Impfen in Deutschland/Frankreich / gesunde Ernährung unserer Haustiere

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Ich hab jetzt mal ein neues Thema aufgemacht - da können wir uns dann über das Impfen und über die gesunde Ernährung unterhalten. :winkerwinker:

Tollwutimpfung:


Tollwutimpfung ist , wenn man in seinem Land bleibt, KEINE Pflicht!
Will man in ein anderes Land einreisen , ist sie (leider immernoch) Pflicht

Wenn man gegen TW impfen lässt:
1. in Deutschland machen lassen
2. auf 3-Jahreseintrag bestehen (machen leider in Deutschl. noch nicht alle Tierärzte - profitieren ja kräftig von jährl. Impfungen und so wollen sie halt gerne die eine oder die andere (überflüssige) Impfung verkaufen , und dann noch jährlich!!)
3. auf Rabisin (bei Erstimpfung) oder Virbac bei wdh Impfungen bestehen  , beide sind thiomersalfrei!!  Vorher telef. mit TÄ abklären und Impfpass nicht aus der Hand geben (nicht am Empfang abgeben) und VOR (!!) der Impfung sich den Impfstoff zeigen lassen, dass man auch wirkl. den gewünschten bekommt!
Dann auf 3-Jahreseintrag bestehen!

Die deutschen Beipackzettel von ein und demselben Impfstoff, den man auch in Frankr. impft, geben 3-jährige wdh Impfungen an, in Frankr. steht jährl. Impfung (hoffe, dass die Franzosen endlich in der EU ankommen!!

Direkt einschläfern lassen, na ja - wird erzählt!  Quarantäne kann aber schon drohen!!

Welpen müssen 3 Monate (Achtung echte 3 Monate , nicht 12 Wochen!!!  )alt sein, können dann mit Rabisin geimpft werden und bekommen (man muss darauf bestehen - s.o.) den 3-Jahreseintrag.
Besser für die Gesundheit von Welpen ist eine TW Impfung nach der Zahnung, also wenn sie mind. 6 Monate alt sind.

Betr. Kotprobe:  die TiHo Hannover hat kompetente Leute - man schickt ein Röhrchen dorthin (Kot über 3 Tage sammeln - wichtig) und sie prüfen den Kot - falls sie was finden, kann auch auf weitere Befunde getestet werden

Wer sich für Themen rund ums Impfen, gesunde Hundeernährung (BARF = Rohfütterung - statt TroFu, oder Nassfutter) ua interessiert: der/dem kann ich das gesundehundeforum nur warm ans Herz legen.
Viele Grüße, sable12

Re: Impfen in Deutschland/Frankreich / gesunde Ernährung unserer Haustiere
« Antwort #1 am: 09. Oktober 2013, 18:23:27 »
Hallo,

hab meine Antwort auch rüberkopiert :-)

Hier noch Links zur Einfuhr von Heimtieren hüber und rüber:

http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Verbraucherschutz/Reisen-Verkehr/Heimtiere/HeimtiereEinreiseregelung.html

http://www.ambafrance-de.org/Haustiere-Einreisebestimmungen

Im letzen Link steht auch explizit, dass die 3-Jahres-Impfstoffe gegen TW auch in F anerkannt werden. Leider steht da nichts von dem 4-Jahres-Impfstoff, den ich künftig anvisiere... ich will deswegen noch den Zoll kontaktieren.

Ich persönlich würde mittlerweile generell immer ein Einzelimpfstoff einem Kombipräparat vorziehen... und auch nicht (mehr) zeitgleich geg verschiedene Krankheiten impfen lassen (Seuche/Schnupfen/Tollwut), immer nur mit einem Abstand von mind. 1 Jahr, wenn überhaupt.

Was mir in Frankreich zudem immer wieder auffällt... jeder füttert nur Croquettes... selbst jeder TA will dir nur superteure Croquettes andrehen... die Leute hier scheinen echt nicht zu wissen, dass getreidehaltiges Futter wirklich einfach nur minderwertig ist.

Wir hatten ja wie gesagt Giardien... ich hab in einer Strasbourger Tierklinik einen Haufen Geld gelassen für eine Kot"untersuchung" mit bloßem Auge und der Diagnose "allergische Reaktion"... und unnötigen Antibiotikaspritzen... man wollte mir auch gleich ganz exklusive Croquettes andrehen. Gott sei Dank sind wir dann auf strikte Huhndiät (Protein und sonst nix) umgestiegen (selbst gekocht) und später auf Teil-Barf... Trockenfutter (und so manches Nassfutter) = Kohlenhydrate = Futter für Giardien = nix für Katzen.

Interessanter Lesestoff, nicht nur für Hundebesitzer:
http://www.amazon.de/product-reviews/3868822763/ref=dp_top_cm_cr_acr_txt?ie=UTF8&showViewpoints=1

http://www.amazon.de/Hunde-w%C3%BCrden-l%C3%A4nger-leben-wenn/dp/3868822348/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1381337013&sr=8-3&keywords=jutta+ziegler
Sicher liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte, aber das Buch gibt gute Denkanstöße.


Wenn man gegen TW impfen lässt:
1. in Deutschland machen lassen
2. auf 3-Jahreseintrag bestehen (machen leider in Deutschl. noch nicht alle Tierärzte - profitieren ja kräftig von jährl. Impfungen und so wollen sie halt gerne die eine oder die andere (überflüssige) Impfung verkaufen , und dann noch jährlich!!)
3. auf Rabisin (bei Erstimpfung) oder Virbac bei wdh Impfungen bestehen  , beide sind thiomersalfrei!!  Vorher telef. mit TÄ abklären und Impfpass nicht aus der Hand geben (nicht am Empfang abgeben) und VOR (!!) der Impfung sich den Impfstoff zeigen lassen, dass man auch wirkl. den gewünschten bekommt!
Dann auf 3-Jahreseintrag bestehen!

