anders wie man es in Westdeutschland bisher gewohnt war (Mutter bleibt bis 3 Jahre zu Hause oder macht gleich Hausfrau). Aber so langsam kommt man hier halt auch dahinter das Geld verdienen und Kinder nicht immer zusammen passen. Und dann sind Öffnungszeiten einer periscolaire von 6-18 Uhr ja wohl der reine Luxus. Übrigens auch einer der 1. Punkte weshalb wir nach Frankreich auswanderten.

Wegen Elterngeldantrag: Wir sind übrigens direkt zur CAF nach Mulhouse gefahren und haben uns dort direkt bestätigen lassen, das wir keine Bezüge aus Frankreich erhalten. Wir mussten da auch keine Formulare weiter ausfüllen. Der Herr am Schalter gab uns das Papier inkl. Stempel und gut wars.

Grüße

Offline Eric

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Re: Elterngeld
« Antwort #12 am: 22. April 2013, 16:40:13 »

Re: Elterngeld
« Antwort #13 am: 24. April 2013, 09:22:01 »
Zitat
Also ich kann es wirlich nicht verstehen, wie man an diesem System rumnörgeln kann - es ist halt etwas anders wie man es in Westdeutschland bisher gewohnt war (Mutter bleibt bis 3 Jahre zu Hause oder macht gleich Hausfrau). Aber so langsam kommt man hier halt auch dahinter das Geld verdienen und Kinder nicht immer zusammen passen. Und dann sind Öffnungszeiten einer periscolaire von 6-18 Uhr ja wohl der reine Luxus.

Nagut, dann hab wohl nur ich hier die A-Karte gezogen mit der Einrichtung.
Die Periscolaire wird hier erst ab der 1.Klasse angeboten. Ich wäre hier definitiv abhänging von einer Tagesmutter und ich sehe nicht ein, mein ganzes verdientes Geld dann in diese hineinstecken zu müssen :-( Davon ab, hatte ich damals nur 2, die hier einen Platz frei hatten. Eine davon konnte sogar gut Deutsch, aber eine Ohrfeige wenn die Kinder nicht nach ihrer Pfeife tanzten, gehörte da wohl zum Tagesprogramm und die andere konnte leider kein Wort Deutsch und mein Franz. war damals noch schlechter als heute und ich wollte mich halt wenn es um mein Kind geht, schon mit ihr verständigen können.


Zitat
Und was ein Kind nach der Schule machen? In D wird es abgeholt und kann mit der deutschen Kindern nicht spielen. Kommt dann heim in F und kennt dort kein einziges Kind.

Sie geht in eine Ganztagsschule. Nach dem Unterricht hat sie nach der Hausaufgabenbetreuung ein breites Angebot an AG´s mit ihren Mitschülern und Freundinnen. Zusätzlich ist sie in einem Sportverein in dem sie 2 mal die Woche zum Trainig geht, allerdings auch in D.

Für den einen mag es hier so aussehen, als würde ich mich hier in dem Punkt nicht intigrieren wollen aber in Wahrheit ist es nun mal so, dass ich ab Okt wieder arbeiten gehen möchte, mir so keine Gedanken darüber machen muss, ob sie Mittagessen bekommt, die Hausaufgaben gemacht sind und sie nicht Stundenlang alleine zu Hause rumsitzt sondern dann mit dem Bus nach Hause gefahren wird, wenn mein Männe von der Arbeit kommt und das alles ganz ohne Tagesmutter.

Natürlich wird sie weiterhin rüber zu den Nachbarskindern spielen gehen, aber sie spielt halt mit ihnen ohne großartig zu kommunizieren genauso auch auf öffentlichen Spielplätzen...vielleicht ändert sich das ja noch irgendwann, gerade weil sie ja auch Französischunterricht in der 1.Klasse hat ( aber auch mehr oder weniger nur auf spielerische Art und Weise) und wenn nicht, dann gehts für die nächsten 4 Jahre auch irgendwie so.

Lg Anne
« Letzte Änderung: 24. April 2013, 09:23:32 von ***Anne*** »

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Re: Elterngeld
« Antwort #14 am: 24. April 2013, 22:17:00 »
@***Anne***
Nö, liegt wohl am Vornamen - geht mir nicht anders.
Schulzeiten (auf'm Land im Verbund von drei Dörfern) sind morgens und nachmittags je drei Stunden dazwischen 1 3/4 Stunden Pause.
CM1 & CM2 von 8:25 - 11:25 und von 13:10 - 16:10
CE1 & CE 2 von 8:30 - 11:30 und von 13:15 - 16:15
Maternelle  von 8:35 - 11:35 und von 13:20 - 16:25
Es gibt zwar mittlerweile die Möglichkeit die Kinder über Mittag in die Kantine zu geben, allerdings ist mir das mit 5,50 € Pro Nase echt zuviel.
Saublöd ist's hier halt auch, wenn man die Kinder in die Schule bringen will und es dann heißt, sorry Lehrerin ist nicht da, also auch keine Schule. Kommt morgens echt gut an, wenn die Kinder sich darauf gefreut haben, und sie dann doch nicht hin dürfen. Kann auch schon mal sein, dass das Lehrpersonal für mehrere Tage nicht ersetzt wird.
Ohne Auto geht hier auch nichts, wenn der Schulbus mal nicht fährt (z. B. Tour vergessen einzutragen  :mad:) darf man selber fahren.
Ach ja, gestreikt wird leider auch ganz gerne.
Mal sehen, wie das nach meiner Elternzeit funzt (wenn ich alleine an die Sommerferien von acht Wochen denke, graut es mir schon, und dann noch mal acht Wochen über's Jahr in vier Etappen à je 2 Wochen verteilt).
Klar, ich könnte die Kinder auch nach Bouzonville in die Privatschule bringen, nur das kostet nicht gerade wenig (muss man ja auch erst einmal verdienen) und die Fahrerrei hätte ich auch noch jeden Tag an der Backe (bei den heutigen Spritpreisen ist das auch zu beachten).
LG
Anne

 

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