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Themen - moni

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Behörden / FranceConnect - klappt das bei Euch noch?
« am: 13. Juli 2018, 15:40:45 »
Hallo an alle, die FranceConnect nutzen und nicht in F arbeiten,
Ich hatte einen FranceConnect Zugang über LaPoste eingerichtet, der bis vor Kurzem auch weitgehend funktionierte. Nun kommt die Fehlermeldung "12". Anfangs war es wohl ein Bug, aber der ist behoben und die Fehlermeldung kommt weiter. Als Erklärung kommt, dass das persönliche Profil nicht mit dem bei INSEE hinterlegten Profil übereinstimmt. Weiterhin wird erläutert, dass FranceConnect nur für Personen, die Frankreich arbeiten oder studieren (noch 2 andere Vorgaben ...) funktioniert. Ich arbeite in Deutschland ...

Nun frage ich mich, ob es etwas mit meinen Zugangsdaten/Profil zu tun hat oder ob tatsächlich alle rausgeflogen sind, die in D arbeiten.

Und ich frage mich, wie ich je wieder ein Fahrzeug in F selbst zulassen kann, wenn ich FranceConnect nicht nutzen kann (außer über Zulassungsagenturen) ...

Freue mich auf Rückmeldung!
moni

2
Hallo zusammen,
Hat jemand von Euch schon erfolgreich ein Fahrzeug nach Deutschland verkauft und im neuen ANTS online-System abgemeldet? Ich habe es nun zigmal versucht und bekomme immer dieselbe Fehlermeldung. Für mich sieht es nach einem Bug aus ...
Man gibt die Adresse des Käufers ein. Da sind als Pflichtfelder nur die Straße, das Land und der Ort gefragt (man kann aber auch die Hausnummer eingeben etc.). Ein Feld für die Postleitzahl gibt es nicht. Wenn ich dann auf "weiter" klicke, bekomme ich eine Fehlermeldung, dass die Postleitzahl nicht zugeordnet werden kann.

Habe alle Tricks probiert: z.B. steht bei Verkauf innerhalb Frankreichs an der Stelle die PLZ, wo bei Verkauf ins Ausland das Land eingetragen werden muss. Hab dort die PLZ eingetragen. Aber das hilft auch nicht.

Daher meine Frage: hat das schon mal jemand im neuen System geschafft?

Was gibt es für Alternativen für die Abmeldung, wenn es online nicht klappt?

Danke schon mal für Eure Hilfe!
moni

3
Hallo zusammen,
Wie die KFZ-Zulassung (also motorisiertes Fahrzeug) funktioniert, weiß ich ja mittlerweile. Nun habe ich eine Fragen zur Zulassung eines Anhängers.
Wir wollen einen Anhänger in D neu kaufen und fragen uns, wie das mit der Zulassung in F ist.
Bei einem Anhänger gibt es keinen Quitus fiscale. Einen Kilometerzähler hat er auch nicht  :D.
Ab wann gilt er als gebraucht, damit wir keine Importsteuer zahlen müssen? Zählt nur die Erstzulassung? Oder das Kaufdatum? Wenn das Kaufdatum zählen würde, dann wäre es ideal. Wir würden ihn 6 Monate stehen lassen und dann zum ersten Mal in F zulassen. Oder muss er schon mal in D zugelassen sein, dass man beim Import keine Steuern zahlen muss?
Danke schon mal und einen schönen Tag!
Moni

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Steuern / Haben alle schon die Steuerformulare bekommen??
« am: 23. April 2018, 14:58:19 »
Salut!
Gibt es noch jemanden hier im Forum außer uns, der die Steuerformulare noch NICHT bekommen hat?  :anixwissen:
So spät war es noch nie ...
Wir sind Einzugsgebiet Wissembourg ...
Grüße
moni

5
Hallo zusammen,
Vielleicht hat der eine oder andere schon mal überlegt, ob vendezvotrevoiture.fr genau so ein Nepp ist wie wirkaufendeinauto.de. Ja, ist es!  :mad:

Gestern haben wir unsere erste Bekanntschaft mit der französischen Variante gemacht. Warum überhaupt? Aus Neugier und weil sich über Leboncoin und mobile.de fast nur Betrüger melden, was ermüdend ist. Und nicht nur ermüdend, sondern halt auch beängstigend, weil man ja nie weiß, welche neuen Methoden gerade grassieren.