Direkt einschläfern lassen, na ja - wird erzählt!  Quarantäne kann aber schon drohen!!

Welpen müssen 3 Monate (Achtung echte 3 Monate , nicht 12 Wochen!!!  )alt sein, können dann mit Rabisin geimpft werden und bekommen (man muss darauf bestehen - s.o.) den 3-Jahreseintrag.
Besser für die Gesundheit von Welpen ist eine TW Impfung nach der Zahnung, also wenn sie mind. 6 Monate alt sind.

Betr. Kotprobe:  die TiHo Hannover hat kompetente Leute - man schickt ein Röhrchen dorthin (Kot über 3 Tage sammeln - wichtig) und sie prüfen den Kot - falls sie was finden, kann auch auf weitere Befunde getestet werden

Wer sich für Themen rund ums Impfen, gesunde Hundeernährung (BARF = Rohfütterung - statt TroFu, oder Nassfutter) ua interessiert: der/dem kann ich das gesundehundeforum nur warm ans Herz legen.

LG



Hallo, aber bei Virbagen felis RCP-T (Virbac) muss man nach der Erstimpfung nach 1 Jahr erneut impfen lassen laut Beipackzettel, erst dann alle 2 Jahre, nicht 3. So ist es zumindest für Katzen. Außerdem ist das ein Kombipräparat (also bei der Katzenvariante)... der TA dürfte bei Virbac (bei Katzen) entsprechend gar keine 3 Jahre Immunitätsdauer bescheinigen.

Rabisin (Merial) hatte mein TA leider nicht und man kann die Dosen nur in 10er Packs bestellen, daher bestand ich auf Novibac T als 3-Jahres-Alternative.

Bei Novibac T muss man 22 Tage nach der Impfung warten, bis man Hund oder Katze ab einem Alter von 3 Monaten das erste Mal über die Grenze "schaffen" darf, hier der Beipackzettel:
http://portal.dimdi.de/amispb/doc/pei/Web/2603615-palde-20080101.pdf

"Bei Hunden und Katzen wird mit Nobivac T ein wirksamer Impfschutz im Sinne der Tollwut-
Verordnung erreicht, sofern die Impfung
- im Falle einer Erstimpfung mindestens 21 Tage und längstens 3 Jahre zurückliegt und
- im Falle einer Wiederholungsimpfung längstens 3 Jahre nach vorangegangener
Tollwutschutzimpfung durchgeführt worden ist und längstens 3 Jahre zurückliegt."


Eine Wiederholungsimpfung innerhalb der Immunitätsdauer wird leider immer wieder von Tierärzten propagiert mit Verweis auf den Tierärztebund, bei Welpen sogar 2x im ersten Jahr und dann mit 15 Monaten wieder. Ich musste daher bei meinem TA auch auf den 3-Jahres-Eintrag direkt nach der ersten Imfpung bestehen - so wie auch der Hersteller angibt - , ich werde den Teufel tun und das Zeug 3x in weniger als 2 Jahren in sie reinjagen zu lassen. Schlimm genug, dass man es nur für den Grenzübertritt machen lassen muss, auch wenns nur Stubentiger und Couchwölfe sind. Das Problem bei diesen Impfstoffen ist weniger das Konservierungmittel imho, sondern das Aluminium, der Hilfsstoff...

Hier eine Übersicht der meisten Impfstoffe (für Katzen) und ihrer Immunitätsdauer. Ich lasse mittelerweile auch gegen Schnupfen/Seuche gar nicht mehr impfen außer Grundimmunisierung und gut ist (man macht mit dem ständigen Impfen mehr schlecht als gut imho) und Tollwut nur bei den Katzen, mit denen ich über die Grenze muss, da ich keinen Ärger mit dem Zoll will, und auch nicht riskieren will, dass man mir sie wegnehmen könnte oder schlimmeres. Nachdem eine Kollegin am CDG-Airport höllischen Ärger hatte (aus NY kommend), bin ich seeeehr vorsichtig geworden.

http://www.dr-tier.de/aktuelles/vorsorge/katze-wie-oft-was-impfen/

Es gibt mittlerweile also lt dieser Übersicht von 2012 mehrere Tollwutimpfungen von Pfizer, die offiziell 4 Jahre (inoffiziell sicher vieeel länger) halten (Enduracell T, Versifel CVR-T), wobei ich von dem Kombiprodukt für CVR und T (oder von den Kombiprodukten im allgemeinen) wenig halte, zu riskant, dann lieber Einzelimpfstoffe, und die auch nicht gleichzeitig geben. Derzeit läuft bei der EU ein Anerkennungsverfahren für (einen bekannten) Impfstoff, dessen Immunitätsdauer nun pro forma auf 7 Jahre angehoben werden soll. Ich hoffe, die bekommen das auch durch, zumal es kein Geheimnis ist, dass die Impfstoffe durchaus viel länger halten als angegeben, oft lebenslang, besonders wenn kein Infektionsdruck herrscht. Aber... money makes the world go round... die Industrie verdient zu viel dran, am Impfen, und an den Folgeschäden...

