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Nachrichten - Ralph

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Du bist doch KFZ Händler....dann braucht man Dir ja nichts erklären über Betrügereien im Autokauf :-)

COC bekommst Du - wenn vorhanden vom Fahrzeughersteller (Also im Falle des WoMo´s vom Aufbauhersteller).
In der "Vor COC - Zeit könnte es sein das Du die Gasanlage umbauen mußt für eine Zulassung in D.
Aber ich denke das das WoMo ja sicher aus der Neuzeit stammt und eine COC hat.

Angemeldet / Abgemeldet gibt es nicht in F. Da gibt es nur versichert / nicht versichert.
Wenn der Käufer den Verkauf auf der Carte Gris vermerkt hat kannst Du nicht mehr auf seiner Versicherung fahren.
Dann brauchst Du eine eigene Versicherung.
Er müßte Dich also mit seiner Carte Grise und seiner Versicherung fahren lassen. Ihr müßtet dann den Kauf nachträglich eintragen .....
Das macht aber kein normaler Französischer Autobesitzer. Die Schilder läßt er normalerweise auch nicht dran, wenn
das FZG ins Ausland geht.

WW Kennzeichen bekommst Du nur mit französischem Wohnsitz.
Also eine Überführung entweder mit Kurzzeitkennzeichen/ Ausfuhrkennzeichen oder mit Transporter.
Dein Kurzzeitkennzeichen wird i.d.R. in Frankreich akzeptiert.
Also rotes Kennzeichen dran und gut ist. Das ist die gängige Methode.

Wer kauft auch ein WoMo in Marseilles.  :pfeif: (da muß ja ne ordentliche Gewinnspanne drinsein ^^)

In Frankreich dürfen solche Geschäfte eigentlich nicht mehr Bar abgewickelt werden. Ist auch nicht üblich.
Im umgekehrten Fall (hab ein WoMo in D gekauft und nach F überführt) fuhr ich dahin, schaute mir das Womo an.
Als alles OK war habe ich bei meiner Bank angerufen und eine vorbereitete Blitzüberweisung gemacht.
Dann ist das Geld innerhalb von 2 Stunden auf dem Konto des Verkäufers.
Ansonsten gibt es auch  in D einen bestätigten Bankscheck. Der kostet ein paar Euro Gebühren.
Da garantiert Deine Bank für die Einlösung (Bezogener ist die Bank).
Das ist das in F übliche Zahlungsmittel bei Fahrzeugkäufen.

Übrigens sind regelmäßige Inspektionen bzw. jährliche Dichtigkeitsprüfungen bei Womos in Frankreich nicht besonders verbreitet. Schon gar nicht in Südfrankreich.

Viele Grüße und viel Erfolg.

Ralph

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Versicherungen / Schadensabwicklung KFZ Versicherung in Frankreich
« am: 21. April 2018, 18:10:14 »
Also über die Schadensabwicklung in diesem Land kann man langsam nur noch den Kopf schütteln.
Selbst langjährige Werkstattbesitzer sind verärgert und teilweise ratlos.

Uns ist vor 2 Wochen einer auf unser Auto draufgefahren - ein Peugeot Kleinbus (Boxer) auf unseren im Stau stehenden
Berlingo.
Der Fahrer hat sich vielmals entschuldigt und klar auf dem Constat vermerkt das er Schuld wäre.
Das haben wir - wie es ja in F verlangt wird an unsere Versicherung gemailt.
Die hat daraufhin einen Gutachter zur Karrosseriewerkstatt unseres Vertrauens geschickt.
Der hat das Ganze kurz angesehen und bezahlt freiwillig eine neue Stoßstange und eine neue Anhängerkupplung.
Die ist krumm....was ahnen läßt, welche Kräfte am Werk waren.
Summasumarum bietet er 650 € Reparaturkostenübernahme an.
Davon entfallen 60 € auf die Lackierung der Stoßstange (ziemlich groß ).