Also vendezvotrevoiture.fr:
- man gibt die Kenndaten des Fahrzeugs ein
- man erhält ab dem Tag jeden Tag mindestens eine Mail mit einem ordentlichen Preisangebot (immer wieder die gleiche Mail)
- man macht über die sehr gut gestaltete Website einen Termin aus, erhält dann Infos bzgl. der Dokumente, die man mitbringen soll und eine Anfahrtsskizze, alles sehr gut gemacht
- wer dann die Werbung aus dem Fernseher kennt, wird überrascht sein, wie lausig der Laden in Strasbourg aussieht. Aber egal, lieber sollen sie gute Preise als teure Mieten zahlen
- wir waren etwas früher da, wurden sehr nett begrüßt
- Ein Mitarbeiter machte mit uns eine kurze Probefahrt, einmal um den Block, dann wurden viele Fotos gemacht, die Carte grise und das Werkstattheft abgelichtet und offensichtlich all das per Mail an die Zentrale geschickt
- Die Rückmeldung sollte in 20 min da sein, wir mussten 45 min warten, das finde ich nicht schlimm, weil auch gerade mehrere Kunden da waren
- Dann bekam der Mitarbeiter eine Mail und wir einen Preis 30% (!!) unter dem Angebot, das wir per Mail von dem Laden erhalten haben; dazu muss man sagen, dass zuvor keinerlei Mängel festgestellt worden waren (das Fahrzeug wird eh grob angeschaut, keine Grube etc)
- Der Mitarbeiter war überrascht, dass wir das Auto nicht zu dem Preis verkaufen wollten ... er kannte das Mail-Angebot gar nicht

Fazit:
- reiner Nepp, auch in Frankreich. Ich verstehe nur nicht, dass der Verbraucherschutz in D und F nicht dagegen angeht, denn ich dachte, solche Lockangebote sind verboten.
- allerdings sehr nettes Personal vor Ort (die bestimmt gute Nerven wegen empörter Kunden brauchen)

Interessant war aber, dass gerade ein Autotransporter mit 8 Autos vollgeladen wurde, also irgendwer verkauft doch dort. Und von Bekannten haben wir auch von einem guten Angebot (in D) gehört. Vielleicht gibt es Fahrzeuge, die zu einem vernünftigen Preis angekauft werden.

Was sicher bei diesem Modus gar nix zählt, ist Sonderausstattung, die nicht in der Fahrgestellnummer codiert ist. Das kriegen die gar nicht mit.

Für uns jedenfalls: Neugier gestillt, einmal und nie wieder!  :xc:

Allen einen schönen Sonntag
moni


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Nichts Neues, werden die meisten von Euch denken, weiß doch jeder, dass sich die Schurken und Betrüger auf diesen Plattformen herumtreiben. Korrekt, und von dem Auto, das in England steht, weil jemand, der in D gearbeitet hat nun mit dem Linkslenker dort nichts anfangen kann und um eine Überweisung per Western Union bittet, damit er das Auto anliefern lässt, hat sicher wirklich schon jeder gehört.

Damit sich nicht alle die Mühe machen müssen, das Internet nach weiterhin Betrugsmethoden zu durchforsten, hier mal ein paar aktuelle Vorgehensweisen:

Hintergrund: wir verkaufen unseren T5 Multivan, derzeit steht der Preis bei 18500 EUR, also schon eine für Betrüger interessante Summe. Der Wagen ist auf LeBonCoin, mobile.de und autoscout24.fr inseriert. Von ca 15 "Interessenten", die uns via SMS oder Mail (nie direkt, immer über die Plattformen) kontaktiert haben, war gerade mal einer reell, alles andere entweder offensichtlicher Fake oder zu Beginn ganz normal, aber dann richtig böse. :mad:

Die einfacheren Fakes: per Mail oder SMS werden Dinge zum Fahrzeug gefragt, die aber eigentlich alle im Inserat stehen. Immer steht dann in der Mail oder SMS, dass man  bitte direkt an die Mailadresse des "Interessenten" antworten soll. Hier also ein recht banales Phishing nach Mailadressen. Mehr sehe ich hier nicht dahinter.