Ich muss mich separat noch beim Zoll erkundigen, da mir das Veterinäramt sagte, man würde den 4-Jahres-Pfizer-Impfstoff über das 3. Jahr hinaus nicht anerkennen, ich meine mich aber zu erinnern, dass die Tollwutverordnung vorsieht, dass die Herstellerangaben bzgl Immunitätsdauer sehr wohl gültig sind, d. h. wo 4 Jahre drauf steht sind auch 4 Jahre drin und hier im Merkblatt reden sie nur von "ordnungsgemäße Tollwutimpfung". Entsprechend möchte ich dann auf den 4-Jahres-Einzel-Impfstoff umsteigen - nach dem Motto "so wenig wie möglich..."

http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/Reisen-nach-Deutschland/Einschraenkungen/Tiere-und-Pflanzen/Schutz-Tierseuchen/Regelungen-Heimtiere/regelungen-heimtiere.html

http://www.allemagne.diplo.de/contentblob/3421214/Daten/2318582/02haustiereeinfuhrBRDdatei.pdf

Zum Thema Barf kann ich auch nur bestätigen, dass es bei uns alle ungebeten Gäste seitdem wir barfen gar nicht mehr lustig finden, und wir wurden die Parasiten ziemlich schnell los zusammen mit Medikation und Ernährungsumstellung bei unseren Katzenviechern  :smily: Ich hatte vor 1 Jahr eine Katze aus einer Strabourger Tötungsstation geholt, nur ahnte ich ja nicht, was das arme Vieh alles an Mitbewohnern mitbringen sollte... Eins habe ich ganz sicher gelernt: Trofu ernährt nur Parasiten, nicht die Katz... (wir hatten Giardien...)

Ich impfe nur noch sehr vorsichtig, nachdem mein roter Kater 2010 an einem Impftumor und trotz Amputation verstarb. Aber auch damit machen gewisse Leute "Kasse". Jährliches Impfen ist imho der helle Wahnsinn.

Sorry fürs OT!

LG S.



« Letzte Änderung: 09. Oktober 2013, 19:24:46 von Suzette »

Re: Impfen in Deutschland/Frankreich / gesunde Ernährung unserer Haustiere
« Antwort #2 am: 09. Oktober 2013, 18:39:51 »
Hallo :)

Meine Empfehlungen beziehen sich nur auf Hunde (wir haben zwei - ) mit Katzen (und was deren Gesundheit anbelangt) kenn ich mich nicht aus ;)

Und du hast völlig recht - die Impfstoffe "halten" viel länger - als eingetragen wird.

Siehe SHP !! (unsere arme arme 1. Hündin wurde jährl.  7fach  (!!) geimpft:  Sie bekam ein Fibrosarkom - und Epi-anfälle! ) SHP habe ich bei unseren beiden nur 1x mit 12 Wochen, bzw. 14 Wochen impfen lassen - 3-Jahreseintrag - und jetzt ist Schluß damit!

TW - da es noch die Bestimmung betr. Grenzübertritt gibt, bleibt uns diese Impfung leider nicht erspart.....

(so konsequent, wie manche im gesunde...  , bin ich nicht , zu sage: ok dann fahr ich nicht ins Ausland - bei uns hieße dass ja, nicht in die "alte Heimat" zu fahren.....und da noch Verwandte, Freund/innen dort sind....... )

Und ebenfalls SORRY für OT  :winkerwinker:

Seufz... hier auch 2 Epikatzen (leben noch) und 1 Kater mit Impftumor und trotz Amputation mit nur 8 Jahren (und 4 Wochen nach Schulteramputation - da wo die Nadel reinkam...) gestorben + Katze kurz nach Impfung an Herzmuskelentzündung gestorben. Damals haben wir auch noch brav jährlich geimpft, mit üblichen Kombipräparaten.

Ich hoffe sehr, dass der 7-Jahres-Impfstoff bald mal gegen TW anerkannt wird, bzw würde er nur umdeklariert werden. Die Info, dass dessen Zulassung derzeit geprüft wird, habe ich von einer befreundeten Züchterin. Oder dass zumindest der derzeit auf 4 Jahre ausgelegte Impfstoff von Pfizer hier vom Zoll anerkannt wird. Ich würde meine Viechis am liebsten schmuggeln. Aber lieber nicht.  :police: Ich wurde immerhin seit 2006 2x kontrolliert.

Ich glaube fast, kein Mensch hat je in Frankreich was vom "amerikanischen Impfschema" (alle 3 Jahre impfen) gehört. Aber in Deutschland vielleicht auch noch nicht viele... die "alte" Welt halt...
« Letzte Änderung: 09. Oktober 2013, 19:28:58 von Suzette »

Re: Impfen in Deutschland/Frankreich / gesunde Ernährung unserer Haustiere
« Antwort #3 am: 10. Oktober 2013, 13:10:45 »
Hallo Suzette,
ich hatte überlesen, dass du schriebst, dass es den TW RABISIN Impfstoff nur als 10er Pack gibt. Stimmt (gottseidank) nicht - die TÄ behaupten dass, es gibt aber einen Lieferanten im Osten Deutschlands, dort können die TÄ Einzeldosen bekommen . UND ACHTUNG!!  Es muss auch der Einzelimpfstoff geimpft werden, nur dann ist er thiormersalfrei - der TA darf also keinen (wie nennt man das jetzt??  ) Großpack-Impfstoff kaufen und impfen, dann ist er nicht thiormersalfrei!!
Korrekt heißt es   " als Vorratsflasche" (vielfach bei TÄ,die Pferde behandeln, vorhanden)
« Letzte Änderung: 10. Oktober 2013, 13:28:41 von sable12 »
Viele Grüße, sable12

Re: Impfen in Deutschland/Frankreich / gesunde Ernährung unserer Haustiere
« Antwort #4 am: 10. Oktober 2013, 13:34:08 »
Hallo, danke für die Info, aber ich weiß nicht so recht, gerade bei diesem Impfstoff... da gibt es speziell für Katzen schon im Beipackzettel Warnhinweise, das mir schwindelig wird...so was steht bei dem Nobivac- und Enduracell-Impfstoff nicht drauf... ich glaub speziell für Katzen wäre das jetzt nicht so mein Impfstoff der ersten Wahl. Außerdem ist auch hier das Aluminium enthalten, wobei glaub ich Nobivac noch am wenisten Aluminium drin hat (ich halte wie gesagt den Hilfsstoff für problematischer als das Konservierungmittel...)

http://de.merial.com/SiteCollectionDocuments/cats/Rabisin.pdf

"9. Katzen sind durch subkutane Injektion an der seitlichen Bauchwand zu impfen.
Sollte sich an der Injektionsstelle ein Knötchen bilden, das länger als 4 Wochen
bestehen bleibt, wird eine chirurgische Exzision empfohlen.

