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Autor Thema: Motorrad überführen und zulassen  (Gelesen 145 mal)

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Offline Dragonvamp

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Motorrad überführen und zulassen
« am: 25. April 2020, 11:01:22 »
Guten Morgen :)

Es gibt unter euch ja einige Motorradfahrer ....
Habt ihr zufällig auch aus Deutschland nach Frankreich importiert?! Wenn ja war es das gleiche Prozedere wie beim Auto?
Schönes Wochenende euch


Offline moni

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Re: Motorrad überführen und zulassen
« Antwort #1 am: 25. April 2020, 11:10:28 »
Guten Morgen,
Es ist das gleiche Prozedere, außer dass Du keinen TÜV brauchst.
Die Versicherung ist vergleichsweise sehr teuer. Du kannst googeln was es bei den reinen Motorradversicherern kostet und dann am besten bei Deiner normalen Versicherung (Auto und/oder Haus) nachfragen, ggf auch bei der Bank. Letztlich war es bei uns bei der Haus/Auto-Versicherung am günstigsten, aber mit einigen Einschränkungen (nicht zur Arbeit fahren, limitierte km pro Jahr, wenig inklusive). Dennoch ist es 3x so teuer wie in Deutschland (ist allerdings ein in D günstig zu versicherndes Mopped, also keine Rennsemmel).
Viel Erfolg
moni

Offline Saarbrücker

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Re: Motorrad überführen und zulassen
« Antwort #2 am: 25. April 2020, 13:53:04 »
wie Moni schon schrieb - Prozedere ist das Gleiche.
Versicherung am Besten dort wo Auto versichert ist, ich habe mein Moped bei der MAAF.
1200 ccm, 107 Pferde macht bei 50% ca 500,-

Offline Ralph

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Re: Motorrad überführen und zulassen
« Antwort #3 am: 25. April 2020, 14:35:53 »
Naja ganz so einfach wie beim Auto ist das nicht.
Beim Motorrad gibt es leider noch nicht ganz so lange COC‘s wie beim Auto.
Neuere mit COC sind einfach zu importieren.
Bei Älteren kann es aufgrund der versicherungstechnisch unterschiedlichen PS Zahl schon einmal etwas aufwändiger sein.
Zb. Gibt es viele deutsche Moppeds mit 98 ps......die hatten in F alle 100 ps.
Schon wird’s komplizierter.
Mit der Versicherung kann ich Monis Meinung nicht bestätigen.
Ich bezahle für meine Triumph Tiger mit 85 Ps knapp 200 € Versicherung im Jahr ohne Kasko.
Für meine Harley mit 1450 ccm und 70 Ps mit Kasko um die 300 € jährlich - das ist in D sicher nicht billiger.
Was in F sehr teuer ist sind die sogenannte „Sportbikes“ - das liegt aber an der Klientel und der Schadenshöhe.
Aber Tourenbikes oder Enduros sind bezahlbar versicherungstechnisch.
Neuerdings kann man sogar bei der CM Versicherungen abschließen wenn man von November bis März nicht fährt. Das macht die Sache auch billiger.
Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.  Curt Goetz