Ganz übel aber nun über mobile.de: der erste Kontakt über die mobile-Plattform eine Mail in mäßigem Deutsch einer "Französin", sie wäre an dem Auto interessiert, ob es noch da ist. Über die Plattform bejaht. Nächste Mail auf Französisch, ob Reparaturen anstehen, wie der Motorzustand ist, eine Kontakttelefonnummer und die Frage, was der letzte Preis ist. Die Mail gab keinerlei Anlass, zu denken, dass es eine Betrugsabsicht ist. Ich habe dann - leider - die Telefonnummer angegeben, die Fragen kurz beantwortet. Nächste Mail kam: ja, man möchte das Auto kaufen (unbesehen und nicht probegefahren). Die "Interessentin" schlägt als bevorzugte Bezahlung eine Bank-Überweisung vor oder alternativ könnte sie das Geld meiner Kreditkarte gutschreiben lassen. Sie hat alles in gutem Französisch erläutert und eine Handynummer angegeben.
Nun war ich misstrauisch, denn wer kauft ein Auto für den Preis, ohne es gesehen zu haben. Aus Neugier habe ich zurückgeschrieben, dass ich ihre persönlichen Daten für den Kaufvertrag brauche. Sie schickt mir einen Scan des Personalausweises und einen unausgefüllten Kaufvertrag. Ich habe beide Anhänge mit Norton geprüft, es sind normale Scans, Norton findet nichts (Anhänge auf dem PC nicht geöffnet). Ob besonders gut getarntes Phishing oder Schadsoftware oder nix, keine Ahnung.  :anixwissen:

Abgesehen davon, dass die "Käuferin" das Auto nicht anschauen möchte, wäre hier alles ganz normal. Und ich fand, dass eine Banküberweisung doch wirklich eine sichere Methode ist. Von wegen!!
Das Ganze läuft dann folgendermaßen: der Betrüger reicht einen Scheck zugunsten meines Kontos ein. Offensichtlich schreiben Banken solche Schecks zunächst ohne Prüfung gut. Also sehe ich den Geldeingang auf meinem Konto. Die Bank braucht bis zu 10 Tage, um zu prüfen/erkennen, dass ein Scheck ungedeckt ist. Findet sie das heraus, ist das Geld gleich wieder weg. Und innerhalb dieser 10 Tage holt der Betrüger das Fahrzeug mit allen Papieren ab, also Geld und Fahrzeug weg. Und langer Rede kurzer Sinn: vielleicht gibt es mehr Leute, die einer Banküberweisung vertrauen, und die wollte ich hiermit warnen.

Wir sind gespannt, mit welchen weiteren Tricks die Betrüger aufwarten und frustriert, welche Ausmaße das angenommen hat.

Wir fragen uns allerdings auch, wie das Auto bezahlt werden kann, wenn wir dann mal einen ehrlichen Käufer haben. Der mag sicher nicht 10 Tage warten und hätte Bedenken, dass wir dann mitsamt dem Auto weg sind. Unser Nachbar hat uns geraten, mit dem Käufer zu seiner Bank zu gehen und sich von dort bestätigen zu lassen, dass das Konto gedeckt ist. Nun ja, etwas ungewöhnlich, vor allem, wenn der Käufer von weiter angereist kommt.

Im Forum haben doch bestimmt schon mehrere Leute ein Auto verkauft, das einen Preis hat, den man nicht gerade als Bargeld rumschleppt. Wir habt Ihr das gemacht? :anixwissen:

Allen noch eine schönen Sonntag!
moni

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Steuern / Grenzgängerbescheinigung - in Wissembourg noch möglich?
« am: 14. Februar 2018, 08:44:00 »
Guten Morgen!

Weiß jemand, ob man beim Finanzamt in Wissembourg noch die Grenzgängerbescheinigung erhält oder muss man dafür nun auch schon nach Haguenau?
Danke & Grüße  :winkerwinker:
moni

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Hallo liebe Forumsgemeinde,

Wir haben uns einen T6 California gekauft, daher steht der T5 Multivan Startline (Special Edition) zum Verkauf. Hier sind die wichtigsten Daten, weitere Infos gerne per PM. Fotos müssen wir noch machen, da war das Wetter einfach zu schlecht.