12. BESONDERE WARNHINWEISE
Katzen nicht im Nackenbereich (interscapulär) impfen!

15. WEITERE ANGABEN
Handelsformen:
Packung mit 10 Flaschen zu je 1 Dosis
Packung mit 100 Flaschen zu je 1 Dosis
Packung mit 1 Flasche zu 10 Dosen
Packung mit 10 Spritzen zu je 1 Dosis
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht."


Zum Vergleich:

Enduracell T (Pfizer) - bei Katzen 4 Jahre Immunitätsdauer, bei Hunden 3
http://portal.dimdi.de/amispb/doc/pei/Web/2603534-palde-20111201.pdf

Nobivac T (Intervet) - bei Katzen und Hunden 3 Jahre
http://portal.dimdi.de/amispb/doc/pei/Web/2603615-palde-20080101.pdf
« Letzte Änderung: 10. Oktober 2013, 13:45:56 von Suzette »

Re: Impfen in Deutschland/Frankreich / gesunde Ernährung unserer Haustiere
« Antwort #5 am: 10. Oktober 2013, 17:10:25 »
Zuerst mal großes Lob an Euch Beide. Ihr widmet Euch einem Thema, das unsere "Lieblinge" -Katzen, Hunde- betrifft.

Leider konzentriert ihr Euch -meinem Empfinden nach- nur sehr einseitig auf diesen Impfschwachsinn.
In keiner Studie wurde je etwas positives bezüglich impfen "nachgewiesen".
Erkennbar ist aber ohne weiteres ein Zweck, und obwohl nicht nur die BRD Millionen für Impfstoffe ausgegeben hat, die völlig unnötig waren,
kommt niemand zur Besinnung.

Verschiedene menschliche Impfstoffe sind vom Markt genommen worden, weil sie in erkennbarem Zusammenhang mit Kindstod standen.
Außerdem, wie kann man vernünftig argumentieren einem Kind oder jungen Tier irgendwelche Giftstoffe zu verabreichen um es immun machen zu können?
Angenommen jemand hat beim hantieren mit Salzsäure etwas auf die Haut bekommen. Glaubt dann irgendwer, man müsse nur mal 2 ml Salzsäure per Spritze verabreichen
um den Menschen immun gegen Salzsäure zu machen?

Ich lese sehr interessiert mit, was ihr zu dem Thema verfasst. Ist mir nur zu einseitig, denn es gibt zu wenig Information wie man impfen -generell- vermeiden könnte.
Mich ärgert, zwei Welpen impfen lassen zu müssen, damit sie ein neues Zuhause finden können.
Die eigenen hier lebenden Tiere wurden von sowas verschont und sie gediehen prächtig ohne impfen.

Ihr habt mich auf Ideen gebracht und dafür danke ich hier offiziell. Von Barfen hatte ich keinerlei Ahnung, obwohl ich ja hätte darauf kommen können, es wird doch
wohl auch im Tierreich etwas ähnliches geben wie bei uns bezüglich Vegetarierer und Fleischverwerter.
Barfen entpuppte sich nach eueren Hinweisen als etwas, was ganz in meinem Sinne ist. Was gutes tun, für unsere Lieblinge.

Es wäre also -in meinem Sinne- wünschenswert, wenn mehr Informationen kommen wie man impfen möglichst vermeiden kann!
Das Thema Grenzüberschreitung mit Tieren ist Gott sei dank sehr selten und ließe sich im Notfall auch ohne impfen lösen.
Ich gehe davon aus, ohne das Übel Grenzüberschreitung hat niemand wirklich Interesse an -sinnvoller ?- Impferei.

Nachweislich leben Menschen gesünder, die nicht geimpft wurden. Es gibt zunehmend Ärzte die nicht mehr impfen.
Ich hatte bisher nur viel recherchiert und gelesen was die angeblichen Vor- und Nachteile der Medizin für Menschen betrifft.

Gäbe es ein Punktesystem hier im Forum für gute Beiträge, bekämen Sable und Suzette von mir viele Punkte für ihr bemühen.
Bitte bemüht euch auch, die andere Seite einzubringen. Also nicht nur, welcher Impfstoff geeigneter wäre, bzw die wenigsten "Giftstoffe" enthält.

Ich wäre auch an Erfahrungsberichten bezüglich barfen interessiert, zumal das Neuland ist und nicht jedes Buch etc darüber lesenswert ist.
Da es ohne impfen scheinbar nicht möglich ist, zwei Jungtiere in andere pflegende Hände zu übergeben, bedanke ich mich für Euere Hinweise welcher TA
möglichst wenig impft usw.