Meine Werkstatt weiß überhaupt nicht wie sie zu diesem Kurs reparieren soll.
Da wir davon ausgehen, daß auch unter der Stoßstange alles eingedrückt ist, muß dann der Spezialist wieder kommen,
damit auch das repariert werden darf.
Das ist ein schlechter Witz. Der Karrosseriemeister hat uns erzählt das das immer schlimmer werde in Frankreich.
Da werden von Seiten der Gutachter Preise vorgegeben die nicht zu erreichen sind.
Das rechte Rücklicht hat vom Unfall einen Riss - das will der Gutachter auch nicht bezahlen.
Begründung gibt es keine.
Will man sich wehren muß man dann gegen seine eigene Versicherung vorgehen - obwohl eigentlich die des Verursachers bezahlt.

Also bei dieser Art und Weise der Schadensregulierung möchte ich eigentlich in F kein besonders wertvolles Auto
mehr zulassen und versichern.
Vor lauter Sparwahn ist zu befürchten das da künftig nur noch notdürftig repariert wird.

Hat jemand schon ähnliches erlebt ?
Was kann man da dagegen tun ?

Unsere Versicherung ist die CreditMutuel - die des Verursachers die Groupama.

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Gesundheitswesen / Re: Gesund abnehmen - wie?
« am: 21. April 2018, 17:55:36 »
Normalerweise machen sich ja SEO´s noch die Mühe vorher ein paar belanglose Beiträge zu posten....

Ja Vaerlain - das wars dann für Dich - viele Grüße nach Wien und noch viel Spaß bei lowcarb dort   :zwinkern:

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Kennzeichen machst Du natürlich weg.
Der deutsche Käufer kann sowieso nicht damit fahren.
Der muß mit dem Hänger oder einen Kurzzeitkennzeichen kommen.
Oder Du bringst ihm das Auto und machst dann die KZ weg (wenn Du in Grenznähe wohnst).
Ich habe schon zweimal ein Auto nach Kehl und Saarbrücken gefahren - dort wurde dann übergeben.
Die französischen KZ hab ich weggemacht und der Käufer die deutschen Kurzzeitkennzeichen hingemacht.

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i.d.R. möchte der deutsche Käufer einen deutschen Kaufvertrag.
Hier ist zu empfehlen einen ADAC Vordruck zu verwenden - (oder von anderen Organisationen).
Das Cerfa Formular braucht man nur für eine Wiederzulassung in Frankreich.

Dann Deiner Versicherung den Verkauf mitteilen - hier reicht ein formloser Brief mit den Angaben des Käufers und dem
Datum/Uhrzeit der Übergabe.
Im Prinzip ist damit alles getan.
Wenn Du "nett" sein willst - teilst Du das Ganze noch der Sous-Prefecture mit (Formloser Brief reicht aus) - ist aber nicht vorgeschrieben.
Der Käufer bekommt die "entwertete/ausgefüllte" Carte Gris mit dem Vermerk wann das Fahrzeug übergeben wurde und Deiner Unterschrift.
Nicht vergessen die Assurance Bescheinigung rauszunehmen.

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Hallo,

wir sind gerade dabei einen 740 BMW Baujahr 97 nach Frankreich zu importieren. Der stößt richtig Dreck raus (mehr als 1600 co2/km).

Du Sprichst vom 740 i Achtzylinder mit 4,4 ltr. Motor (M62B44) ?
Wie kommst Du denn auf diese Co2 Werte ??
ich hab bei BMW Angaben von 286 g/km bzw. tatsächlichen Ausstoß von 299 g.
Das ist für 2018 ne ganze Menge aber ein an sich normaler Wert für diesen Hubraum.

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Das ist ja genau der Sinn der Ecotaxe....

Natürlich kosten die CV auch noch Gebühren - ca. 36-44 € je cv je nach Departement.
In D bezahlst Du das ja auch, nur halt jährlich.
Bis 150 g EZ 2017 ist es ja noch einigermassen bezahlbar - das hat ein BMWX3 2,0 D mit 190 Ps zumindest offiziell. Ein neuer V8 Benziner wird teuer.