Das Fahrzeug steht derzeit in Preuschdorf (halbe Strecke zwischen Wissembourg und Haguenau).

Das Fahrzeug hatten wir 2011 importiert, die Carte grise läuft auf uns. Ich habe das Fahrzeug mal kalkuliert, ein Halterwechsel sollte ca 340 EUR kosten.  :doppeld:

Erstzulassung: 30.7.2007
Kilometer: ca 165000
Farbe: ravennablau metallic
Leistung: 96 kW (131 PS)
Hubraum: 2461 ccm
Kraftstoff: Diesel, Euro 4, grüne Plakette
Automatikgetriebe mit 6 Gängen
CT: 12/2017
Inspektion: 12/2017 mit neuen Bremsscheiben/Belägen/Sattel und Ölwechsel (Langlauföl); VW-Mobilitätsgarantie
Scheckheft-gepflegt
Nichtraucher-Fahrzeug

Sonderausstattung:
- anstelle der 3er-Sitzbank ist eine Beach 2-er umklappbare Sitzbank mit dem seitlichen Schubladenschrank verbaut (hat den großen Vorteil einer ebenen Schlaffläche über die gesamte Breite); zugelassen ist das Fahrzeug für 7 Personen, wobei derzeit die beiden Einzelsitze ausgebaut sind und extra verkauft werden
- Multiflexboard mit Matratze
- Gepäcknetz unter dem Dach hinten
- 4 Türen
- Luft-Standheizung mit Vorwahlautomatik und Fernbedienung
- Tempomat
- Einparkhilfe vorn und hinten
- Wegfahrsperre
- Nebelscheinwerfer
- Radio mit CD/MP3
- zusätzlich Audiobox im Handschuhfach für USB, Line und MP3
- Freisprechanlage fest eingebaut, Bury CC9060
- Sitzheizung vorne
- Klimaanlage
- Glas-Schiebe- und Aufstelldach mit Jalousie
- beheizbare und anklappbare Seitenspiegel
- Fahrgastraum mit Privacy-Glas (verdunkelt)
- Verdunklungsset (magnetische bzw. aufspannbare Scheibengardinen rundum
- Komfortsitze Fahrer und Beifahrer mit Armlehne
- Sitzbezüge maßgenau vorne und hinten
- Lederlenkrad
- Bordcomputer
- abnehmbare Anhängerkupplung
- Leuchtweitenregulierung
- Berganfahrassistent
- Campertisch in der Tür (für Benutzung innen und außen)
- elektrische Zuziehhilfe Schiebetür
- Tagesfahrlichtschaltung
- Leuchtweitenregulierung
- Pannenset (anstelle eines Ersatzreifens)
- 8-fach mit 16" bereift (Sommer- und Winterreifen in gutem Zustand); - Sommerräder Leichtmetallfelgen; Winterräder Stahlfelgen mit Blende
- Beach-Reling innen (zum Anhängen von Rucksack und Packtaschen; diese sind mit Aufpreis erhältlich)
- vielleicht hab ich was vergessen, daher bitte ggf nachfragen ...

Das Fahrzeug ist in einem sehr guten Zustand, hat aber natürlich nach 10 Jahren ein paar Gebrauchsspuren, z.B. Kratzer auf der hinteren Stoßstange, ein "Rempler" aufgrund einer übersehenen Stange an der Stoßstange hinten. Einziger uns bekannter Mangel ist, dass sich gelegentlich
die Beifahrertür nicht mit der Fernbedienung öffnen und schließen lässt. Manuell geht es natürlich.

Wir stellen uns 19.900,00 EUR für das Fahrzeug vor.

Da ist alles oben genannte dabei, außer:
- 2 Einzelsitze
- original Beach Rucksack und Packtasche
- wir können noch eine Campinggaz 903 Gaskartusche und ein separates Navi anbieten


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Hallo liebe WoMo Experten,

Hab das Forum durchsucht und nur recht alte Beiträge gefunden.