Was anderes zum Thema Liebling betrifft den technischen Bereich. Ich stand vor der Frage, Katzenklappe etc. Fand im Baumarkt vom leClerc Bewegungsmelder die per Funk signalisieren
und aus einer Auswahl vieler Melodien angeben, ob ein Liebling an der Terassentür oder Fenster auf Einlass wartet. Melodieauswahl einstellbar. Beide Geräte noch preiswert, selber bauen lohnte nicht.
Ich verabscheue ihre Meinung, doch ich werde mein Leben lang dafür kämpfen, daß sie sie äußern dürfen! (Voltaire)

Offline Roch

  • ***
  • 186
    • Profil anzeigen
Re: Impfen in Deutschland/Frankreich / gesunde Ernährung unserer Haustiere
« Antwort #6 am: 10. Oktober 2013, 20:24:24 »
So erste Katze hat heute Tollwutimpfung bekommen,nach 4 Wochen wieder,dann 1 Jahr dann 3 Jahre

Re: Impfen in Deutschland/Frankreich / gesunde Ernährung unserer Haustiere
« Antwort #7 am: 11. Oktober 2013, 09:02:00 »
Hallo Toyotafan,

also zum Barfen, wie gesagt, uns brachte die "Not" dazu, ein armes krankes Viech mit allen möglichen und unmöglichen Mitbewohnern, das ich aus der Fourrière und damit aus der Euthanasie vor knapp einem Jahr rausholte. Ich stand vor der Frage, wie mache ich meinen neuen kleinen Kater widerstandfähiger nach den ganzen unvermeidbaren Medikamenten -  die Antwort ist einfach: gesunde Ernährung. Eine Katze mit gutem Immunsystem ist gegen Krankheiten und Parasiten ganz anders gewappnet. Wenn man sich nun die Beschreibung der Döschen aus dem Supermarkt (oder Fachmarkt...) durchliest, wird einem schnell klar, dass da nicht allzu viel Gutes drin ist, hauptsächlich Kohlenhydrate, zu wenig Protein, und sogar Zucker (nicht weil es Katzen gut schmeckt, sondern damit es für das menschliche Auge gut aussieht). Es gibt auch Dosenfutter, das ganz ok ist, aber da muss man sehr genau hinschauen. Der Proteingehalt ist ein guter Anhaltspunkt.

Als das Katerchen noch krank war, fütterten wir Monoproteine, um den Magen und Darm zu schonen, d. h. selbst gekochtes Huhn. Nachdem er sich erholte, und um dem Immunsystem
auf die Sprünge zu helfen (viele Wurmmittel schrotten den Darm...) gabs Teilrohfütterung/TeilBARF. Ich kenne mich noch nicht so gut aus mit BARF und den (für Katzen) notwendigen Supplementen, aber ich lerne gerade sehr viel von einer befreundeten Züchterin darüber. Es ist so, wenn du es probieren willst, kannst du es ohne große Gefahr - und ohne Supplemente - durch einen Rohfütterungstag pro Woche machen, also nur ca. 20 % nur barfen, damit riskierst du ganz sicher keine Mangelerscheinungen, auch wenn du nicht supplementierst. Meist geben wir Kalb oder Rinderhack, . Rohes Schweinefleisch wird als gefährlich angesehen, da es einen Virus enthalten kann. Aus Prinzip kaufe ich das Fleisch nicht im Discounter... genauso wenig wie ich aus Prinzip keine Frostmäuse zur Bespaßung meiner Katzen bestellen würde (es gibt ja nichts, was es nicht gibt). Es gibt viele Supplemente als Fertigmischungen zu kaufen (EasyBARF, Felini Complete), um sicherzustellen, dass die Rohmahlzeiten ausgewogen sind (Taurin, Calcium...) und keine Krankheiten/Mangelerscheinungen hervorrufen. Wie gesagt, ich habe auch erst mit dem Thema angefangen... aber ich habe noch nie eine Katze beim Fressen so schnurren gehört!

Trockenfutter ist voll Kohlenhydrate, es gibt sicher gar kein gesundes Trockenfutter. Aber bei Leckerlis gibt es die ein oder andere Firma, die gefriergetrocknetes Fleisch (ohne Zusätze, 100 % Fleisch) anbietet. Meine lieben die "Thrive"-Snacks.

Zur Katzenklappe: eine mit Musik? Erschreckt das nicht die Katzen?

Zum Impfen - ich kann leider an der Gesetzeslage nichts ändern. Ich halte die Vorschrift für nicht mehr zeitgemäß, aber da ich mit den Katzen pendele und rund 90 Mal im Jahr die Grenze mit Katzen überquere, möchte ich das Risiko nicht eingehen, mich oder viel mehr meine Tiere ohne Impfung erwischen zu lassen. Daher stellte sich für mich primär die Frage, welcher Impfstoff in der Tat am wenigsten schädlich ist (wenns das überhaupt geben sollte). Wie Sable schon vorher schrieb, in der letzen Konsequenz bliebe nur, das /die Tiere(e) nur in einem Land zu belassen, um dieser (für Wohnungskatzen komplett unnötigen) Impfung aus dem Weg zu gehen. Darüber denke ich im Moment mit meiner Familie in Deutschland auch laut nach - da ich am Wochenende so gut wie immer in Deutschland bin, erwägen wir die Katzen ganz dort zu lassen, und nur "besuchen" zu kommen, ihrer Gesundheit Willen.

Edit: hier ein BARF-Rezept (für Katzen) der befreundeten Züchterin:

Basis-Rezept ohne Knochen

Fleisch:

1 kg Hähnchen- oder Putenfleisch (am besten verschiede Teile: Brust, Oberkeule, Schenkel mit Haut)

Vitamine und Aminosäuren:

250 g Hähnchenherzen

60 g Hähnchenleber
(ein paar Hähnchenmägen sind auch gut)

1 Eigelb

ein paar Tabletten Bierhefe (man kann auch separat als Leckerbissen servieren)

Fette:

Haut von dem Fleisch (wie oben erwähnt)
oder 1 TL Gänseschmalz
1-2 Kapseln Lebertran direkt auf das Futter

Mineralien:

2 gemahlene Eischalen

1/2 TL Himalaya Salz

Balaststoffe:

50 -100  g gekochte Gemüße
oder 30 g Sprossen / Keime
oder 30 g gemahlene Kürbis- oder Sonnenblumenkerne (sind auch prima gegen Würmer)

Zubereitung:

Das Fleisch in Stücken schneiden, mit den anderen Zutaten vermischen. Auf die Tagesportionen verteilen und einfrieren. Vor dem Servieren auftauen und ca. 1/2 Tasse heisses Wasser zu der Portion geben um das Futter zu erwärmen.