Seien wir froh das noch keiner draufgekommen ist die Ecotaxe für die gefälschten Abgaswerte
nachzufordern....

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Hallo,

habe letztes Jahr ein WoMo BJ2016 eingeführt.
Sehr problemlos dank COC.
Kosten sind mit einem normalen PKW nicht vergleichbar (womo ist ein VASP ) - viel günstiger
und keine Ecotax. Habe für Ducatobasis 150 PS 366 € für die Carte Grise bezahlt in Lothringen (Elsass ist billiger).
 
Viel Spaß mit dem Wohnmobil.
Fragen gerne auch per PM.

Gruß Ralph

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Muss man denn überhaupt mit Hängern in F zur CT ? In meiner carte grise (Hapert Hänger P.T.A.C 1350kg) steht bei Visite avant le... nichts eingetragen. Zulassung 22.5.2014

nein - muss man nicht:
https://www.service-public.fr/particuliers/vosdroits/F2880

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Marktplatz - Biete und Suche / Re: Suche Hilfe
« am: 22. März 2018, 14:08:35 »
Vielleicht wäre eis hilfreich zu schreiben, bei was genau Du Hilfe brauchst.
Bei den Stundensätzen eines Anwalts macht das auf jedenfall Sinn .

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ja - deutsche Hänger haben ein Typenschild mit den Gewichtsangaben.
Allerdings gibt es die 500 kg Klasse seltener. Häufiger sind in D 750 kg zul. Gesamtgewicht.
Den kannst Du aber auf 500 kg ablasten.
Reifen sind meistens in D bei den Hängern nur bis 100 km/h zugelassen.
Ich hatte bei meinem nicht darauf geachtet, bis einer geplatzt ist nach 1-2 Std. Autobahnfahrt mit 130 .
Ob Du in D oder F kaufst ist letztenendes eine Geschmacks- und Preisfrage.
Da du ja keinen Zulassungprozess in F auf dich nehmen musst, geht das problemlos.
CT / Tüv gibt es auch keinen bei dieser Klasse.
Also einfach den passenden Wunschhänger suchen und kaufen.

Gruß Ralph

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Super Tip 😉
Das ist soweit ich weiß mittlerweise nicht mehr erlaubt ( war es das je ?)
kostet bis zu 750 € Strafe (plaque d‘immatriculation non homologue) !!
https://www.service-public.fr/particuliers/vosdroits/F20319

Es kostet auch Strafe mit dem falschen Kennzeichen (zb vom Besitzer) zu fahren.
Mein Nachbar nimmt auch oft meinen Hänger und hat ein eigenes Schild dafür.

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Technik / Re: Schnelles Internet
« am: 20. März 2018, 13:44:02 »
Gratuliere - ich hab leider nur knapp 10 Mbit/s und einen ping um die 100....und ich vermute das wird auch
noch ne ganze Zeit so bleiben.

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Wohnen / Re: Chambre d'hote Finanzierung
« am: 20. März 2018, 11:41:18 »
Sonderkonditionen kenne ich nicht.
Es gibt da aber die Möglichkeit ein cdc zu gründen ( companie de construction ) und das Ganze steuerlich geltend zu machen.
Allerdings muss dann auch die spätere Vermietung über diese cdc laufen.
Je nach Umfang der Vermietung ist das dann aber eher schlechter als ein Kleingewerbe.
Da muss man sich am Besten Steueranwaltlich beraten lassen.
Eine cdc ist auch nicht so leicht wieder aufzulösen, weil eng mit dem Objekt verbunden.

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wenn der Anhänger bis 500 kg zul. GG hat, braucht er keine eigene carte grise.
Er ist dann - bei einem in F zugelassenen Auto - automatisch mit dem Zugfahrzeug mitversichert.
Deshalb kommt da dann das Kennzeichen des Zugfahrzeuges dran.