Wir haben einen 2 Jahre alten T6 California gekauft und nun glücklicherweise in F zugelassen. Wie funktioniert das mit der Gas-Prüfung? Läuft das normal mit der CT? Kriegt man auch in Frankreich so eine Plakette aufgeklebt?
Logischerweise haben wir ja eine COC für das Fahrzeug und die Gasanlage ist fest eingebaut. Gibt es dennoch die Probleme von früher, dass man das umrüsten muss? :anixwissen:
Würde mich über Hinweise freuen, wie das heutzutage läuft. Vielen Dank!
moni

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Servus Forumsgemeinde,
Wir sind gerade dabei, ein in D gekauftes Fahrzeug in F anzumelden und mussten feststellen, dass sich einiges geändert hat. :police:

1. Quitus fiscal:
In Wissembourg ist der Quitus fiscal nicht mehr erhältlich. Für wen das Finanzamt Wissembourg bislang zuständig war, der muss jetzt nach Haguenau.

Man braucht keinen Termin in Haguenau - warum auch, dort ist auch keine Person, sondern nur eine Art "Plastik-Wahlurne" :rolleyes:[/li][/list]

In der Tat muss man dort (ohne sich mit Nummer anzustellen!!) in "Box D" (ein Büro mit offener Tür) gehen, dort seine Unterlagen in einen braunen Umschlag packen und in diesen Plastikkasten stecken. Das Amt meldet sich dann innerhalb von 2 Tagen.

Man muss also auf jeden Fall 2x hingehen!!

Von allen Unterlagen muss man die Originale und jeweils eine Kopie abgeben (und die Originale einfach so in eine Plastikbox zu stopfen, ist ein ungutes Gefühl, wir haben es nicht gemacht, siehe unten ...) :P
Die Anforderungen vor Ort stimmen nicht exakt mit den Infos im Internet überein (man braucht mehr Originale, aber insgesamt weniger Dokumente, z.B. keinen Wohnsitznachweis, wobei ich dem nie trauen würde und lieber einen dazupacken würde


2. Carte grise:
Nach mehreren Telefonaten und Informationen kann man derzeit kein Importfahrzeug per Internet immatrikulieren. Bei der Prefecture geht es aber auch nicht

Wie hier schon im Forum geschrieben, bleibt einem fast nichts übrig, als eine Agentur zu beauftragen. Wenn man das Gerenne bedenkt, lohnt sich das schon

Gut ist, dass die Agenturen (z.B. Carte grise Café in Haguenau) sich nun auch um den Quitus fiscal kümmern (aber nur für Kunden, für die das Finanzamt Haguenau bzw. die Sousprefecture Haguenau auch zuständig ist) [übrigens hatte ich ja mal geschrieben, dass cartegrise.com auch Importfahrzeuge zulässt; das stimmt nicht ganz: auch das Carte grise Café gehört zur cartegrise.com Gruppe. Der Unterschied: rein online geht Import nicht, bei allen Agenturen mit Büros geht es]

Kosten für den Service: 55 EUR für die Carte grise, 35 EUR für Quitus fiscal, 38 EUR für 2 Nummernschilder in Acryl

Achtung: momentan sind die Agenturen auch ratlos und wissen nicht, ob das Prozedere für Importfahrzeuge 2 Tage, 2 Wochen oder 2 Monate dauert. Da muss man planen: da die finale Carte grise per Einschreiben geschickt wird, sollte man nicht länger verreist sein. Geht die Carte grise zurück an die Druckerei, so scheint es sehr umständlich zu sein, sie wieder zu bekommen

Und nur noch für Neulinge, die ein für Camping ausgestattetes Fahrzeug zulassen wollen: sofern eine Küche (Kühlbox reicht nicht) und eine Schlafmöglichkeit fest installiert sind, gilt das Fahrzeug als VASP und nicht als VP. Das hat den riesigen Vorteil, dass es keinen CO2-Malus gibt. So ein VW-Bus wird sonst sauteure, das geht bis 10000 EUR. Unser 1,5 Jahre alter T6 hätte - wenn nicht Camping = VASP - 2200 EUR Malus gekostet. Aber Vorsicht: sofern nichts von Camping etc in der COC (bzw. in den Angaben zum Typ als Code verschlüsselt) steht, muss man das bei der DREAL genehmigen lassen.