@ Jan-SB: die Impfintervalle, wie von dir angegeben, kann ich nicht nachvollziehen. Die Tollwutverordnung schreibt keine mehrfache Grundimmunisierung vor, sondern nur "ordnungsgemäß" gemäß den Herstellerangaben (Beipackzettel).


« Letzte Änderung: 11. Oktober 2013, 10:34:02 von Suzette »

Offline Roch

  • ***
  • 186
    • Profil anzeigen
Re: Impfen in Deutschland/Frankreich / gesunde Ernährung unserer Haustiere
« Antwort #8 am: 11. Oktober 2013, 10:16:11 »
Ich werde das mit der TW Verordnung mir noch mal durch lesen.. :winkerwinker:

Re: Impfen in Deutschland/Frankreich / gesunde Ernährung unserer Haustiere
« Antwort #9 am: 11. Oktober 2013, 10:19:32 »
Ich werde das mit der TW Verordnung mir noch mal durch lesen.. :winkerwinker:

... die Herstellerangaben (Beipackzettel) bitte gleich auch  :smily:

Offline Roch

  • ***
  • 186
    • Profil anzeigen
Re: Impfen in Deutschland/Frankreich / gesunde Ernährung unserer Haustiere
« Antwort #10 am: 11. Oktober 2013, 10:28:09 »
Mag jetzt nicht die seriöseste Quelle sein...
http://www.geliebte-katze.de/information/gesundheit-von-katzen/vorsorge-bei-katzen/katzenimpfung.html

Ich lasse das jetzt so machen, wie vom TA. Der hats gelernt und ich bin da Laie und habe seine Erklärung nur bedingt verstanden,weil mir das fachliche Wissen fehlt.
Er sagte auch,das er klar für diese Impfung ist und hat es auch begründet.
Ich hatte bisher viele Tiere, alle geimpft, Hunde wie Katze, alle alt geworden...

Ein Gedanke...Kinderlähmungimpfung in den 70ern...war Pflicht...dann hat keiner mehr geimpft und nun kommt es zurück...vielleicht ist Impfungen doch nicht so schlecht? :anixwissen:

Re: Impfen in Deutschland/Frankreich / gesunde Ernährung unserer Haustiere
« Antwort #11 am: 11. Oktober 2013, 12:43:42 »
Hallo Jan, du sagst du vertraust Tierärzten denn die haben das ja gelernt.

Okay, es ist durchaus ein naheliegender Gedanke. Hinterfragt man dieses "Lernen" mal genauer, wird einiges deutlicher.
Ich habe 3 einhalb Jahre meinen Job gelernt und mich immer wieder speziell weiter gebildet.
Ich ging folglich davon aus, alle meine Berufskollegen haben die gleiche Ausbildung, den gleichen Wissensstand.
Um es kürzer zu machen, die Elektrotechnik gibt es seit wann, welchen Jahren?
Was alles wurde erforscht, bekannt usw bis ich meine Lehrzeit begann?
Anders gefragt, wie ungefähr ist die Verhältnismäßigkeit betreffend den Umfang einer Technologie zu der Lehrzeit?
Wieviel vom gesamten Umfang der Thematik müsste gelehrt werden? Wird alles gelehrt, oder nur ein winziger Teil davon?
Nun überlege mal, wer bestimmt aus welchen Gründen den Lehrstoff?
Im Falle meiner Ausbildung wurde das gelehrt, was ein Mitarbeiter des Unternehmens für die Tätigkeiten braucht, für den er/sie eingesetzt werden soll.

Obwohl es relevant gewesen wäre, gab es in meiner Ausbildung nichts bezüglich Netzarten. Das wurde erst auf Lehrgängen der Berufsgenossenschaft angesprochen.
Genauer genommen 35 Jahre später. Dabei wurde erstmals deutlicher erkennbar, es gibt nichts perfektes. Alles hat ohne Ausnahme gleichzeitig Vorteile und Nachteile.

Mach dir mal den Spaß, gehe auf Wikipedia und schau dir an, was dort zu den Netzformen TT-Netz, TNC, und seinen weiteren Ablegern bezüglich Vorteilen
und Nachteilen zu finden ist. Insofern sind Begründungen, man habe gefälligst gewisse technische Regeln einzuhalten zwiespältig.
Die Regeln sind deshalb einzuhalten, damit der bestmögliche Schutz für die -aufgezwungene- Netzform möglich ist. Diese Netzform ist aber unbekannt -in Deutschland-, es sei denn man fragt gezielt danach.

Ärzte bekommen nur das zu hören, zum lernen, was wem wichtig ist? Warum darf ein Arzt nicht das tun, was er/sie für richtig empfindet, setzt seine kassenzulassung aufs Spiel wenn ....?
Ich kenne Zahnärzte die zu Privatärzten wurden, weil sie keine Amalgambehandlungen mehr machen wollten! In ihrer Ausbildung wurden sie auf die hohe Gefährlichkeit hingewiesen!
Hier spricht zwar kein Tierarzt, sondern ein praktischer Arzt, hör dir das mal komplett an.
http://www.youtube.com/watch?v=qUqZGHD_bIY

Deine letzte Frage wird darin angesprochen.
Ich verabscheue ihre Meinung, doch ich werde mein Leben lang dafür kämpfen, daß sie sie äußern dürfen! (Voltaire)

Re: Impfen in Deutschland/Frankreich / gesunde Ernährung unserer Haustiere
« Antwort #12 am: 11. Oktober 2013, 13:44:34 »
Hallo Suzette,

Ich weiß gerade nicht, ob ich mich freuen oder ärgern sollte.
Vor Jahren entdeckte ich, hier in diesem Forum werden Gesundheitsfragen gar nicht angesprochen, es gab keinen Resort dafür.
Folglich fragte ich nach und es wurde eingerichtet.
Okay, aber ich hatte nur Gesundheitsfragen für uns Menschen im Visier.
Sable und du haben das nach gebessert!

Mich ärgert auch, ich habe mir über 10 Jahre viel zu wenig Gedanken um das Wohl unserer Haustiere gemacht, mich zu einseitig informiert!
Erst seit Wochen, nachdem eine werdende Katzenmutter sich ein neues zuhause aussuchte usw, wurden vermehrt Gedanken um das Wohl der Tiere gemacht.

Es machte Spaß, ihren Spiel- und Jagdtrieb zu fördern und Vorkehrugen zu treffen, keinen Schaden erleiden zu müssen.
Angesagt und angedacht war dann auch das Thema impfen. Das wäre normal kein Thema, weil es den Impfzwang nur im Zusammenhang mit Grenzüberschreitungen gibt.
So sehe ich es derzeit.
Für den Fall, dass wir zwei Jungkatzen abgeben, ist das Thema impfen notwendig. Solange es in unserer Zuständigkeit liegt, wollen wir natürlich das Beste für die Tiere.
Sables Hinweis bezüglich Tierärzten mit denen man reden kann, waren willkommen. Nochmals Danke für die Info.

Zwei Bücher sind auf dem Weg zu uns. Eines davon hattest du empfohlen, das andere behandelt das Thema Barfen, in das wir uns einarbeiten wollen.

Mit der Katzenklappe hast du etwas falsch verstanden. Angedacht war eine Katzenklappe. Es müsste aber eine mit Chipfunktion für unsere Katzen sein, denn wir haben hier viel Katzen-Besuch.
Warum Katzen einen Chip verpassen, nur damit nur Sie eine Katzenklappe benutzen können. Es wurde nach Alternativen gesucht.
Die naheliegendste war, ich baue einen Bewegungsmelder um, so dass dieser über Funk meldet, ein Tier sitzt vor der Terrassentür.
Ein vorhandener Bewegungsmelder wurde auseinander genommen, untersucht und für untauglich befunden. Also ging ich auf die Suche nach einem geeigneteren Exemplar und fand
eine bereits fertige Lösung im Angebot von LeClerc. Billiger hätte ich das nicht bauen können.

Es gibt also keine Katzenklappe, sondern zwei Funk-Bewegungsmelder und ein Funk-Empfänger. Per unterschiedlicher Melodie ist erkennbar, an welchem Ort eine unserer Katzen auf Einlass wartet.

Noch was anderes betreffend Gesundheit und Wohlbefinden der Tiere. Zu bedenken ist, Katzen und Hunde beißen u.U. gerne in Kabel -warum auch immer-.
Das bedeutet ein hohes Risiko eines tödlichen Stromschlages! Zwar haben wir in Frankreich aufgrund des hier vorliegenden durchgängigen TT-Stromnetzes einen FI -neuerdings RCD genannt-,
aber das ist nur ein Grobschutz und der kann auch für Menschen tödlich sein.
Ich habe meine Stromnetze mit einem besseren FI -mit 30 mA Auslösestrom- ausgestattet, der übliche Schutz ist meistens 300 oder gar 500 mA. Kann jeder auf seinem FI nachsehen.

Zur zusätzlichen Sicherheit habe ich -fast- alle Kabel die anzuknabbern wären in einen Kabelkanal verfrachtet. Das reduziert besagtes Risiko schon sehr und hat einen angenehmen Nebeneffekt.
So mancher Kabelwust unter dem Schreibtisch verschwindet usw.

Sorgen bezüglich Kabel anknabbern machte unser älterer Stubentiger uns nie. Das wurde erst durch die Neuzugänge ein Thema.
Seit wann gibt es dieses Barfen und wieso gab es für uns vorher keinerlei Hinweise? Wir kauften Tierfutter bisher immer in speziellen Geschäften und fanden selbst dort keinerlei Info zu dieser Alternative.

Deshalb empfinde ich eine gewisse "einseitige" Informationspolitik nicht nur bezüglich dieser Thematik ärgerlich.
Ich verabscheue ihre Meinung, doch ich werde mein Leben lang dafür kämpfen, daß sie sie äußern dürfen! (Voltaire)

Re: Impfen in Deutschland/Frankreich / gesunde Ernährung unserer Haustiere
« Antwort #13 am: 11. Oktober 2013, 19:09:06 »
Barfen  Hund

Ich habe unsere 1. Hündin auf BARF umgestellt, als ein TA bei ihr Arthrose festgestellt hatte - so konnte ich Getreide vermeiden, und sie auf einem optimalen Gewicht halten

Meine "Bibel" für das Barfen war und ist  das Buch Natural Dog Food von Susanne Reinerth.
Wenn ich ein anderes Gemüse, oder Obst füttern möchte, guck ich erst mal nach ,ob das gesund ist.  z.B. dürfen Hunde keine Avokados haben......