Mannomann ist das derzeit ein Gerenne, um ein Fahrzeug innerhalb der EU zuzulassen!  :anixwissen:

Ich hoffe, ich konnte dem einen oder anderen mit meinen Ausführungen vergebliche Wege ersparen ... :winkerwinker:

Noch einen schönen Abend,
moni

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Salut! Ausnahmsweise möchte ich mal von etwas sehr Positivem berichten, der Tipp kam von Grenzgänger89  :Hands: :doppeld:
Ich schiebe es in einen neuen Beitrag, da man es so leichter findet.

Mit cartegrise.com geht die Fahrzeugzulassung wirklich schnell und einfach. Und wenn man den ganzen Behördenärger (für die in 67 vorgeschriebene online-Zulassung muss man erst eine Identnummer bei LaPoste, Ameli oder über den Steuerzugang beantragen) betrachtet, dann verlangen die wirklich nicht viel.

Vorgestern habe ich online bei cartegrise.com alles beantragt und bezahlt und die Originaldokumente (per Einschreiben) hingeschickt. Heute habe ich bereits das provisorische Certificate d'Immatriculation erhalten. Schneller gehts echt nicht. Kosten für den Service waren 28 EUR.
Man kann gleich Schilder und Nieten mitbestellen und kriegt dann alles zugeschickt.

Ausprobiert habe ich es noch nicht, aber man kann beim Antrag auch "Import" anklicken, falls man ein Auto importieren möchte.

Den Service kann ich auf jeden Fall empfehlen!

Schönes Wochenend!
moni

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Salut allerseits, :winkerwinker:

Hat jemand schon Erfahrung mit der Zulassung eines Fahrzeugs mit "alter Carte grise", also 123-XX-67 Format, gemacht, seit man das nur noch online machen kann?
Ich habe versucht, mich zu informieren. Würde mich freuen, wenn jemand wüsste, ob ich das richtig verstanden habe:
- zunächst muss der Verkäufer für das Fahrzeug ein neues Certificate d'Immatriculation beantragen (also die neue Kennzeichenversion xx-123-yy), bevor er es verkauft
- wenn der Verkäufer das Fahrzeug dann abmeldet (mit dem neuen Kennzeichen), dann erhält er einen Code, den er dem Käufer geben muss
- der Käufer sollte dann (sofern er mit dem Fahrzeug fahren will) innerhalb von 4 Wochen das neue Certificate d'Immatriculation beantragen

Mein Problem: ich, die ich mich damit nicht gut auskenne, habe ein Motorrad von einer Deutschen, die im Elsass wohnt, und noch weniger Ahnung hat, gekauft. Es hat zwar deren Banker (Versicherer) geholfen, aber wir haben einfach nur das Formulaire de Cession ausgefüllt und die wollten es ihrer Zulassungsstelle schicken. ABER: das war halt noch ein altes Kennzeichen, also eine alte Carte grise und da sie es nicht online gemacht hat, sondern einfach hingeschickt hat, gibt es auch keinen Code. In den online-Formularen ist es unmöglich, ein altes Kennzeichen einzugeben.

Hat jemand eine Idee, wie man das lösen kann? Eigentlich wollte ich so einen professionellen Zulassungsdienst aus Kostengründen vermeiden, aber selbst wenn ich es darüber mache, müsste ja zunächst die Vorbesitzerin aktiv werden und das wird sie gar nicht gerne tun. Was tun??  :anixwissen:

Ich freue mich über jegliche Hilfe und Tipps!  :Hands:
moni

PS: und wer Probleme hat, eine Identité Numerique zu bekommen, die man z.B. für die online Zulassung braucht, dem kann ich dann helfen. Habe es gerade mit LaPoste durchexerziert (und offensichtlich hat es bei den Briefträgern dazu noch keine Schulung gegeben ...)

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... nochmal nach oben gerutscht, da keine Antworten kamen. Das weiß doch sicher jemand  :anixwissen:? Danke der-/demjenigen für eine Antwort!

Guten Tag allerseits!
Da wohnt man schon Jahre im Elsass und dann kommen solche Fragen  :pfeif:
Würde mich sehr über Hilfe freuen, denn im Forum und bei Freund Google habe ich nichts zu dieser Situation gefunden.

Ausgangssituation: Grenzgänger gewesen, Carte vitale beantragt und erhalten, über Jahre alles bestens. ABER ... die Situation hatte sich geändert, nicht mehr Grenzgänger und nun Post von der CPAM erhalten, in der sinngemäß steht, dass die Rechte als Grenzgänger in Bezug auf KV nun nicht mehr gegeben sind und die Versicherung als Grenzgänger damit beendet ist. Nun soll man einen französischen Gehaltsschein oder einen Nachweis bzgl. Arbeitslosigkeit schicken.

Die Situation ist aber so:
- angestellt in Deutschland außerhalb der Grenzgängerregion
- (einziger) Wohnsitz in Frankreich
- Tätigkeit in Deutschland bzw. im Homeoffice F
- Versteuerung teils/teils (Tage in D in D, Tage im Homeoffice in F)

Wie funktioniert das mit der Krankenversicherung? Gesetzliche KV in D ist klar. Aber gilt die Carte vitale in F dann nicht mehr? Was muss man tun, wenn man in Frankreich zum Arzt muss? Muss man sich das dann vorab von der deutschen Versicherung genehmigen lassen?  :anixwissen:

Würde mich freuen, wenn Ihr da etwas Licht ins Dunkel bringen könntet, auch wenn es eigentlich keine Grenzgängerfrage ist, da das Grenzgängertum ja leider  nicht mehr gegeben ist.

Danke und noch weiterhin viel Erfolg bei der Ostereiersuche!  :winkerwinker:
moni

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Gesundheitswesen / Frage zu Erstattung Arztkosten - wie geht das?
« am: 08. Februar 2017, 09:11:30 »
Liebe Forumsgemeinde,

Bestimmt waren viele von Euch schon beim Arzt und können weiterhelfen. Auch wenn wir schon einige Jahre im Elsass wohnen, hatten wir das Glück, nie zum Arzt zu müssen. Nun ist es geschehen ...  :P, mein Mann hat die Grippe und war beim vorher gewählten Hausarzt. Er hat eine Carte vitale und diese auch vorgezeigt.

Ich habe gegoogelt und das Forum durchsucht und leider nix gefunden ...

Beim Arzt hat der 28 EUR bezahlt und eine Krankmeldung (cerfa 10170*05) erhalten. Hier kommen die Fragen:
- die ersten beiden Durchschläge des Krankschreibung sollen an den "Service médicale". Wer oder was ist das? Wo schickt man das hin?
- Was muss man noch tun, um die 28 EUR (abzügl. Gebühr) erstattet zu bekommen? Passiert das automatisch? Passiert das, wenn die Krankschreibung beim Service medicale angekommen ist? Muss man was an die französische oder an die deutsche KV schicken oder geht das automatisch über die Carte vitale?
- in der Apotheke hat er für die Medikamente nur einen kleinen Beitrag bezahlt, sonst nix. Muss man das Rezept dann noch irgendwo hinschicken?

Das sind ziemliche Anfängerfragen, aber ich würde mich sehr freuen, wenn jemand weiterhelfen kann!

Danke schonmal!  :winkerwinker:
moni


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Liebe Tierfreunde und -halter unter den Foristen,
Ausnahmsweise suche ich mal was auf deutscher Seite, nämlich einen guten Tierarzt für Katzen. Sollte Nähe Wissembourg sein. Hätte da jemand eine Empfehlung?

Im Prinzip sind wir mit unserem Tierarzt hier im Elsass sehr zufrieden. Leider ist der Chef 4 Wochen in Urlaub und die Vertretung traut sich irgendwie nicht, was Wirksames zu verschreiben. Außerdem scheint es eine neue Regelung in F zu geben, dass Antibiotika nur nach Abstrich-Analyse verschrieben werden dürfen. Sicher ein guter Ansatz, aber nicht wenn man 14 Tage auf das Ergebnis warten muss. Wir haben schon die Analysenergebnisse für unseren Kater, aber das dafür verschriebene Antibiotikum wirkt gar nicht und dem Kater geht es inzwischen wirklich schlecht. Nun suchen wir im Prinzip nach einer Zweitmeinung und wollen allein wegen einfacherer Verständigung zu einem Vet in Deutschland.

Wäre klasse, wenn wir rasch eine Empfehlung bekommen könnten!

Vielen Dank!
moni

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