Für Fragen zum Impfen , Mo Peichls   Hunde impfen mit Verstand, im Sommer neu rausgekommen. Vorher gab es Haustiere impfen mit Verstand.

Und ja, wenn ich könnte , würde ich das Impfen ganz und gar sein lassen. Unsere beiden sind jetzt erstgeimpft (SHP)  und ich hoffe, dass bis 2016 eine geänderte TW Regelung für Grenzübertritte kommt.....

Guckt man nach GB: da müssen die armen Hunde, wenn sie zurück auf die Insel wollen (......)  vorher  eine "Wurmkur" schlucken.....

Entwurmen mache ich bei unseren beiden nur natürlich (über die Lebensmittel: Kokos(öl), geriebene Möhren, Knobli (ja !! man darf Hunden Knobli füttern, ca. 0,3g je KG  Körpergewicht  pro Woche), usw

Wenn Kotprobe checken lassen, dann bei der TiHo Hannover (günstiger als bei manchem TA)



Viele Grüße, sable12

Re: Impfen in Deutschland/Frankreich / gesunde Ernährung unserer Haustiere
« Antwort #14 am: 12. Oktober 2013, 07:37:10 »
Das Buch von Susanne Reinert habe ich auch, es gibt es auch als Katzenversion "Natural Cat Food Rohfütterung für Katzen - ein praktischer Leitfaden" und im Internet www.naturalcatfood.de und auf http://www.amazon.de/Natural-Cat-Food-Rohf%C3%BCtterung-praktischer/dp/3837062317/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1381556799&sr=8-1&keywords=natural+cat+food
Es ist nicht ganz so kompliziert wie die anderen deutschen Bücher, kenne gar kein gutes...aber das hier ist noch verständlich.

Wirklich sehr empfehlenswert (viele BARF-Infos sind halt anglophon): Michelle T. Bernard. Über ihre Website ist lulu.com verlinkt, wo man ihr wirklich sehr gutes Buch "Raising Cats naturally (how to care for your cat the way nature intended)" für 18,79 Euro bestellen (d.h. in Druckauftrag geben, da sie hat noch keine ISBN-Nummer hat) kann, zuzüglich Versand (ich habe bei 2 Büchern 12 Euro Versand gezahlt). Nach ca. 1 Woche wird das Buch dann per UPS geliefert. Klappt gut, hab mir neulich erst von dort 2 Exemplare besellt bzw in Druckauftrag gegeben. Zahlen kann man ganz normal mit Kreditkarte auf lulu. http://www.raisingcatsnaturally.com/

Barfen bei Katzen als reine Carnivoren ist leider etwas komplizierter als beim Hund, und man muss halt schauen, dass wirklich alles, was sie brauchen, drin ist.

Als Labor hat sich sich in unserer "Giardienzeit" Laboklin bewährt, man kann dort direkt alles hinschicken, ohne den Umweg über den TA zu gehen. http://www.laboklin.de/

Zur Sicherheit von Katzen im und ums Haus... wir hatten Glück, Kabel interessierte unsere Süßen noch nie, dafür aber Pflanzen... Viele Halter machen sich gar nicht bewusst, wie viele hübsche Zimmerpflanzen für Katzen hochgiftig sind. Die Uni Zürich hat ein sehr komplettes Online-Verzeichnis. Oder wie viele für uns harmlose Medikamente, die wir u. U. achtlos rumliegen lassen, für Katzen tötlich sind (Aspirin z. B. oder Kamille-Tinktur). Oder dass man das Fenster nie ohne Schutz auf Kipp stellen und dann weggehen sollte... so ein Kippfensterschutz kostet keine 5 Euro und man kann ihn im Übrigen auch selbst bauen und kann so verhindern, dass die neugierige Katze sich in dem Spalt verfängt und elend zugrunde geht. Vom ungesicherten Balkon mal ganz zu schweigen.

Hier noch ein paar Links zur Ernährung (die Leute machen sich einfach nicht klar, dass in den üblichen Marken wie Wh... oder Sh.. einfach nur 4 % Fleisch drin steckt...weil wahrscheinlich die Werbung so putzig ist):

http://www.squidoo.com/safe-healthy-natural-cat-food

http://feline-nutrition.org/

http://www.savannahcats.de/katzenernaehrung.html

http://www.savannahcats.de/maus.html

http://www.katzen-forum.net/barfen/124300-rohfleisch-faq-fuer-barf-einsteiger-und-gelegenheitsrohfuetterer.html

Momentan barfe ich auch nur unsupplementiert nach der 20 %-Regel (1x pro Woche) und achte auf sonst hochwertiges Futter (da muss man einfach das Kleingedruckte auf den Döschen mal lesen und nicht auf die Werbung oder den TA hören, der nur Croquettes andrehen will). Ich will das Barfen aber jetzt langsam erhöhen, nur da ich 2 chronisch Kranke habe, muss das sehr langsam geschehen. Zumal Epileptiker generell keine Veränderung mögen, gleich welcher Art.









« Letzte Änderung: 13. Oktober 2013, 07:41:07 von Suzette »

 

Related Topics

  Betreff / Begonnen von Antworten Letzter Beitrag
6 Antworten
3793 Aufrufe
Letzter Beitrag 11. September 2007, 16:58:48
von Marco
0 Antworten
2190 Aufrufe
Letzter Beitrag 24. September 2008, 22:59:39
von frenchcgn
5 Antworten
6196 Aufrufe
Letzter Beitrag 15. Dezember 2012, 21:19:33
von edgard
0 Antworten
1529 Aufrufe
Letzter Beitrag 12. Juli 2011, 13:11:44
von +Hägar+
2 Antworten
3061 Aufrufe
Letzter Beitrag 05. Juli 2013, 20:35:48
von Traene